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Bescheidenheit ist Trumpf bei AS Rimini
Kurz vor Beginn der Punkterunde haben sich unsere Reporter auch beim AS Rimini wieder umgesehen und umgehört. In einer extrem spannenden Saisonschlussphase verpasste der Adria-Klub nur ganz knapp den Aufstieg in die Serie B und belegte am Ende den dritten Tabellenplatz.

Dazu Teammanager Ronnie Ekström: "Wir haben eine ausgezeichnete Saison gespielt und die Mannschaft wurde völlig zu Recht von den Fans mit einem Riesenapplaus in die Sommerpause verabschiedet. Aber das ist natürlich noch längst keine Garantie dafür, dass die bevorstehende Spielzeit auch wieder so gut laufen wird. Ich selbst bin gar nicht so unglücklich darüber, dass wir den Aufstieg nicht geschafft haben, denn sportlich wäre die Serie B für uns zu früh gekommen. Und finanziell wäre sie trotz etwas höherer Einnahmen zumindest ein riskanter Kraftakt geworden. In der Serie C ist es für uns außerdem leichter, unsere eigenen Nachwuchsspieler zu integrieren und ihnen ausreichend Spielzeit zu geben."

Auch Gilberto Gaspari, Riminis Präsident, hat ähnliche Ansichten. "Selbstverständlich wäre es schön gewesen, in der Sommerpause den Aufstieg in die Serie B feiern zu können. Aber wir haben uns selbstverständlich in der Rückrunde der letzten Saison mit diesem Szenario befasst, denn wir gehen hier ja nicht blauäugig vor. Wir kamen in intensivem Austausch nach einigen Gesprächen überein, unserer Linie in jedem Fall treu zu bleiben und auch bei einem Aufstieg nicht übermäßig in Spieler zu investieren - weder was Ablösesummen angeht, noch bei den Gehältern. Insofern kann ich unserem Teammanager nur zustimmen, dass wir sportlich kaum konkurrenzfähig gewesen wären."

Mit Torwart Guillermo Montalban sowie Rechtsaussen Miguel Carballo werden auch in dieser Saison wieder zwei absolute Top-Spieler Rimini verlassen. "Die Jungs haben sich sportlich sehr gut entwickelt und es schmerzt uns natürlich sehr wohl sie zu verlieren. Aber es ist nach wie vor so, dass wir bei den Gehaltszahlungen nicht allen Wünschen entsprechen können. Die Forderungen von Montalban und Carballo sind sicherlich nicht unberechtigt, aber für uns dennoch einfach deutlich zu hoch. Daher haben wir beiden Spielern die Freigabe erteilt."

"Können Sie die im Raum stehenden Beträge etwas konkretisieren?"

"Ich spreche in der Öffentlichkeit generell nicht über konkrete Spielergehälter. Aber unser Gehaltsschnitt liegt derzeit bei knapp 9.000 Cr. und die Gehaltswünsche beider Spieler lagen hier sehr weit höher, noch über dem Gehaltslimit für Neuverpflichtungen.
Wie gesagt, ich sehe diese Gehaltsvorstellungen keineswegs als unberechtigt an, doch wir können uns solche Summen schlicht und ergreifend nicht leisten, wollen wir weiterhin seriös wirtschaften". So weit also Teammanager Ekström zum Thema Gehälter.

Bei der Frage nach Transfers zeigte sich Ekström sehr offen. "Wir haben mit Gianfranco Ionio einen äußerst vielversprechenden Rechtsverteidiger aus unserer Jugendakademie in den Profikader geholt. Auch Linksverteidiger Niccolo La Rosa hat durchaus Chancen, regelmäßig zum Einsatz zu kommen. Und Keeper Andrea Fusco hat zwar aktuell nicht unbedingt Drittligaformat, aber wir haben uns dazu entschlossen, ihm die zumindest vorläufig die Rolle des zweiten Torhüters anzuvertrauen um zu zeigen, dass wir tatsächlich so weit als möglich auf die eigene Jugend setzen und dies nicht nur leere Worte sind.
Da müssen wir jetzt einfach abwarten, wie sich Fusco entwickelt und ob beide Keeper gesund bleiben. Sollte unsere Nummer 1 beispielsweise längere Zeit ausfallen, müssten wir hier noch nachbessern.
Ansonsten werden wir in der Defensive sicherlich nicht mehr aktiv werden, da sind wir aus unserer Sicht bestens besetzt im Rahmen unserer Möglichkeiten. Vielleicht wird es da noch zu ein, zwei Abgängen kommen, da müssen wir einfach mal abwarten.
Natürlich sind wir noch im Angriff aktiv, da uns ja Miguel Carballo definitiv verlassen wird und wir ohne Neuzugang auf der Rechtsaussenposition zu dünn besetzt wären. Wir haben da zwei Spieler im Blickfeld bzw. stehen mit ihnen in Verhandlungen, aber wie Sie es von mir schon kennen - Namen gibts erst, wenn ein Transfer in trockenen Tüchern ist.
Darüber hinaus verhandeln wir auch mit zwei potentiellen Neuzugängen fürs zentrale Mittelfeld, da ein Verbleib von Henrik Mattson fraglich ist. Wir stehen zwar noch in Vertragsgesprächen mit ihm, aber auch seine Gehaltsvorstellungen driften doch noch ganz erheblich von unserem Angebot ab.
Ansonsten gilt wie immer: wir tätigen keine Transfers nur um neue Spieler vorstellen zu können und insofern sind derzeit außer auf den genannten Positionen keine Neuverpflichtungen geplant."

Präsident Gaspari fügte noch an, dass selbstverständlich der weitere Ausbau des Stadions auf der Agenda stehe. Man sei zwar sehr zufrieden, seit letzter Saison nun eine fünfstellige Anzahl an Zuschauerplätzen anbieten zu können. Dennoch sei es das Ziel, die von der Bauart her maximale Anzahl von 12.500 Plätzen zu erreichen und nach der Nordtribüne auch die anderen Tribünen noch zu überdachen. Außerdem gelte weiterhin dem Ausbau bzw. der Verbesserung der Jugendakademie ein Augenmerk.

Zu den Saisonzielen äußerte sich nochmals Teammanager Ekström und hatte gleich zu Beginn die Lacher auf seiner Seite, als er erläuterte, nur den Klassenerhalt schaffen zu wollen, sei wohl zu viel Understatement. "Aber dennoch ist es natürlich oberstes Ziel, das zu schaffen und zwar möglichst sorgenfrei. Eigentliches Saisonziel ist in der Liga aber ganz klar gesagt die obere Tabellenhälfte, also Platz 9 aufwärts und wir wünschen uns wieder einen Platz im obersten Tabellendrittel.
Im Ligapokal wollen wir unbedingt das Viertelfinale erreichen, alles andere wäre eine Enttäuschung. Nach der Gruppenphase hängt natürlich auch viel von der Auslosung ab.
Und im Landespokal haben wir kein einfaches Los gezogen, da wären wir schon glücklich, könnten wir die zweite Runde erreichen. Da müsste man dann wieder die Auslosung abwarten, aber zunächst müssen wir die erste Runde überstehen, das wird schwierig genug. Im Pokal können die Erst- und die besseren Zweitligisten sich Ziele stecken, wir als kleiner Drittligist tun gut daran, den Pokal als tolles Zubrot zu sehen, aber Ziele müssen wir uns da keine stecken."

Tuttosport
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Ronnie Ekström | AS Rimini
12.07 20:37

Gela investiert in einen neuen Spieler
Schon seit einigen Tagen gab es Gerüchte, dass Gela an einem neuen Spieler interessiert ist. Einige gut informierte Quellen kannten sogar den Namen des Wunschkandidaten. Letzte Nacht kam dann endlich die Bestätigung über das vollzogene Transfer.

Der Name des geheimnisumwoben Fussballprofis ist Jaime Acevedo. Er stand noch bis gestern im Dienste von CD Santa Cruz und soll noch heute an seine neue Wirkungsstätte kommen.

Über die Transfersumme wurde zwar Stillschweigen vereinbart. Doch unsere Zeitung kann über eine Ablösezahlung in Höhe von 31.285.500 Credits berichten.

Jaime Acevedo selbst erklärte kurz zum Transfer: "Da die sportlichen Vorraussetzungen bei Gela sehr gut sind, habe ich mich dazu entschlossen, zu Gela zu wechseln." Das üppige Handgeld und ein um einiges aufgebessertes Gehalt sollten bei seiner Entscheidung, zu Gela zu gehen angeblich keine Rolle gespielt haben. Na wer's glaubt...
Rainer Eisenschuh
06.06 20:26

Großbaustelle in Rimini
Das Aus in der Coppa Italia in Gela hatte die Ekström-Truppe schnell und gut weggesteckt. "Herzlichen Glückwunsch nochmal an Gela und Michael Müller zum Viertelfinal-Einzug, der ist mehr als nur verdient", meinte Rimini-Coach Ekström auf die knappe Niederlage seiner Elf angesprochen. "Ja klar ist es ein wenig unglücklich, in der 115. Minute den entscheidenden Treffer zu kassieren. Und ja, natürlich denkt man auch mal kurz drüber nach, was wäre denn gewesen, hätten wir das Elfmeterschießen erreicht und vielleicht sogar gewonnen, stünden jetzt selbst als Drittligist im Viertelfinale. Aber um es ganz klar und deutlich zu sagen: wir sind nicht enttäuscht über das Pokal-Aus, denn alles andere als ein Sieg für Gela wäre absolut unverdient gewesen. Es ist doch schon eine mittlere Sensation, dass wir Gela in die Verlängerung gebracht haben. Man muss da schon mal die Kirche im Dorf lassen und sehen, wo man her kommt", meinte Ekström weiter. "Und wir freuen uns sehr, dass wir überhaupt ins Achtelfinale gekommen sind und dort gegen einen solch großen Gegner antreten und obendrein eine dicke Zusatzeinnahme mit nach Hause nehmen durften."

Was mit dem Geld geschehen soll, mussten wir gar nicht mehr fragen, denn es war schon zu sehen - das "Stadio Romeo Neri" ist momentan eine Baustelle. Zunächst wird das Sitzplatz-Angebot von 7.500 nicht nur auf 8.000 sondern gleich auf 8.500 erweitert. Und Zusätzlich wird die Nordtribüne überdacht, so dass die Fans dort in Zukunft vor der Witterung geschützt sind.
"Diese Tribünenüberdachung war uns schon längst ein großes Anliegen, um unseren Fans mehr Komfort bieten zu können. Und der weitere Ausbau wurde aufgrund der deutlich gestiegenen Zuschauerzahlen ebenfalls dringend nötig. Dank der Einnahmen aus dem Pokalspiel können wir da nun sehr gut investieren und das Stadionprojekt, an dessen Ende eine moderne Arena mit insgesamt 12.500 überdachten Sitzplätzen stehen soll, nun entscheidend voran treiben. Um uns sportlich weiter entwickeln zu können, werden auch höhere Einnahmen nötig werden und die wiederum können wir nur erzielen, wenn wir den Fans ein größeres und zugleich auch komfortableres Stadion bieten können, so dass über die Verwendung der Zusatzeinnahmen aus dem Pokal schon vor dem Spiel Klarheit bestand", ergänzte Klubboss Gilberto Gaspari.

Tuttosport
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Ronnie Ekström | AS Rimini
23.05 20:55

US Cittadella investiert in einen neuen Spieler
Eine gut informierte Netz-Zeitung berichtete gestern auf ihrer Seite, dass der Transfer des Spielers Reece Donahue von KSC Siofok zu US Cittadella unmittelbar bevorstehen würde. Inzwischen sieht es eher so aus, dass der Fussballer ganz sicher seine Zelte bei US Cittadella aufschlagen wird.

Die Teammanager der beiden Teams sollen sich bei einem Treffen auf eine Transfersumme von 25.780.000 Credits verständigt haben.

Für Reece Donahue gibt es im KSC Siofok-Trikot keine Zukunft mehr. Der Spieler fiel in Ungnade, da er in der letzten Saison mehr durch Eskapaden neben, als durch gelungene Aktionen auf dem Platz Schlagzeilen machte. Beim KSC Siofok-Teammanager hat der Ballzauberer keine guten Karten: "Ich habe nicht das Gefühl, dass er wieder der Spieler werden will, der er einst war".

Reece Donahue erntet ob seines Übergewichts derzeit ziemlich viel Hohn und Spott in den Medien, wird als Dickerchen bezeichnet. KSC Siofok äußerte gestern jedoch großes Interesse, den 23-Jährigen ehrenvoll zu verabschieden. Zu groß seien seine Verdienste um die Erfolge des Klubs in der jüngeren Vereinsgeschichte.
Rainer Eisenschuh
23.05 10:11

Ekström: "Haben einen Dreck gespielt"
Rimini-Coach Ekström war schwer bedient nach der heutigen Partie bei Aufsteiger
Alessandria, der mitten im Abstiegskampf steckt.
Zwar bezeichnete Ekström auch die Leistung des Unparteiischen als absolut indiskutabel für die dritte Liga, suchte aber dennoch die Schuld für das unbefriedigende 1:1-Remis in erster Linie bei seinem Team. "Der Referee hat hier heute wohl was verwechselt - das war eigentlich ein Fußball- und kein Kartenspiel", zeigte Riminis Coach wenig Verständnis für die Kartenflut nach dem Seitenwechsel, als sein Team dann ab etwa der 60. Minute weitgehend das Spielgeschehen bestimmte und auf Tore drängte. Dennoch faltete er sein Team in einer Weise zusammen, dass die Berichterstatter auf der PK erschrocken aufschauten. "Es ist unglaublich, was wir hier heute gezeigt haben. Das war eine sehr mäßige Leistung meiner Mannschaft - ab der 60. Minute. Was wir vorher gezeigt haben, war nicht schlecht, das war Nichts, das war gar Nichts. Hier wäre die Bezeichnung "schlechte Leistung" noch maßlos übertrieben und eine Schmeichelei. Was meine Mannschaft in den ersten 60 Minuten gezeigt hat, war eine Nicht-Leistung, dafür sollte man den Spielern nicht nur das Gehalt kürzen, sondern dafür müssten die Spieler dem Verein eigentlich eine Entschädigung zahlen. Ich bin stinksauer. Und ich freue mich schon auf die Trainingseinheiten nächste Woche. Die Spieler können sich schon mal einen Eimer besorgen, damit sie was haben, wo sie sich dann übergeben können. Da bewege ich mich am Kickertisch ja noch mehr als meine Spieler heute auf dem Platz. Aber gut, wer im Spiel nicht laufen will, der kann das dann ja die ganze Woche über im Training üben. Und für jedes Meckern und Murren eines Spielers trainiert dann der gesamte Kader jeweils 10 Minuten länger - wer noch Luft zum Reden hat, kann auch noch laufen."
Zum Spiel befragt antwortete Ekström: "Hab ich doch schon alles gesagt - 60 Minuten lang fanden wir nicht statt und die restlichen 30 Minuten erinnerten mich sehr - ich darf hier einen bekannten ehemaligen großen deutschen Fußballer zitieren - an "Uwe-Seeler-Gedächtnismannschaft". Ich habe schon einige schlechte Spiele meiner Mannschaften gesehen, aber ich kann mich nicht erinnern, dass jemals eine andere Mannschaft einen solchen Sch...dreck zusammengespielt hat wie heute. Und um zum Ende zu kommen, darf ich auch noch einen großen ehemaligen italienischen Erfolgstrainer zitieren - ich habe fertig".

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Ronnie Ekström | AS Rimini
22.04 21:33

Rege Transferaktivitäten beim AS Rimini
Nachdem Teammanager Ronnie Ekström kurz vor Saisonbeginn Transfers nur nicht ausschließen wollte und in der Prioritätenfolge eher unten ansiedelte, herrscht nun ein recht reges Treiben beim AS Rimini.
Den Klub verlassen haben bislang Linksaussen Logan Onnington, dem ein Klubwechsel in der Sommerpause ans Herz gelegt worden war, da er kaum Aussichten auf Einsatzzeiten habe. Er versucht nun sein Glück bei Al Ghafara in Saudi Arabien. Dass er nun nach dem langfristigen Ausfall von Sebastien Diarra gut gebraucht werden könnte, bezeichnete Ekström als Ironie des Schicksals. "Natürlich ist es für uns bitter, aber wir können nicht einfach einen Spieler behalten, nur weil sich vielleicht ein anderer verletzen könnte. Da müssten wir ja im Prinzip eine komplette Elf von Spielern zusätzlich unter Vertrag nehmen, die im Normal aber keine Aussicht auf Einsätze haben. So etwas macht keinen Sinn, abgesehen davon, dass es auch eine Geldfrage ist", so Ekström.
Und ebenfalls nicht mehr zur Verfügung stehen die Mittelfeld-Cracks Ralf Bergmann (rechts) und Agafon Sjomin (links), die für den Klub nicht mehr finanzierbar waren. "Bei beiden wären die Verträge zum Saisonende ausgelaufen", so Riminis Teammanager, "und beide stellten in den Vertragsgesprächen Gehaltsforderungen, die wir nicht erfüllen konnten. Es waren anständige Gespräche und die Forderungen der Spieler - um da gleich allen Gerüchten entgegen zu treten - waren keineswegs überzogen oder unverschämt, aber wir können derzeit solche Gehälter einfach noch nicht stemmen und so mussten sich die Wege eben trennen. Und bevor wir die Spieler ablösefrei zum Saisonende verlieren, lassen wir sie lieber jetzt gegen eine angemessene Summe vorzeitig gehen".
Neu zum AS Rimini dazu gestoßen sind bereits vier Spieler - bemerkenswerterweise alles Spieler für die Defensive. Erster Neuzugang war Linksverteidiger Cesar Garcez, der von Athletic Barcelona aus Spanien an die italienische Riviera wechselte. Ihm folgte Keeper Marco Morelli, der von Veendam Angels aus den Niederlanden verpflichtet wurde. "Das war sozusagen ein "Luxustransfer", den wir uns ausnahmsweise erlaubt haben. Wir hatten zwar keinen unmittelbaren Handlungsbedarf, aber einen guten italienischen Keeper im Kader zu haben, war für uns dann doch so verlockend, dass wir den Transfer angestrebt hatten", erzählte Ekström dazu. Und aktuell wurden noch die beiden Innenverteidiger Robert Brady von den Lurgan Blues aus Nordirland sowie Ezequiel Andrade von Nilüfer Belediyespor aus der Türkei geholt. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Transfer von Andrade, der bereits 24 Jahre alt ist und somit eigentlich nicht in die Transferstrategie von Rimini passt. Dazu Ekström: "Wir hatten auf dieser Position zuletzt verletzungsbedingt etwas Probleme. Dazu kommt, dass uns Raul Ferrer verlassen wird, weil wir auch seine Gehaltsvorstellungen - wie schon bei Bergmann und Sjomin - leider einfach nicht erfüllen können. Deshalb holten wir mit Brady einen jungen Innenverteidiger und wir hätten auch gerne einen zweiten geholt, aber die Ablösesummen erreichen da momentan Dimensionen, die ich als absolut ungesund sehe und die wir nicht bereit sind, zu zahlen. Wir haben uns dann eben entschieden, Andrade zu verpflichten, der mit 24 Jahren auch noch nicht wirklich alt ist und Ferrer adäquat ersetzen kann und zudem schon eine gewisse Erfahrung mitbringt, was ja auch nicht schaden kann."

Das ist jedoch noch nicht das Ende der Transfers. Den Klub verlassen dürfen/sollen neben Raul Ferrer doch Mittelstürmer Isaac Reid sowie Keeper Fernando Mocana, der sich nicht mit dem Status der Nummer drei im Tor zufrieden geben wollte.
Weitere Neuzugänge sind aktuell nicht geplant, will Ekström jedoch auch nicht ausschließen: "Wenn sich eine gute Gelegenheit ergeben sollte, wäre es dumm von uns, uns nicht damit zu befassen".
Allerdings werde man definitiv jetzt keinen weiteren Linksaussen aufgrund der Verletzung von Sebastien Diarra verpflichten. Diese Lücke soll durch den vorhandenen Kader anderweitig aufgefangen werden.

Tuttosport
+++ Sportzeitung für Italien +++

Ronnie Ekström | AS Rimini
11.06 13:44

Konstanz ist weiterhin Trumpf bei AS Rimini
Zum Start in die neue Saison zog AS Rimini-Coach Ronnie Ekström im Gespräch mit "Tuttosport" ein Resümee zur letzten Spielrunde und blickte ein wenig auf die heute beginnende neue Saison voraus. Dabei wurde deutlich, dass Klub und Teammanager weiterhin auf eine konstante Vereinspolitik setzen - sportlich wie wirtschaftlich.

"Zu Beginn erst einmal vielen Dank für Ihre Zeit, Herr Ekström, und gleich die Frage wie geht es bei Ihnen persönlich weiter? Ist die von Ihnen schon einmal erwähnte Rückkehr nach Südamerika ein Thema für Sie?" Ein wenig müde lächelnd antwortete Ekström: "Ich weiß wirklich nicht, warum diese Frage immer wieder aufkommt. Aktuell gibt’s doch gar keinen Anlass dafür. Ja, ich habe gesagt, es ist mein Plan, eines Tages nach Mexiko oder Uruguay zurück zu kehren - aber das Leben nimmt oft andere Wendungen, als man selbst denkt und ändert sich ständig. Deshalb einfach abwarten, was die Zeit so mit sich bringt. Aktuell zieht es mich nicht einmal ansatzweise aus Rimini weg, ich fühle mich hier absolut wohl und bin sehr heimisch geworden. Und der Klub ist mir in den letzten Jahren auch ans Herz gewachsen. Definitiv - ich befasse mich überhaupt nicht mit Gedanken an einen Vereinswechsel, sondern will noch längere Zeit hier bleiben."

"Nach der Entwicklung, die der Klub bisher genommen hat, dürfte der Vorstand diese Aussage sicherlich gerne hören. Wie bewerten Sie die abgelaufene Saison? Platz 6 ist ein starkes Endergebnis gewesen."
"Ich bewerte eine Saison nicht zwingend nach der Abschlusstabelle. Die ist nur ein Aspekt. Für den Klub viel wichtiger war z. B. unsere gute Pokalsaison mit dem Einzug ins Achtelfinale und letzterem in Gela, wodurch wir eine so hohe Zusatzeinnahme verbuchen durften, dass wir unser Stadion um zusätzliche 500 Sitzplätze zu den ohnehin bereits eingeplanten erweitern und die Nordtribüne überdachen konnten. Das hilft uns dauerhaft weiter, wirtschaftlich betrachtet, und ist für uns deshalb enorm wichtig gewesen. Dass wir durch Platz 6 am Schluss auch noch höhere Sponsorenprämien einstreichen durften, hat uns selbstredend auch gefreut."

"Muss ein Platz unter den ersten Sechs in dieser Saison das Ziel sein?"
Ein wenig kopfschüttelnd meinte Ekström dazu: "Sorry, aber die Frage ist doch völliger Quatsch. Wir haben uns in den vergangenen Spielzeiten einen Status erarbeitet, dass wir sagen können, wir wollen unter den Top 10 stehen, je höher desto besser. Aber Platz 6 als Ziel auszugeben, wäre vermessen, da gibt’s schon ein paar andere Teams auch noch, die dafür in Frage kommen.
Aber viel wichtiger als irgendein Tabellenplatz ist mir die Entwicklung der Mannschaft, des Kaders. Es ist uns vergangene Saison gelungen, den Rückstand auf die Ligaspitze deutlich zu reduzieren, was die nur zwei Saisonniederlagen auch klar belegen. Und da wollen wir weiter ansetzen um evtl. übernächste Saison auf Augenhöhe mit den Top 3 zu sein. Unser Prinzip war es von Beginn meiner Tätigkeit an hier nachhaltig zu arbeiten. Schnelle Erfolge sehen zwar schön aus, sind aber in aller Regel sehr teuer und daher kurzfristig und schaden dem Klub am Ende mehr als sie nützen, weil der Klub dafür viel zu viel Gelder in Spieler investieren muss, aber adäquate Einnahmen fehlen.
Es nützt nicht viel, wenn die sportliche Entwicklung eines Klubs der wirtschaftlichen voraus ist. Im Gegenteil, genau anders herum muss es sein. Wenn ein Klub wirtschaftlich dauerhaft auf gesunden Beinen steht, kann er die nächste sportliche Stufe nehmen. Denn für den sportlichen Aufschwung werden immer bessere Spieler nötig. Egal, ob aus der eigenen Nachwuchsarbeit oder über den Transfermarkt. Aber die kosten dann eben auch mehr und dieses Ausgabenplus sollte schon abgedeckt sein, bevor es dazu kommt. Das ist meine Meinung und deshalb werden wir hier auch so weiter machen wie bisher und uns nach und nach verbessern."

"Rimini ist unter Ihrer Führung dafür bekannt geworden, sich auf dem Transfermarkt sehr zurückhaltend zu bewegen. Wie sieht es aktuell mit Transfers aus?"
"Meine Maxime war immer schon nur Spieler zu verpflichten, die der Klub wirklich braucht. Entweder als Ersatz für einen Abgang oder als Verstärkung bzw. Aufwertung der jeweiligen Position. Transfers zu tätigen nur um den Medien und Fans im Sommer neue Spieler präsentieren zu können, macht überhaupt keinen Sinn.
Was Ihre Frage nach Transfers angeht, kann ich Ihnen sagen, dass wir drei Spielern die Freigabe erteilt haben - Ralf Bergmann (RM), Agafon Sjomin (LM) und Logan Onnington (LS). Auf der Linksaussen-Position sind wir einfach überbesetzt und Onnington konnte sich nicht wirklich gegen Denis Singer durchsetzen, so dass es für beide Seiten die beste Lösung ist, wenn er einen anderen Klub findet, wo er dann auch seine Spielzeiten erhält.
Bei Bergmann und Sjomin fällt uns die Trennung sehr schwer. Am liebsten würden wir beide Spieler behalten, doch die Verträge laufen zum Saisonende aus und die neuen Gehaltsforderungen sprengen einfach unsere finanziellen Möglichkeiten.
Diese drei Spieler werden den Klub definitiv verlassen. Aktuell verhandeln wir auch mit drei für uns interessante Spieler über einen Wechsel nach Rimini. Aber wie Sie mich bereits kennen, werde ich zum jetzigen Zeitpunkt über Namen und Spielposition keinerlei Auskünfte geben.

"Da die Zeit schon wieder drängt, nur noch eine kurze abschließende Frage zu den Finanzen. Ihr Klub hat die letzte Saison mit einem Verlust abgeschlossen. Müssen Sie deshalb Sparmaßnahmen ergreifen?"
"Das ist für uns gar kein Thema. Ja, wir haben die Saison mit einem Minus abgeschlossen. Das hängt zusammen mit dem Ausbau unseres Stadions und mit der Verpflichtung neuer Spieler während der Saison ohne entsprechende Abgänge, wodurch wir unseren Kader ein wenig aufgebläht hatten. Dies war aber im Hinblick darauf den nächsten Schritt zu tun, nötig. Die letzte Saison war wirtschaftlich gesehen eine Art "Übergangssaison", in der wieder größere Investitionen nötig waren. Aber wir stehen nach wie vor finanziell sehr gut da und werden in der neuen Saison durch die Investitionen höhere Einnahmen im Ticketing erzielen und wir konnten die Sponsorenverträge zu deutlich besseren Konditionen abschließen, so dass wir allein hier von Mehreinnahmen von knapp 25% sprechen. Zudem werden wir unseren Kader wieder etwas reduzieren, denn sollten unsere Transferverhandlungen erfolgreich sein, werden dafür andere Spieler die Freigabe erhalten."

So weit der Teammanager vom AS Rimini zu Saisonbeginn gegenüber unserer Zeitung. Wir danken nochmals für das Gespräch und wünschen dem Klub viel Erfolg.

Tuttosport
+++ Sportzeitung für Italien +++

Ronnie Ekström | AS Rimini
06.06 20:46

Bauskandal in der Serie A?
Nach dem 0:0 von Doria gegen Gela sprachen einige Zuschauer von optischen Täuschungen während des Spiels. Da aber in Genau die Fans bekannterweise regelmässig völlig zugedröhnt ins Stadion kommen, nahm man anfangs diese Berichte nicht ernst.
Gleichlautende Äusserungen von Gela wurden als Ausreden für die Enttäuschung über das 0:0 eingeordnet.
Erst einige Handyaufnahmen zeigten nun, dass das Spielfeld in Genau immer wieder minutenlang stark nach rechts geneigt war. Dieser Effekt wurde in der zweiten Spielhälfte auf der anderen Seite wahrgenommen.
Nun mehren sich die Stimmen, die behaupten, man hätte in Genua eine Art hydralisches Absenk- und Hebesystem unter dem Spielfeld eingebaut.
Die stark asymmetrische Aufstellung auf Dorias rechter Seite könnte als Indiz gewertet werden.
Die interne Ligakommission prüft.


Sensation...Modena bejubelt Aufstieg
Modena Calcio hat den Aufstieg ins Oberhaus des Italienischen Fußballs geschafft.Nach einem spannenden Schlussspurt sichert sich das Team von Manager Karl Mobby mit 71 Punkten den ZWEITEN PLATZ in der 2.Italienischen Liga.

Karl Mobby | Modena Calcio
28.04 05:57

Verlässt Ekström AS Rimini?
Den seit vier Wochen vorliegenden neuen Vertrag nicht unterschrieben, eine Wutrede auf der Pressekonferenz gegen die eigenen Spieler - bereitet Ronnie Ekström seinen Abgang von AS Rimini vor? Es kursieren bereits Gerüchte, der SC Genua könne Ekströms neuer Arbeitgeber werden. Wir bringen Licht ins Dunkel, konnten den AS Rimini-Coach dazu befragen.
"Darüber kann ich nur lachen", erwiderte Ekström zu diesen Spekulationen befragt. "Ich weiß nicht, wer auf solche Ideen kommt. Der neue Vertrag liegt mir vor, ja. Und ja, ich habe ihn auch noch nicht unterschrieben. Aber hieraus zu schlussfolgern, ich würde Rimini verlassen, ist absoluter Humbug. Ich habe mit dem Vorstand schon längst alles besprochen und werde in Kürze den Vertrag unterschreiben bzw. verlängern. Ein Vereinswechsel kommt für mich derzeit überhaupt nicht in Betracht - egal welcher Klub, welche Liga, welches Land. Ich fühle mich hier in Rimini absolut wohl, sowohl persönlich/privat als auch sportlich gesehen und habe nicht den kleinsten Anlass, AS Rimini zu verlassen. Im Gegenteil, ich habe eine sehr genaue Vorstellung, was die Zukunft des Klubs angeht und will meine Pläne hier umsetzen.
Selbst ein Top-Klub wie der SC Genua übt auf mich derzeit absolut keinen Reiz aus und der Teammanager-Posten dort interessiert mich aktuell nicht im Geringsten. Und abgesehen davon, dass ich aktuell an einem Vereinswechsel überhaupt nicht interessiert bin, sieht meine persönliche Zukunftsplanung vor, dass ich entweder wieder nach Mexiko oder nach Uruguay zurück gehe - irgendwann, eines Tages, aber nicht in den nächsten paar Jahren."

Damit hat Riminis Teammanager mit allen Spekulationen eindeutig aufgeräumt und diese ins Reich der Fabeln und Märchen verwiesen.
Und soeben, während dieser Bericht verfasst wurde, flattert die Pressemitteilung des AS Rimini ins Haus, dass Ronnie Ekström vor wenigen Augenblicken unterschrieben und seinen Vertrag in Rimini um weitere zwei Saisons verlängert hat.

Tuttosport
+++ Sportzeitung für Italien +++

Ronnie Ekström | AS Rimini
23.04 00:29

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