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| +++ Sportzeitung für Kroatien +++ | |
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"Ich hab nicht mehr daran geglaubt. Dieses Ende war mehr als glücklich!", so der Trainer überschwänglich nach dem Gewinn des Doubles. Die Mannschaft hat sich in den letzten Saisons sehr positiv entwickelt, die Jugend blüht auf, es ist ein Team entstanden. Doch mit dem wiederholten Titel erhöhen sich auch die Ansprüche international. Die kroatischen Fans wollen endlich erfolgreiche Teilnehmer in der Europa League sehen. Nach dem Hrijeka den Serienmeister Osijek mehr und mehr abgelöst hat, steigen auch die Erwartungen. Auch Mandzukic und sein Dinamo Zadar wollen zunehmend angreifen. Der Kader allerdings ist überaltert, dem Manager fehlt das nötige Kleingeld für eine Auffrischung. "[Ich] brauche das Geld, um mir neue Spieler zu kaufen", so Mandzukic zu seinen Meisterambitionen, die sich nun doch nicht erfüllten. Damit bleibt fraglich, ob Zadar die Trendwende schafft. Was vielen Vereinen zu langfristigem Erfolg fehlt, ist ein großes Stadion. Dieses wiederum hat sich Osijek schon vor Jahren zugelegt. So ist es auch zu erklären, dass sich Manager Sovu einen so großen Kader leisten kann: "Ein großes Stadion hilft dabei schon mal." Die Tendenz zeigt nach oben. Kroatien ist auf einem guten Weg, sich langsam, aber sicher hinauf zu arbeiten. Dabei hilft die große Breite von nun mehr sieben international konkurrenzfähigen Teams, die alle eine andere Strategie fahren. Vielfalt ist die Stärke Kroatiens und sie wird das Land noch viel weiter bringen, als es sich in den vergangenen Saisons ohnehin schon unmerklich entwickelt hat. "Wir freuen uns darüber sehr, aber wir wissen natürlich auch, dass das noch lange nichts bedeutet", so Präsident Becherbauer. Erst am heutigen Tagen schlugen die Außenseiter den Meister der Vorsaison mit 3:2 Glück oder Können? "Ein Mix aus beidem, denke ich", erklärte Manager Bach den überraschenden Sieg, "Zum einen war unsere Aufstellung sehr mutig, unsere Taktik ist voll aufgegangen. Zum anderen konzentriert sich Osijek gerade sehr darauf, Kroatien weiterzubringen und dafür möchten wir ihnen aus tiefstem Herzen danken. Wir wissen, dass nicht alle Manager, gerade auch in anderen Ländern, so aufopferungsvoll handeln und das schätzen wir sehr. Aber deswegen war das auch nur die B-Elf, die angetreten ist." Manager und Chefredakteur Mario Pencer begrüßte die Übernahme von Zagreb: "Erneuter Managerzuwachs in Kroatien -geht doch! Willkommen!". Auch der langjährige und erfolgreichste Manager Kroatiens Domagoj Boban und der Meister von 07/17, Burg Altendorf, freuten sich. So scheint sich in dem kleinen Land langsam aber sicher etwas zu bewegen... Bei der gestrigen Pressekonferenz äußerte sich Teammanager Domogoj Boban zu einer möglichen Aufstellung vom Isländer Asgeir Hreidarsson nicht, der erst kürzlich von RNK zu Bili gewechselt war. Hreidarsson hatte sich damals über schlechte Entwicklung und zu wenig Zusammenhalt im Team beklagt. Unser Tipp 4:0 Der Verein schnitt mit Platz 8 ziemlich gut ab, lag jedoch hinter Pencer’s Ex-Verein Solin. Gründe für den freiwilligen Wechsel soll angeblich die finanzielle Lage des Vereins gewesen sein. Der Vorstand hatte diese zwar bemängelt, aber nie Kritik gegenüber dem Trainer ausgeübt. Mario selbst soll die Entscheidung für den Wechsel getroffen haben. Laut Medienberichten zu Folge sollten sechs Vereine im Gespräch gewesen sein, wobei Dinamo Zadar und Lokosi Zagreb es in die engere Auswahl geschafft hätten. Der Abschied mit den Croatia Fans ging harmonisch über die Bühne, da diese für den Anschluss an die Tabellenspitze und den erstärkten Kader dankbar waren. Mario reagierte emotional nach seinem letzten Spiel und kommentierte die Saison mit den Worten: "Es war eine ganz neue Erfahrung für mich und natürlich wird Croatia Solin als erster Verein meiner Karriere stets in Erinnerung bleiben! Ich hoffe mit dem Platz in den Top 5 auch im Gedächtnis der Fans zu bleiben. Vielleicht führt mich der Weg irgendwann wieder zurück." |
NK Osijek: Der Pokalsieger steht auch dieses Jahr (wie immer) im Pokalfinale. Noch dazu führt der Club mit 74 Punkten die Tabelle an. Osijek stellt dieses Jahr den stärksten Kader und hat damit auch die (vermeintlich) besten Chancen auf den Titelgewinn. Zudem stellt Osijek mit 80 Toren die zweitbeste Offensive der Liga. Der Manager, Mate Sovu, spielt übrigens gerade seine 75. Saison (Gratulation!) und kennt Kroatien in und auswendig. Fazit: Favorit Bili Split: Der Zweite der Tabelle (73 Punkte) ist mit der besten Offensive ebenfalls in der Spitze der Liga vertreten. Bilis Manager Domagoj Boban liefert (fast) jede Saison ein Resultat unter den besten Drei ab. Sein letzter Titel liegt allerdings schon einige Spielzeiten zurück - in der Saison 06/17 gelang dem kroatischen Urgestein der letzte Meistertitel. Hinzu kommt die ärgerliche Niederlage gegen den Stadtrivalen RNK am vergangenen Spieltag. Trotzdem ist Bili so nah dran am Titel wie schon lange nicht mehr. Fazit: Mitfavorit Croatia Solin: Der Club (72 Punkte, 3. Rang) überraschte ein wenig die Experten des kroatischen Fußballs. Trotz des relativ starken Kaders, stellt Daniel Müller nicht die beste Mannschaft der Liga. Müller bewies allerdings in der Vergangenheit, dass er es drauf hat, ein Team an die Spitze zu führen. In der letzten Saison gelang im hinter dem Überraschungsmeister aus Zadar der sensationelle zweite Rang vor den Spitzenteams aus Osijek und Split. Für Müller, der seine Trainerkarriere bereits 2008 startete, wäre es dennoch sein erster Ligatitel. Solin ist dafür eine der wenigen Mannschaften, die sich in den letzten Saisons stark weiterentwickelt hat und deshalb nun wieder ganz oben mitspielt. Zudem steht Solin ebenfalls im Pokalfinale. Fazit: Favorit NK Hrijeka: Der Meister von 07/17 spielte zwar unter Burg Altendorf jede Saison in der Spitzengruppe mit, konnte sich aber nie dauerhaft festsetzen. Umso überraschender ist es, dass Hrijeka noch alle Chancen auf den Titel hat. Die Mannschaft überzeugt mit ihrer starken Defensive (ein Gegentor weniger als Serienmeister Osijek) und gehört deshalb völlig zurecht mit nach oben. Auch die Kaderstärke zeigt, dass der Club zu den besten Kroatiens zählt. Ob es allerdings für ganz oben reicht, darf bezweifelt werden. Altendorf ist jedoch immer wieder für Überraschungen gut. Trotzdem gilt für uns: Fazit: Außenseiter Doch ganz so überraschend wie das Ausscheiden wirkt, ist es gar nicht. Der neue Manager von Plavi Zagreb, Muratovic Nermin, hatte starke 979 Punkte aufgestellt, gegen die Osijek wenig entgegensetzen konnte. Nermin hatte bereits angekündigt, nicht lange in Kroatien bleiben zu wollen. Er habe die Absicht, lediglich die Wertung in der Länderwertung zu verbessern. Zu diesem Zweck stellte er einen sehr erfahrenen, starken Kader zusammen, der tatsächlich kurzfristig zum Erfolg bleibt. Ob Kroatien langfristig davon etwas hat, bleibt abzuwarten. Wir sind gespannt! |
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Sprücheklopfer
Jeremies hat in alter Manier um sich geschlagen.
Rainer Bonhof zu den Trainingseindrücken des während der WM 98 angeschlagenen Jens Jeremies