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Eyachtal nach dem Aufstieg
Nach dem sogenannten "Wunder von Eyachtal", dem Aufstieg des kleinen Dorfvereins aus dem Nordschwarzwald in die dritte Liga, konnte die Redaktion von Sportecho heute ein Interview mit dem Team-Manager führen.
S.E.: "Sind alle Spieler und Funktionäre gestern wieder heil zuhause angekommen?"
J.S.: "Wir sind in weiser Voraussicht ganz gemütlich mit dem Zug gefahren. Es gab zwar den ein oder anderen Beinahe-Ausfall vom feiern, aber soweit ich mich erinnern kann, sind alle in Eyachtal wohlbehalten ausgestiegen."
S.E.: "Und Sie selber?"
J.S.: (lacht) "Sie wissen ja, dass ich ein ausgesprochenes Feierbiest bin, dementsprechend kann ich mich an manche Dinge nur noch schemenhaft erinnern. Nein, Spaß beiseite, natürlich habe ich kräftig mitgefeiert. Aber als Trainer hat man schon eine gewisse Verantwortung, dass die Dinge nicht außer Kontrolle geraten."
S.E.: "Wie geht es jetzt weiter?"
J.S.: "Jetzt haben alle erstmal ein bißchen frei, um ihre Wunden zu kurieren. Dann kommen zwei sehr interessante Vorbereitungsspiele, bevor am 02.04. der Ernst der dritten Liga losgeht."
S.E.: "Wir wünschen Ihnen und dem Team viel Erfolg für das Unternehmen Klassenerhalt!"
J.S.: "Vielen Dank, das können wir glaube ich gut gebrauchen!"

Jürgen Streit | FC Eyachtal
31.03 15:14

Showdown in der Regionalliga B.
Mit dem letzten Aufgebot tritt der FC Eyachtal heute zum alles entscheidenden Spiel um den Aufstieg in die dritte Liga in Friedland an. Drei Leistungsträger im Mittelfeld haben sich kurzfristig verletzt oder sind gesperrt.
Die Ausgangssituation ist klar. Wenn Friedland mit mindestens vier Toren unterschied gewinnt, dann steigt der TSV auf, bei jedem anderen Endstand hat Eyachtal die Sensation geschafft.
Dass es nochmal so spannend wird, haben sich die Nordschwarzwälder jedoch selber zuzuschreiben: lediglich ein Punkt konnte in den letzten beiden Spielen eingefahren werden. Ansonsten wären die Verhältnisse schon vor diesem letzten Spieltag geklärt gewesen.
Das Interesse ist groß, fast 300 Schlachtenbummler wollen mit Sonderbussen die lange Reise in die Mecklenburgische Seenplatte auf sich nehmen, um den FC zu unterstützen und hoffentlich nach dem Schlußpfiff gebührend zu feiern.

Jürgen Streit | FC Eyachtal
30.03 16:56

Eyachtal kurz davor.
Es ist soweit: das Wunder von Eyachtal ist zum Greifen nah! Drei Spieltage vor Schluß der Runde steht der FC auf Platz zwei mit acht (!) Punkten Vorsprung auf die Verfolger.
Bereits heute im Auswärtsspiel in Aachen kann mit einem Sieg die Sensation perfekt gemacht werden. Entsprechend angespannt sind die Nerven bei allen Verantwortlichen. Weder der Team-Manager noch der Vorstandsvorsitzende waren heute zu einem Interview bereit.
Lediglich die Spieler selbst sehen die Situation ganz locker. Zuversichtlich gehen alle in die letzten Spiele.
"Wenn wir uns das jetzt noch nehmen lassen, dann kann uns auch keiner mehr helfen." Das ist die einhellige Meinung im Team.
Sollte der Aufstieg in die dritte Liga tatsächlich gelingen, dann wird der Nordschwarzwald wahrscheinlich eine noch nie dagewesene Feier erleben!

Jürgen Streit | FC Eyachtal
28.03 09:07

Flensburg kurz vor der Sensation!
Geradezu fulminant schlug der TSB Flensburg heute Abend den ärgsten Verfolger TuS Hordel im Aufstiegskampf mit 4:0. Zehn Punkte Vorsprung bei sechs verbleibenden Spielen lassen Aufstiegsträume greifbar werden.
Dabei war man ursprünglich mit dem Ziel "Klassenerhalt" in die Saison gestartet. Guckt man sich die Zahlen an, so wird deutlich wie sensationell ein Aufstieg in die 1.Liga wäre. Gerade einmal 25 Mio. beträgt der Spieleretat der Flensburger. Im Ligavergleich rangiert man auf Platz 12. Zum Vergleich: Die beiden erstplatzierten Klafeld-Geisweid und Blau-Weiß Bochum haben einen Etat von 79 Mio. bzw. 58 Mio.
Doch genau dies sind die Märchen, die nur der Fußball schreibt. In Flensburg indes bleibt man bodenständig und sieht die Sache realistisch. Manager Krause äußerte auf Anfrage: "Wir sind uns bewusst, dass diese Saison alles anderes als ein Maßstab ist. Wir haben gut gearbeitet, aber wir hatten auch riesiges Glück. Ein Aufstieg würde allerhöchstens ein kurzer Ausflug sein. Aber dieses Geschenk nehmen wir gerne an."
Wir sind gespannt wie die jungen Wilden aus dem hohen Norden sich weiterhin schlagen werden. In Zeiten von Ölmagnaten, die Fußballclubs kaufen, sind die wahren Fußballfans jedenfalls schon jetzt begeistert von dieser Truppe, die bewiesen hat, dass Erfolg nicht immer mit viel Geld zu tun hat.


Spannung in Eyachtal.
Nur zwei Punkte trennen zur Winterpause den FC Eyachtal vom Aufstieg in die dritte Liga. Die Spannung ist praktisch greifbar im kleinen Ort im Nordschwarzwald: wird der größte Erfolg in der gesamten Vereinsgeschichte tatsächlich Wirklichkeit?!
Eigentlich hat der Verein weder die Mittel noch die Logistik für diesen Aufstieg, aber keiner zweifelt daran, dass sowohl die Spieler als auch die Vereinsführung alles dafür tun werden, diesen Erfolg feiern zu können.
Viel wird von den Ergebnissen der nächsten Spiele abhängen, da man zu Beginn der Rückrunde gleich auf einige der Mitkonkurrenten trifft. Sollte man hier vor allem zuhause Punkte abgeben, dann wird es wohl eher nichts mit diesem Vorhaben werden.

Jürgen Streit | FC Eyachtal
13.03 21:41

Eyachtal jubelt.
Jetzt ist es tatsächlich amtlich: durch ein 1:1 Unentschieden beim direkten Mitkonkurrenten Friedland sicherte sich der FC Eyachtal am letzten Spieltag der Regionalliga B den zweiten Tabellenplatz und damit den Aufstieg in die dritte Liga - zum erstenmal in der Vereinsgeschichte.
Die Mannschaft, die Verantwortlichen und die mitgereisten Fans waren nach dem Schlußpfiff nicht zu halten: es gab Sektduschen, Jubelpyramiden und Aufstiegstrikots vom Hauptsponsor. Die Spieler mußten ihre Trikots an die Fans verteilen, so mancher stand am Schluß nur noch in Unterhose und Stutzen da.
Die Pressekonferenz begann mit halbstündiger Verspätung, da der Team-Manager von Eyachtal sich nicht von seiner feiernden Mannschaft loseisen konnte.
"Ich bin wahnsinnig stolz auf die Jungs." sagte er dann mit sichtlich angeschlagenen Stimmbändern.
"Vor der Saison hatte uns glaube ich keiner auf seinem Zettel und jetzt sind wir plötzlich in der dritten Liga.
Ausschlaggebend war heute von Anfang an unser engagiertes Auftreten und die frühe Führung. Da haben wir den Friedländern gleich den Wind aus den Segeln genommen und die Weichen für den Erfolg gestellt.
Leider werden uns jetzt einige wichtige Leistungsträger verlassen, die wir einfach aus finanziellen Gründen nicht halten können. Die Vereinsführung und ich kümmern uns schon um adäquaten Ersatz auf dem Transfermarkt, es wird aber wohl eines noch größeren Wunders bedürfen, damit wir in der nächsten Spielzeit die Klasse auch halten können."

Jürgen Streit | FC Eyachtal
30.03 22:32

Klassenerhalt für die Westwacht
Trotz der gestrigen Niederlage beim FC Wiesbaden konnte die Westwacht aus Aachen bereits drei Spieltage vor Schluss den angestrebten Klassenerhalt klar machen. Teammanager Robertz hat also mit seiner Einschätzung Recht behalten, dass die Mannschaft auch ohne Neuverpflichtungen regionalligatauglich ist.
Vor dem gestrigen Spiel hatte man sogar noch eine realistische Chance in die Top 10 zu kommen, was die Einnahme wichtiger Sponsorengelder bedeutet hätte. Mit 6 Punkten Rückstand auf Platz 10 besteht aber immer noch die theoretische Chance dieses Ziel in den verbleibenden 3 Spieltagen zu erreichen. Wer die Aachener kennt, weiß, dass sie alles daran setzen werden diesen kleinen Bonus noch einzustreichen. "Das sind wir uns, den Fans und unserem Trainer schuldig. Es wäre doch schön, wenn wir dem Trainer in seiner Jubiläumssaison zum Abschluss noch ein kleines Geschenk machen könnten" so der Mannschaftskapitän Philip Peter. "Wir sind jedenfalls heiß darauf im letzten Heimspiel der Saison noch einmal alles zu geben. Auch wenn es gegen den Tabellenzweiten aus Eyachtal nicht einfach werden wird, da die Schwarzwälder den ersten Aufstieg der Vereinsgeschichte in die dritte Liga perfekt machen wollen."

Auf der Pressekonferenz gab Vereinspräsident Becherbauer außerdem noch einen Ausblick auf die kommende Saison. "Wir sind stolz, dass wir uns in der Regionalliga etablieren konnten. Es gilt allerdings die Mannschaft weiter aufzubauen und langfristig um den Aufstieg mitzuspielen. Deshalb haben wir für die kommende Saison einige vielversprechende Spieler verpflichtet. Unsere in den letzten drei Jahren verstärkte Jugendarbeit trägt außerdem erste Früchte. Mit Jan Raab wird ein junger Mittelstürmer in die A-Mannschaft aufrücken und nebend Philip Peter hoffentlich für die nötigen Tore sorgen. Ich bin stolz sagen zu können, dass sich unser Jugendbereich nicht vor renommierten Erstliga-Vereinen wie Ratingen, Ismaning oder dem BV aus Dortmund verstecken muss, die im deutschlandweiten Ranking bereits hinter uns zu finden sind."

Es scheint, dass man in Aachen tatsächlich noch großes vor hat.


Abstieg wird sich nicht verhindern lassen !
Ein neuer Manager wurde vor einer Woche geholt um den Abstieg noch zu verhindern. Scheinbar hat sich die Mannschaft aber damit abgefunden oder einzeln Spieler werden einfach zu gut bezahlt und ruhen sich aus. Der Club Adler Leipzig wird nun einzelne Spieler austauschen und einige neue einkaufen. Nur wenige glauben noch an den Klassenerhalt aber auch wenn der Club absteigt wird der neue Manager seine Linie weiterverfolgen um nach einem Abstieg nahtlos wieder aufzusteigen.

Gerd Müller | Adler Leipzig
21.03 12:29

Andy Muhle "Man darf sich nicht täuschen lassen"
Eine wahnsinnige Saison ist das in der 2. Liga.
Während die Aufstiegsplätze wohl an Blau Weiß Bochum (A),
Klafeld-Geisweid (A) und TSB Flensburg (N) vielleicht schon vergeben sind, ist der Rest der Liga noch lange nicht entschieden.

"SVG Aurich (4.), trennen zum Auftiegsplatz ganze 8 Punkte.
Das mag für den Ein oder Anderen noch machbar zu sein aber dreht man jetzt die Blickrichtung mal um und guck zum anderen Ufer erkennt man, dass zum FC Gärtringen (15.) ebenfalss 8 Punkte liegen. Die ganze 2. Liga ist so dicht zusammen das man schneller im Keller steht als man glaubt. Normal ist das nach 19 Spieltagen mit Sicherheit nicht. Allerdings ist es definitiv spannender als eine Entschiedene Meisterschaft am 26. Spieltag."

Andy Muhle | Oestinghausen
16.03 09:50

Krise in der Kaiserstadt
Nach einem überraschend guten Saisonstart der Westwacht aus Aachen, reißen die Probleme und die damit verbundene sportliche Misere nicht ab.
Kurz vor der Winterpause rangiert der Regionalligist mit nur 13 Punkten aus 14 Spielen nur noch 1 Punkt vor den Abstiegsrängen und ist damit zu den akut abstiegsbedrohten Vereinen der Liga zu zählen.
Die erhoffte Überraschung in der 2. Runde des Landespokals blieb ebenfalls aus. Die Westwacht aus Aachen musste sich dem Drittligisten Germania Weilbach in einem packenden Spiel am Ende knapp mit 0:1 geschlagen geben und verpasste so den 2. Einzug der Vereinsgeschichte in die 3. Runde des Landespokals.

Ein Grund für die momentane Lage dürfte die prekäre Personalsituation in Aachen sein. Nicht weniger als 3 Verteidiger sind als Langzeitverletzt gemeldet. Da kann es nur als Wunder bezeichnet werden, dass man das gestrige Liga-Pokalspiel in Berlin gewinnen konnte und zumindest ein theoretisches Weiterkommen in die KO-Phase des Liga-Pokals noch möglich ist. Teammanager Robertz hofft, dass einige der verletzten Spieler zum Rückrundenauftakt oder spätestens zum entscheidenden Liga-Pokalspiel gegen den BFC Dynamo vor heimischem Publikum wieder einsatzfähig sind. "Auch wenn wir uns auf die Liga konzentrieren und alles gegen den Abstieg tun müssen, sollten wir die Chance auf das Liga-Pokal-Viertelfinale nicht leichtfertig herschenken." so Robertz im Interview.

Teammanager Robertz kritisierte für ihn untypisch aber auch die Schiedsrichterleistungen während der letzten Spiele. Er sieht darin einen weiteren Grund für die derzeitige Tabellensituation in der Kaiserstadt und fand deutliche Worte: "Ich habe das Gefühl, dass manche Schiedsrichter noch einmal ihre Regelkenntnisse auffrischen sollten, wenn man sich die Fehlentscheidungen gegen uns in den letzten Spielen ansieht. Hier entsteht doch leicht der Eindruck, dass wir vorsätzlich benachteiligt werden. Anders kann ich mir die Häufigkeit dieser klaren Fehlentscheidungen nicht erklären."

Trotz der schwierigen Situation will man in Aachen nicht in Panik verfallen und ohne Neuverpflichtungen den Klassenerhalt schaffen. "Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft das Potential hat die Liga zu halten. Wenn wir es schaffen die verletzten Spieler zur Rückrunde wieder fit zu bekommen, sehe ich zwar noch ein gutes Stück Arbeit vor uns, bin aber überzeugt, dass wir auch im nächsten Jahr noch in der Regionalliga spielen werden." erklärte Teammanger Robertz seine Einschätzung.


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Im ersten Moment war ich nicht nur glücklich, ein Tor geschossen zu haben, sondern auch, dass der Ball reinging.
Mario Basler
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