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Football Today
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| +++ Sportzeitung für England +++ |
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Es war ein kalter Januarabend in Wrexham, aber auf dem Rasen des Racecourse Ground kochte die Luft schon nach wenigen Minuten. 28.382 Zuschauer sahen ein Spiel, das alles bot - außer einer funktionierenden Abwehrreihe auf Seiten der Dragons. Am Ende jubelten die Hull Tigers nach einem abgeklärten 2:1-Auswärtssieg, während Wrexham-Coach Viktor Kazyrow mit verschränkten Armen und hochgezogenen Augenbrauen das Geschehen kommentierte: "Wir hatten eigentlich mehr vom Spiel - nur leider nicht den Ball, als es drauf ankam." [weiter lesen] |
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34419 Zuschauer hatten sich an diesem kühlen Januarabend im altehrwürdigen Bramall-Lane-Stadion eingefunden - und sie sollten zunächst auf ihre Kosten kommen. Der FC Sheffield legte los, als hätte Trainer Erich Speithvenne seine Spieler mit doppeltem Espresso und einer Motivationsrede Marke "Rocky Balboa" in die Partie geschickt. Schon nach zwölf Minuten zappelte der Ball im Netz: Pieter Vrooman, der 31-jährige Mittelfeldmotor, traf nach feiner Vorarbeit von Lucas Lansbury zum 1:0. Ein Treffer, der so präzise war, dass selbst die Kameras kurz den Fokus verloren. [weiter lesen] |
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Stoke-on-Trent, 8. Januar 2026 - 35.105 Zuschauer im Britannia Stadium sahen ein Spiel, das sich anfühlte wie ein kalter englischer Winter: windig, bissig, und am Ende war wieder der Gast besser gerüstet. Die Ewood Rovers gewannen beim heimischen Stoke City mit 2:0 (0:0) - und das völlig verdient. [weiter lesen] |
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Ein nasskalter Abend in Cambridge, Flutlicht, 4.615 frierende, aber bestens gelaunte Zuschauer - und ein Spiel, das mehr Pfeffer hatte als so manches Curry in der Stadionkantine. Cambridge United besiegt Wrexham mit 3:1 (2:1) und liefert dabei einen Auftritt, der zwischen Spielfreude und kontrolliertem Chaos pendelte. [weiter lesen] |
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Ein Abend an der The Den, 44.513 Zuschauer, Flutlicht, feuchte Luft, der Geruch von frittierten Pasteten - und ein Spiel, das man wohlwollend als "arbeitssiegig" bezeichnen darf. Der FC Millwall besiegt Tiverton Town am 8. Spieltag der 1. Liga England mit 1:0 (1:0). Mehr Tore fielen nicht, aber dafür einiges an Gesprächsstoff. [weiter lesen] |
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Ein nasskalter Januarabend, Flutlicht über Oxford, 40.986 Zuschauer im Kassam Stadium - und ein Spiel, das man so schnell nicht vergisst: Der FC Southampton gewann mit 4:2 bei Oxford City und bewies, dass Effizienz manchmal einfach glamouröser ist als Ballbesitz. [weiter lesen] |
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Barrow - Es war ein Abend, an dem 60.620 Zuschauer im Holker Street Stadium aufstanden, als ein Mann den Unterschied machte: Arnau Mascarenhas, Barrows quirliger Rechtsaußen, erzielte beide Treffer beim souveränen 2:0 gegen die Margate Reds. Zwei Tore, zwei Mal dieselbe Kombination, zwei Mal der pure Jubel. Oder, wie Trainer Ingo Königs später grinste: "Wenn Mascarenhas einmal zielt, sollte man besser nicht im Weg stehen." [weiter lesen] |
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Wenn es in Telford eines nicht gibt, dann sind es langweilige Fußballabende. 16.000 Zuschauer im New Bucks Head-Stadion bekamen beim 2:3 (1:2) gegen die Nottingham Foresters ein Spiel serviert, das alles hatte: frühe Tore, wütende Trainer, Gelbe Karten und Verteidiger, die plötzlich zu Spielmachern wurden. [weiter lesen] |
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Ein kalter Januarabend in Liverpool, 41.951 Zuschauer, die Finger in den Taschen, den Blick gebannt auf den Rasen - und am Ende ein Spiel, das niemanden frösteln ließ: Die Liverpool Reds besiegten Swindon Town am 8. Spieltag der 1. Liga England souverän mit 3:0 (2:0). Der Sieg war so klar, dass selbst Coach Kurt Kaiser hinterher fast schüchtern grinste: "Ich hätte nichts dagegen, wenn das öfter so aussieht." [weiter lesen] |
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Ein kalter Januarabend, Flutlichtromantik in Hull und 31.028 Zuschauer, die sich fragten, ob ihre "Tigers" nach zwei sieglosen Spielen endlich wieder Zähne zeigen würden. Die Antwort kam früh - und laut. Schon in der 7. Minute zappelte der Ball im Netz von Port Vale. Connor Wiltshire, der pfeilschnelle Rechtsaußen, drosch das Leder nach feinem Zuspiel von Antonio Hernando humorlos in die Maschen. "Ich hab einfach draufgehalten", grinste Wiltshire später. "Wenn ich nachdenke, geht's meistens schief." Doch wer glaubte, das würde ein gemütlicher Abend für Hull, irrte. Port Vale, vom stets gestikulierenden Trainer Otze Machet an der Seitenlinie dirigiert, blieb ihrem defensiven, aber bissigen Konterstil treu. Die Gäste hatten mit 50,1 Prozent sogar leicht mehr Ballbesitz - eine Zahl, die Machet nach dem Spiel mit einem süffisanten Lächeln kommentierte: "Schön, dass Statistiken auch mal unsere Seite sehen. Leider zählt am Ende nur, wer öfter jubelt." Und jubeln durfte Port Vale noch vor der Pause. In der 43. Minute kombinierte sich die Offensive über links durch, Cristobal Butragueno legte quer, und Finlay Latham vollendete abgebrüht. 1:1 - und im KCOM Stadium war das kollektive Schnaufen der Heimfans deutlich zu hören. Trainer Mathias Oergel stapfte in die Kabine wie ein Mann, der gerade entdeckt hat, dass der Kaffee leer ist. "Ich hab den Jungs gesagt, sie sollen weniger schön aussehen beim Spielen und mehr arbeiten", verriet er später halb im Scherz. Nach der Pause wurde Hull wieder griffiger, auch wenn Linksverteidiger Charlie Henderson sich in der 49. Minute eine Gelbe Karte abholte - für ein Tackling, das mehr nach Rugby als Fußball aussah. "Er hat den Ball berührt, irgendwann? vielleicht", murmelte Oergel mit einem schiefen Grinsen. Henderson selbst sah das anders: "Ich wollte nur zeigen, dass wir da sind." In der 56. Minute kam dann die Szene, über die in Hull wohl noch länger gesprochen wird. Henderson, trotz Verwarnung nach vorne marschierend, flankte butterweich auf Max Lujan, der volley zum 2:1 traf. Ein Tor, das das Stadion explodieren ließ. "Ich hab sie kommen sehen, die Flanke war perfekt - da musste ich nur noch den Fuß hinhalten", sagte Lujan und grinste, als hätte er gerade das Tor des Monats geschossen. Trainer Oergel reagierte clever, wechselte wenig später zweimal: Der junge Juan Goncalves ersetzte den müden Henderson, und Isaac Lankford kam für den Routinier Tyler Edwards. Frischer Wind, frische Beine - und ein Hauch Zukunftsmusik auf dem Platz. "Wir haben viele junge Spieler, die sich zeigen wollen", lobte Oergel. "Manchmal zu sehr, aber das ist ein Luxusproblem." Port Vale versuchte noch einmal alles. Finlay Latham tauchte in der 65. und 79. Minute gefährlich vor Keeper Joel Eliot auf, doch der 20-Jährige zwischen den Pfosten der Tigers hielt seinen Kasten mit stoischer Ruhe sauber. In der 72. Minute sah Vales Rechtsverteidiger Cameron Browning Gelb, nachdem er es mit dem Körpereinsatz etwas zu gut meinte. Trainer Machet reagierte wild gestikulierend: "Er wollte wohl zeigen, dass er auch mal auffällt." Hull hatte am Ende mehr Biss - und mit 12:8 Torschüssen sowie einer leicht besseren Zweikampfquote (51,9 Prozent) auch die Nase statistisch vorn. Der junge Archie Baskin sorgte kurz vor Schluss noch für einen Schreckmoment, als er nach einem rustikalen Foul ebenfalls Gelb sah. "Alles im Plan", witzelte Oergel danach. "Ich wollte, dass sie zeigen, dass sie kämpfen. Nur hätte ich gern weniger Farbe im Notizblock des Schiedsrichters gesehen." Als der Schlusspfiff ertönte, fiel in Hull eine spürbare Last ab. Die Fans sangen, die Spieler klatschten sich ab, und Oergel ließ sich sogar zu einem kurzen Tänzchen mit Co-Trainer Jürgen "Shorty" Blume hinreißen. Auf der anderen Seite stapfte Machet mit versteinertem Gesicht in die Kabine - und murmelte angeblich etwas von "unverdientem Glück". Am Ende stand ein 2:1, das Hull Tigers wieder Anschluss an die obere Tabellenhälfte der 2. Liga England bringt - und das Gefühl, dass dieses Team, wenn es will, durchaus mehr kann, als nur zubeißen. "Heute haben wir uns das Fell nicht über die Ohren ziehen lassen", sagte Wiltshire zum Abschluss mit einem Augenzwinkern. "Und das war auch mal wieder Zeit." Ein Abend voller Kampf, Krallen und kleinen Geschichten - genau wie man es in Hull liebt. [weiter lesen] |
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Sprücheklopfer
Ich wollte in taktischer Hinsicht ins Spiel von außen her eingreifen. Aber als der Schiedsrichterassistent die Einwechslung eines meiner wichtigsten Ergänzungsspieler übersehen hatte, wurde ich langsam ungehalten.
Christoph Daum