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Notbremse
+++ Sportzeitung für Deutschland +++

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Frickenhausen mit Sensationscoup.
Frickenhausen hat gestern einen Sensationscoup bekannt gegeben. Man hat Ezequiel Gargano vom SV Locarno verpflichtet. Für Gargano war es eine Herzensangelegenheit Frickenhausen zu übernehmen.... Er sei seinem Herzen gefolgt und habe dafür auch den Schritt vom 8. Platzierten der 3 Schweizer Liga in die Landesliga auf sich zu nehmen.


"Mission erfüllt": SpVg Olpe feiert Aufstieg!
Erst feierten die Aufstiegshelden der SpVg mit den Fans im Stadion, dann ging es in den Kneipen bis in die frühen Morgenstunden des Ostersonntags weiter.

"Wir werden nächstes Jahr Vollgas geben, damit wir auch ne ganz geile Rolle spielen in der neuen Liga", versprach Aufstiegs-Trainer Timotheus Müller euphorisiert vom größten Erfolg seiner Laufbahn.


Frischer Wind im abgeschriebenen Coburg
Es geht ein Ruck durch das oberfränkische Coburg, denn seit den frühen Abendstunden steht fest: Moritz Kr übernimmt den von vielen abgeschriebenen DVV Coburg. Der "Notbremse" gegenüber sprach Kr von einer soliden Ausgangsposition beim DVV, die eine langfristige Zusammenarbeit begünstigt. Einziges Manko: Sportlich läuft es für Coburg seit einigen Jahren eher durchwachsen. So kam das Team in den letzten Jahren aus dem Tabellenkeller der Landesliga 21 nicht heraus. Doch Kr will durch eine radikale Verjüngung des Teams Abhilfe schaffen. Im Anschluss an die laufende Saison läuft ein Großteil der Spielerverträge aus und Kr gab erste Anzeichen, sich von den betroffenen Spielern auch trennen zu wollen. "Wir werden die laufende Saison natürlich mit dem vorhandenen Personal über die Bühne bringen, jedoch brauchen wir im Anschluss ein junges Team, das Potential hat sich auch für höhere Spielklassen zu entwickeln.", sagte Kr in seiner ersten Stellungnahme. Zwei Jugendspieler aus seiner vorhergehenden Trainerstation hat er in den Verein bereits mitgebracht. Diese sollen in den kommenden, letzten Spielen der Saison die nötige Erfahrung sammeln, um im neuen Jahr dann die Basis einer neuen Mannschaft zu bilden.

Moritz Kr | DVV Coburg
11.12 19:08

Double für BBW Berlin
Nach dem 5:0 Sieg über den Kaller SC im Pokal Finale der Landesliga, hat der BBW heute im letzten Spiel der Saison einen knappen aber verdientn Sieg gegen SV Hoogstede errungen.
Das 1:0 wurde von den Spielern und den Fans gefeiert als ob es sich um die Deutsche Meisterschaft gehandelt hat. Dennoch darf man nicht vergessen, das der zweite Platz der Landesliga zum Aufstieg berechtigt.
Trainer Michael Mazo Cano, der drei Spieltage vor Saison-Ende seinen Dienst antrat, sagte dazu folgendes: "Die Jungs haben eine großartige Saison gespielt. Mein Zutun war nicht so entscheidend."
Der Vereinspräsident ist da ganz andere Meinung:"Michael Mazo Cano kam in einem Moment, wo die Mannschaft eine neue Orientierung benötigte. Und diese hat er den Spielern gegeben. Die Resultate sprechen für sich."
Wie es auch in der nächste Saison weitergeht, der BBW plant seinen Trainer langfristig zu behalten. "Ich bin stolz auf die Jungs." Sagt Michael Mazo Cano dazu.


Glückliches Ende für Eichede
Trotz Nichtaufstieg in die Verbandsliga, sowohl die Niederlage im Pokalfinale, ist Thomas Asselborn froh über seine Mannschaft und will nächste Saison ebenfalls wie Essingen das Double holen. Der SV Eichede hat eine überragende Rückrunde gespielt und war sogar 2 Platz in der Rückrunden Tabelle, am Ende haben sie jedoch zu viele Punkte liegen gelassen. Eichede hätte es verdient gehabt aufzusteigen, dies zeigten sie ein Spieltag zuvor, als sie 6:2 gegen Reinickendorf gewonnen hatten. Im Pokalfinale gegen Essingen, war der SV Eichede richtig gut gestartet und ging früh mit 2:0 in Führung und kassierte in der 31 Spielminute den Anschlusstreffer. Die 1 Halbzeit dominierte die Mannschaft von Thomas Asselborn, das Blatt wendete sich aber nach Anpfiff der 2 Halbzeit. Nun hatte TSV Essingen die Oberhand und kam schnell zu 3 Toren, ehe sie in der letzten Spielminute noch einen drauflegten.

Reporter: Herr Asselborn, sie waren trotz der Niederlage und dem Nichtaufstieg in die Verbandsliga glücklich, wie kommt es dazu?

Asselborn: Unser Ziel war es eigentlich aufzusteigen, dies hätten wir auch gepackt, wenn wir nicht Punkte verschenkt hätten. Im jeden Spiel außer gegen TSV Essingen war meine Mannschaft im klaren Vorteil und im Pokalfinale haben wir sogar 1 gute Halbzeit gegen eine Top Mannschaft zeigen können, darauf können wir nur weiterhin bauen.

Reporter: Sind die Vorbereitungen für die nächste Saison schon in Planung?

Asselborn: Wir haben uns Anfang der Rückrunde auf die nächste Saison vorbereitet und haben jetzt 3 weitere Zugänge, welche Morgen bekannt gegeben werden. Desweiteren haben wir zwei Freundschaftsspiele, dass erste gegen Derry United (Rekordmeister aus Irland) und gegen Gelsenkirchen 04 (Aufsteiger in die 2 Liga). Ich möchte mich hiermit nochmal an alle Vereine bedanken, die so schnell geantwortet haben und ein Freundschaftsspiel mit uns vereinbaren wollten. Wir sind froh, dass unser Verein beliebt ist und wollen dem natürlich nachkommen und in geraumer Zeit den Aufstieg in die Verbandsliga, wenn nicht sogar in die Oberliga schaffen.

Reporter: Vielen Dank.


3:0 gegen Köngen: TSV Essingen macht Aufstieg perfekt!
Nun ist es vollbracht. Das Überraschungsteam aus Essingen darf kommende Saison tatsächlich in der Verbandsliga antreten. Am 33. Spieltag macht der TSV im heimischen Schönbrunnenstadion mit einem 3:0 über den TSV Köngen die Sensation perfekt. Nach dem Abpfiff brachen alle Dämme im TSV-Stadion, doch Trainer W. mahnte noch zur Zurückhaltung.

TSV druckvoll, aber ohne Ertrag

Ein Heimspiel bei bestem Fußballwetter. Alles war angerichtet für den ersten TSV-Verbandsligaaufstieg seit 2013. Personell unverändert schickte Trainer W. seine Mannen ins Spiel gegen Köngen. Der TSV begann druckvoll: Wendell prüfte gleich zweimal Gästetorhüter Jacob Kuehn. Auf der anderen Seite entschärfte Probst einen gefährlichen Heber von Köngens Linksaußen Fiedler reaktionsschnell. Essingen spielte gefällig nach vorne, ein frühes Tor wollte dem TSV jedoch nicht gelingen. Über weite Teile plätscherte die Partie vor sich hin.

Ernst auf Lymperopoulos - Martin auf Davonport

Fünf Minuten vor der Pause war es dann der starke Grieche Lymperopoulos, der für das erlösende 1:0 sorgen sollte. Lymperopoulos zog auf dem linken Flügel auf, durch einen feinen Doppelpass mit Ernst stand der Grieche plötzlich völlig frei vor dem Köngener Tor. Der 29-Jährige behielt die Nerven und markierte sein 10. Saisontor. Nur vier Minuten später sollte der rechte Essinger Flügel für das 2:0 sorgen. Martin steckte durch zu Davonport. Dieser zog unwiderstelich nach innen und setzte den Ball neben den Pfosten (44.min).

TSV kontrolliert - Hafners Sonntagsschuss sorgt für Entscheidung

Unverändert kamen beide Teams aus der Kabine. Der TSV kontrollierte, Köngen reagierte ohne Gefahr zu entwickeln. Mit der komfortablen Führung im Rücken ließ der designierte Aufsteiger Ball und Gegner laufen. In der 75. Minute ließ der eingewechselte Runge drei Gegenspieler stehen und legte mustergültig auf Richard Hafner ab. Hafner ließ mit einer Körperdrehung seinen Gegenspieler stehen und zirkelte den Ball in den rechten oberen Winkel - Traumtor. Mit dem 3:0 brachen alle Dämme im TSV-Stadion. Bereits Minuten vor Abpfiff lagen sich Betreuer und Fans in den Armen. Als dieser dann ertönte, gab es kein Halten mehr.
Da Reinickendorf im Parallelspiel mit 2:6 beim SV Eichede unter die Räder kam, kann sich der TSV nun mit einem Unentschieden im letzten Saisonspiel gegen Reinickendorf auch noch zum Meister krönen.

Stimmen zum Spiel:

TSV-Stürmer Richard Hafner: "Unglaublich. Mir fehlen echt die Worte. Ich bin so stolz auf die Jungs. Auch heute hat man wieder gesehen, dass wir einfach eine geile Mannschaft sind. Diese Mannschaft hat eine große Zukunft. Wir werden auch in der Verbandsliga eine gute Rolle spielen."

Aufstiegstrainer W.: "Für uns alle geht gerade ein Traum in Erfüllung. Die Jungs haben wirklich Unglaubliches geleistet. Aber: Wir wollen das Double. Morgen Abend wird Essingen dann abgerissen."


Hurra, geschafft! SV Friesen bejubelt Aufstieg stieg und Pokalsieg
Direkt nach dem Abpfiff freuten sich die Spieler des SV Friesen überschwänglich. Freudestrahlend umarmten sich Akteure, Trainer, Betreuer und Fans. Die Kicker aus dem Frankenwald haben mit dem 0:4 (0:1)-Erfolg gegen den HG Höchsberg den Aufstieg in die Fußball-Verbandsliga klargemacht. Sieben Jahre nach dem Abstieg sind die Oberbayer zurück in der Verbandsliga. Verfolger SV Bonlanden steigt nach einer spannenden Saison auch auf.

SVF-Trainer Co Co meinte voller Stolz: „Wir wollten uns auf niemanden verlassen, haben offensiv aufgestellt und unser Ding gemacht. Das war ein starkes Spiel der Mannschaft, die damit eine überragende Saison gekrönt hat. Wir haben eine richtig gute Truppe, extrem charakterstark. Diese Band hat sich den Aufstieg total verdient.“

Sein Team ließ von Beginn an gegen die Höchsberger die Tormaschine laufen. Robert Preston hatte bereits nach neun Minuten die 1:0-Führung herausgeschossen. Timm Smith, Fabian Ahrens und Thomas Jones legten nach der Pause noch die drei restlichen Treffer nach. Im zweiten Abschnitt war die Partie einseitiger als im ersten. Danach ging die große Party aufm Marktplatz los.

SVF-Präsident Frank Becherbauer versprach der Mannschaft im Jubelkreis eine Bimmelbahn-Fahrt durch den Wald. Das sei Tradition bei großen Erfolgen der Fußballer des Traditionsclubs, der noch nie Oberliga und im Landes-Pokal gespielt hat. Ein weiteres Vorstandsmitglied rang um Worte, ehe er sagte: „Das ist einfach nur geil. Die Jungs haben tollen Fußball gespielt, von Anfang an gezeigt, dass sie nichts anbrennen lassen und unbedingt gewinnen und aufsteigen wollen. Diese Mannschaft hat es absolut verdient, nächstes Jahr in der Verbandsliga zu spielen.“

Co Co | SV Friesen
14.02 12:11

MÜLLER "Es ist eine große Ehre"!
Thomas Müller (20) wechselt nach FMO-Informationen zum SpVg Olpe, unterschreibt einen Vier-Jahres-Vertrag. Müller kann aufgrund seiner Vertragslosigkeit für 13 Credits (Handgeld) und sofort bei der Spielvereinigung anfangen. Der Verein hat den Transfer mittlerweile bestätigt.

Markus Fincks | SpVg Olpe
23.11 11:23

TSV Essingen verabschiedet sich mit Double - W. im Interview
Der TSV Essingen krönte vergangenen Montag seine märchenhafte Saison mit dem Gewinn des Doubles. Doch nach den Feierlichkeiten steckt der TSV bereits mittendrin in der Vorbereitung. Mit dem Aufstieg in die Verbandsliga beginnt nun ein neues Kapitel für den Verein von der Ostalb. Double-Trainer Philipp W. stand der Notbremse für ein Exklusiv-Interview Rede und Antwort.

Herr W., zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zum Doublegewinn. In unserem letzten Interview sagten Sie, wir sollten Sie nach dem letzten Spieltag nochmals mit der Frage eines Saison-Fazits konfrontieren. Nun sind Sie mit dem TSV Doublesieger geworden. Wie fällt Ihr Urteil aus?

P.W.: "Vielen Dank für Ihre Glückwünsche. Mein Urteil fällt natürlich überaus positiv aus. Wir sind in die Saison gestartet mit dem Ziel Klassenerhalt. Nun haben wir nicht nur den Ligapokal geholt, sondern sind auch nach knapp vier Jahren wieder mit dem TSV in die Verbandsliga zurückgekehrt. Ich denke es braucht auch noch ein bisschen Zeit dies alles zu realisieren. Die Jungs durften ausgelassen feiern, jetzt geht es aber wieder sofort in die Vollen. Wir müssen weiter hart arbeiten, in der Verbandsliga weht ein anderer Wind."

Ihre Mannschaft erreichte in der Rückrunde unglaubliche 16 Siege, bei lediglich einem Unentschieden. In der Hinrunde tat sich Ihr Team noch deutlich schwerer. Wann haben Sie gemerkt, dass sich da was entwickelt und, dass da was gehen könnte Richtung Aufstieg?

P.W.: "Ich denke es war wichtig, dass wir gegen Ende der Hinrunde endlich konstanter geworden sind. Es hatte auch viel mit personellen Veränderungen zu tun, welche sich erst einspielen mussten. Ich denke ein Wendepunkt war schon der Abschluss der Hinrunde. Die zwei Siege gegen Eichede und Reinickendorf. Da haben auch die Jungs gemerkt, was sie drauf haben, wenn sie konstant ihre Leistung abrufen."

Ihre Mannschaft kassierte in der Rückrunde kein einziges Gegentor in der Liga. Zudem trat der TSV immer unheimlich selbstbewusst auf, obwohl die Spitzenmannschaften nur wenig Federn ließen. Woher kam diese mentale Stärke?

P.W.: "Die Liga war sehr eng. Das sieht man allein daran, dass Reinickendorf nur aufgrund eines Punktes gegenüber dem SV Eichede aufgestiegen ist. Mit 85 Punkten nicht aufzusteigen ist schon echt hart. Ich hatte gehofft, dass der SVE das noch irgendwie packt aber das 2:2 gegen Sindelfingen war leider ein Patzer zu viel.
Nichtsdestotrotz ist Reinickendorf verdient aufgestiegen, ich drücke jedoch meinem Kollegen Asselborn aus Eichede die Daumen, damit der Aufstieg nächste Saison endlich klappt.
Die Jungs haben durch die guten Ergebnisse einfach ein sehr großes Selbstvertrauen entwickelt. Zudem stellte jeder meiner Spieler sein eigenes Ego zurück. Nur so kannst du als Mannschaft in so einer engen Liga Erfolg haben. Hätten wir auch nur ein oder zwei Spiele durch Unkonzentriertheiten verloren, wären wir vermutlich nicht aufgestiegen. Wir durften uns keine Fehler erlauben. Jeder wusste um diese Situation und, dass wir nur mit 100% Leistung Erfolg haben werden."

Sie wurden nie müde zu betonen, dass es nur über das Team geht. Wenn Sie sich trotzdem einen Spieler herauspicken müssten. Wer wäre das?

P.W.: "Jeder meiner Spieler trägt einen Anteil an diesem historischen Erfolg. Es fällt mir deshalb sehr schwer. Ob jetzt Robert Probst mit seiner unglaublichen zu-Null-Serie, Pascal Ernst mit seinen wichtigen Toren oder unser Superjoker Lucas Sterling. Alle haben Unglaubliches geleistet. Vielleicht könnte man noch unseren Kapitän Freddy Wilke nennen. Es ist nicht allttäglich, dass ein Spieler in seinem Alter und mit seinen Fähigkeiten zu einem Landesligisten wechselt. Doch Freddy hat seit seinem ersten Tag alles für den Verein gegeben. Auch die anderen Jungs haben ihn sofort respektiert und geschätzt. Als Kapitän war und ist er zudem mein verlängerter Arm auf dem Spielfeld. Mit welcher Konstanz Freddy seine Leistungen ablieferte, zeigt, was für ein Riesen Fußballer er ist. Dass er dann noch das entscheidende 1:0 gegen Reinickendorf zur Meisterschaft macht, passt einfach zu unsrer Wahnsinnssaison."

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Die Verbandsliga-Saison 05/17 steht vor der Türe. Wie weit sind Ihre Planungen bereits fortgeschritten?

P.W.: "Da haben Sie recht. Es geht Schlag auf Schlag. Unsere Sponsorenverträge haben wir bereits unter Dach und Fach gebracht. Auch ein paar neue Spieler konnten wir für uns gewinnen. Mehr werden Sie in kürze durch eine Pressemitteilung in der "Blutgrätsche" erfahren.

Letzte Frage: Wer sind Ihre Favoriten in der kommenden Saison für den Aufstieg in die Verbandsliga und wie lautet Ihr Ziel für die kommende Saison?

P.W.: "Man muss natürlich immer sehen, welche Qualitäten die Mannschaften haben, die aus der Verbandsliga runterkommen. Trotzdem glaube ich fest an den SVE. Auch der Berliner AK könnte eine Überraschung schaffen."

Vielen Dank und viel Erfolg dem TSV in der Verbandsliga!


Noch ein Schritt bis zur Sensation: TSV kurz vor Aufstieg
Mit einem Sieg im letzten Heimspiel der Saison, gegen den TSV Köngen, kann der TSV Essingen die Sensation endgültig perfekt machen: Vom Kellerkind zum Aufsteiger, innerhalb eines Monats. Die Notbremse traf TSV-Mittelfeldspieler und Dauerbrenner Rahmi Martin zu einem Interview.

Herr Martin, heute Abend können Sie den Aufstieg in die Verbandsliga endgültig klar machen. Wie ist die Stimmung rund um die Mannschaft? Vorfreude oder Druck?

Martin: "Wir freuen uns auf das Spiel. Wir haben sehr hart dafür gearbeitet. Nun können wir heute Abend die Sensation perfekt machen. Der TSV spielte jahrelang nur um die letzten Plätze. Nun aufsteigen zu können, ist natürlich sensationell. Und wir sind da ja nicht nur so reingerutscht. In der Rückrunde haben wir, bis auf das 0:0 gegen Weyhe, alle Spiele gewonnen. Ohne jegliches Gegentor. Wir hätten es verdient."

Als der TSV Sie während der Winterpause vorstellte, bezeichnete Sie Trainer W. als "Mentalitätsspieler mit Sieger-Gen". Nun steht der TSV mit Ihnen als Dauerbrenner ganz kurz vor dem Aufstieg und zusätzlich noch im Finale des Ligapokals. Wie bewerten Sie Ihren Anteil am Erfolg?

Martin: "Ich versuche einfach immer alles für die Mannschaft zu geben und meine Erfahrung einzubringen. Ich hatte zum Glück kein Verletzungspech und konnte alle Spiele machen. Natürlich freut es mich, dass es nun so gelaufen ist."

Die Historie der Liga hat gezeigt, dass es nicht selten vorkam, dass ambitionierte Vereine deutlich länger gebraucht haben, um erfolgreich zu sein. Worin sehen Sie das Erfolgsrezept des TSV?

Martin: "Als ich im Winter zum TSV kam, merkte ich sofort, dass hier etwas entsteht. Ich wurde super von der Mannschaft aufgenommen. Mir war sofort klar: Hier wird nicht nur nach spielerischer Qualität, sondern auch nach menschlicher Stärke eingekauft. Ich glaube, das zeichnet den Weg des TSV aus."

Wie geht das Spiel heute Abend aus? Gibt es bereits Planungen hinsichtlich der Feierlichkeiten?

Martin: "Wir wollen die drei Punkte, egal wie. Wir spielen auch nicht auf Unentschieden. Wir wollen nach den 90 Minuten nicht auf andere Plätze schauen müssen. Ob 1:0 oder 6:0, auch ganz egal, wie und wer die Tore schießt. Wobei, ich könnte auch mal wieder ein Tor schießen.(lacht)
Von Feierlichkeiten weiß ich noch nichts, die müssen auch noch etwas warten. Wir wollen auch unser letztes Spiel gegen Reinickendorf gewinnen, um am Ende dann eventuell sogar Meister werden zu können. Und dann wartet ja auch noch das Pokalfinale. Wir sind heiß."

Vielen Dank für das Interview!


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Sprücheklopfer
Das Gegentor fiel zum psychologisch ungünstigsten Zeitpunkt. Aber man muss an dieser Stelle auch einmal die Frage stellen, ob es Gegentore gibt, die zu einem psychologisch günstigen Zeitpunkt fallen.
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