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Die Westwacht aus Aachen hatte zunächst alles in der eigenen Hand. Mit einem Unendschieden im letzten Gruppenspiel gegen den SV aus Langwedel hätte man sicher in die Runde der letzten 8 einziehen können. Leider verloren die Aachener das Spiel durch ein Tor aus der 17. Minute denkbar knapp mit 1:0. Aufgrund der zuvor erspielten 5 Punkte bestand aber immer noch eine theoretische Chance als einer der zwei besten Gruppenzweiten in die nächste Runde einzuziehen. Die Westwacht Aachen hoffte also auf einen günstigen Ausgang der anderen noch offenen Partien am letzten Gruppenspieltag. Es kam wie es kommen musste. Mit nur einem Tor musste man sich letztlich im Vergleich mit den abstiegsgefährdeten Waltersdorfern geschlagen geben, die nun mit ebenfalls 5 Punkten in die KO-Phase einziehen dürfen. Die Enttäuschung bei den Spielern der Westwacht ist natürlich groß, hatte man doch fast das für unmöglich gehaltenen geschafft. "Ich kann meiner Mannschaft trotz des Ausscheidens ein großes Kompliment machen. Die Art und Weise wie wir uns hier verkauft haben, zeigt, dass man auch in Zukunft mit uns rechnen muss" kommentierte Manager Robertz die Situation auf der anschließenden Pressekonferenz. Assistenztrainer Michael Hanke vertrat völlig überraschend den fehlenden Teamchef Patrick Robertz an der Seitenlinie. In der anschließenden Pressekonferenz gab es leider keine Erklärung dazu doch erläuterte der Assistenztrainer, dass das im Vorfeld von Manager Robertz erarbeitete Konzept voll aufgegangen war. Mit einer defensiven 5-3-2-Ausrichtung schaffte es Aachen den erwarteten Ansturm der Röchlinger auf eigenem Platz effektiv zu entschärfen. So ging es mit 0:0 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel gingen die Röchlinger zunehmend ungeduldiger und aggressiver zu Werke. In der Folge schickte der Schiedsrichter den Röchlinger Kosmas Diakos in der 73. Spielminute nach wiederholtem rüden Foulspiel mit Gelb-Rot frühzeitig zum Duschen in die Kabine. Assistenztrainer Michael Hanke erkannte die Chance und nutzte die erlaubten drei Wechselmöglichkeiten voll aus. Mit Lukas Stern, Marc Rivilla und Torsten Jakob brachte er frische Akteure. Fortan erhöhte die Westwacht den Einsatz und das Tempo. Der Spielaufbau der Röchlinger wurde bereits früh in der eigenen Hälfte gestört. Die Westwacht zwang den Gegner so zu Fehlern und setzte die Abwehr des Gegners ein ums andere Mal unter Druck. Belohnt wurden dies Bemühungen dann in der 88. Spielminute, in der der zuvor eingewechselte Rechtsaußen Marc Rivilla das Leder mit einer sehenswerten Direktabnahme zum 0:1 ins Tor wuchtete. Die 1560 Zuschauer sahen dann noch eine dramatische Schlussphase. Röchlingen versuchte nocheinmal alles, um zumindest einen Punkt mitnehmen zu können. Doch die Abwehr der Westwacht behielt die Übersicht. So konnte Marc Rivilla in der 92. Minute nach einem sehenswerten Konter mit seinem zweiten Tor den Sack zu machen. Nach dem Abpfiff ließen sich die Spieler der Westwacht noch minutenlang von den 200 mitgereisten Fans feiern, allen voran der Matchwinner Rivilla. Die Sensation ist damit zum greifen nah, jedoch empfängt die Westwacht mit dem SV aus Langwedel im letzten Gruppenspiel den aktuellen Tabellenführer der Verbandsliga M im Weststadion. Aber den Aachenern gelang auch im letzten Ligaspiel, in dem sie wiederum auf Röchlingen trafen ein weiterer Sieg, sodass die Mannschaft mit breiter Brust alles geben wird, um in die KO-Phase des Liga-Pokals einzuziehen. "Das wäre schön, wenn die Saison jetzt schon zuende wäre." Meinte der Team-Manager im Interview mit einem Augenzwinkern. "Wir wollen in dieser Spielzeit natürlich ein gewichtiges Wort um den Aufstieg mitreden. Leider bekommen wir scheinbar schon wieder das Verletzungspech, das uns in den vergangenen Saisons die ganze Planung vermasselt hat. Aber wir wollen nicht jetzt schon jammern, die Spielzeit ist noch lang." Interessant wird es bereits am nächsten Spieltag. Da kommt nämlich der Tabellenführer zu Besuch in die Voran-Arena. Hier wird sich zeigen, ob mit dem FC in dieser Saison tatsächlich zu rechnen sein wird! |
Als nächstes geht es in das Freundschaftsspiel gegen Ludwigsburg und dann in das erste Rückrunden Spiel zu Völklingen. Cash: " Es lief ganz gut für uns. Wir haben nur 3 Mal verloren. Leider sind wir mal wieder im nirgendwo der Tabelle gelandet. Platz 6 ist mehr als erwartet, aber 10 Punkte fehlen uns auf Platz 2. Gegen die großen haben wir meist Punkte gelassen. 7 Unentschieden sind dann doch zu viele." Redaktion: " Keine Chance mehr aufzusteigen?" Cash: " Die ersten paar Spieltage der Rückrunde werden entscheiden. Sollten wir weitestgehend gewinnen und den direkten Anschluss nach oben finden ist alles möglich. Gibt es aber die ein oder andere Niederlage war´s das für uns." "Kay Kopp bekommt bei uns täglich so viel Geld wie die versammelten Journalisten hier im Raum in einem Monat - und zwar alle zusammen. Es ist mehr als selbstverständlich, dass Kay Kopp dafür seine Leistung bringen muss - auch wenn er meint, es gehe nicht mehr!" - so der Teammander seines neuen Arbeitgebers. Die Verpflichtung von Kay Kopp hat sich Gerda GFC Berlin was kosten lassen: 16.200.000 Credits flossen zu seinem alten Team SC Ratingen. Ob es wirklich ein gewinnbringendes Geschäft war wird man sehen. Mit viel Einsatz konnte man ein 0:0 bis zur Pause halten, was Manager Patrick Robertz vor dem Spiel als erstes Zwischenziel ausgegeben hatte. In Halbzeit Zwei verstärkte der SV aus Langwedel seine Bemühungen, doch die aufopferungsvoll kämpfenden Aachener, allen voran der überragend haltende Torwart Marco Kunz, verhinderten den Treffer. Der hohe Einsatz der Aachener forderte dann schon fast zwangsläufig in der 69. Minute mit Lukas Stern sein Opfer, der aufgrund einer Verletzung ausgewechselt werden musste. Manager Patrick Robertz nutze diese Auswechslung, um die Mannschaft etwas offensiver für die Schlussviertelstunde auszurichten und brachte mit dem Schotten Samuel Hay einen zweiten Stürmer. In der Folge ergaben sich dann tatsächlich noch zwei gute Kontermöglichkeiten für die Aachener, die bis hierhin nur eine Torchance herausgespielt hatten. Schlussendlich blieb es aber beim 0:0. Die Westwacht bleibt damit im Ligapokal ungeschlagen und hat bereits 2 Punkte in der "Todesgruppe" auf dem Konto. Nachdem die Gruppenkonkurenten aus Röchlingen und Langwedel ebenfalls nur Unentschieden gegeneinander gespielt haben, können die drei Mannschaften der Gruppe nach der Hinspielrunde jeweils 2 Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Mit etwas Glück und gestärktem Selbstbewusstsein wird man in Aachen versuchen, die Sensation in den Rückspielen zu realisieren, so Manager Robertz. |
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