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Sovetskij Sport wünscht ihm alles gute Verkaufte Real Moskau seine Seele? Keine Ahnung, der Verein war jahrzehntelang lediglich eine kleine Randnotiz im russichen Fussball. Das änderte sich erst mit dem Jupie, ein Oligarch mit Sinn für das Geschäft. Sportlicher Erfolg gehen Hand in Hand mit dem Wirtschaftlichen und was das Ansehen des russischen Fußballs in den letzten Spielzeiten an Prestige und Länderpunkten zugenommen hat, steht außer Frage über allem und ist nicht zuletzt der Arbeit von diesem Jupie zu verdanken. Von Tradition, die Real sowieso nicht hatte und hat, kann man sich nichts kaufen... von Erfolg schon. Woanders ist es ja viel besser, oder nicht? Nehmen wir dem FCSP, dessen größtes Problem es ist, das ihr Coach Schweißgeiler öfters die Vorbereitung seiner Mannschaft verpennt als Heidi Klum Triniti verursacht... aber das soll hier nicht Thema sein, hat auch bloß 7 Russen im Team, aber doch mit dem Unterschied, das ein angehender Weltstar dabei ist, der in St. Petersburg ausgebildet wurde und alle weiteren schon Spiele gemacht haben und potenziell künftige Stammkräfte sind. Außerdem sthen drei Top-Jugendliche nächstes Jahr im Profikader versicherte der FCSP in einer Pressemitteilung und last but not least, die Kante rechts vorne, dem niemand etwas mehr vormachen kann. Aber Meisterschaften gewinnen seit 8 Saisons die beiden Anderen... vielleicht sollte man Schweißgeiler einfach mal nen Wecker kaufen, den Wodka wegnehmen oder ihn mit Gewalt von seiner Drehmaschine wegzerren, damit er endlich mal wieder jeden Tag Vorbereitung und Aufstellung auf die Reihe bekommt... aber was soll man sagen, St. Petersburg liebt seinen Coach. Philosopien... Schneller, ja beeindruckender Erfolg: Real Internationales Ansehen: durch Real und Spartak Nationalmannschaft: Spartak und FC St. Petersburg Das Gefühl, nicht jedes Spiel Ernst zu nehmen: FC St. Petersburg Pech mit überaus starken Gegnern bei der Eurpa-Quali: Auch der FCSP... das sollte man nicht ganz unterschlagen. Real hat die Liga nicht nur spannend gemacht, sondern auch weiter vorran gebracht. Mit dem tollen neuen Stadion heißt es aber nun auch, sich mit Rußland zu identifizieren... und dabei schmeckt der einzige Kritikpunkt richtig bitter: Das schlechte Jugend-Internat von Real. -Augenhöhe... so wie er es sagte ist das entscheidende, Experten rund um den Fußball beschrieben Schweißgeilers Stellungnahme als "zynisch". Er lasse nicht ab, weiter gegen Spartak zu feuern und verpackt das nur in schönen Worten. Die Mimik sprach eine andere Sprache. Das Team FCSP 08/18 war ein anderes als wir von 5 Spielzeiten zuvor gewohnt waren. Zwei Stars verließen für 18 Millionen Cr. den Verein, gute jungprofis stießen für knapp 5 Millionen zum Team. Schweißgeiler kündigte es prophetenhaft 06/18 ja schon an: "...es ist ein Tanz auf der Rasierklinge [...] Wir haben in unserem Kader durchaus sehr vereinstreue Spieler, aber auch die spielen nicht mehr für das Gehalt, für das sie noch mit 17 gespielt haben. Mittelfristig wird es wieder einen Umbruch im Verein geben müssen, einfach auch um wieder finanziell gesündere Wege gehen zu können." Die aktuelle Transferpolitik zeigt die eindeutigen Grenzen der aktuellen russischen Liga auf. 1,5 Millionen Cr. pro Spieltag an Spielergehältern ist nicht machbar, will man einen gesunden Verein führen. 1,8 Millionen wie zum Ende der Saison 07/18 schon gar nicht. Die Stars sind weg, einzig Löffler hält die Stellung. Aber auch er wird bereits für nur 2 Millionen offeriert. Insgesamt verlassen 8 weitere Spieler den Verein, viele ohne Anschlußverträgen. Kommen werden weitere Hoffnungen (4 an der zahl), ähnlich wie Stürmer Gama, der bereits diese Saison mit 19 Jahren 14 Tore schoß und viel Talent mit bringt. Ja ja, der Prophet Schweißgeiler... hoffen wir, dass er sich nicht geirrt hat und die Liga qualitativ weiter zulegt. Betrachten wir Omsk, Dinamo und Kaliningrad macht uns das Mut für die Zukunft. |
Zum Saisonabschluss traf sich Sovetskij Sport zu einem Interview mit dem Teammanager Kostja Loko im Vereinsheim zum Kessel, um etwas über die aktuelle Lage und den Plänen der Eisenbahner zu sprechen. Rep.: Herr Kostja Loko, die Stimmung bei Loko Moskau ist so gut wie lange nicht mehr, damals wurden Pokal und Meisterschaft errungen. Sieht man hier die gelaufene Saison als einen Aufbruch an, denn die Mannschaft ist jung, hat also großes Potential und hat sich gut geschlagen? KL: Wir hatten zu Beginn mit den beiden Siegen einen sehr guten Start und hatten gleich ein Gefühl entwickelt, dass wir in dieser Saison nichts mit dem unteren Tabellendrittel und somit mit dem Abstieg nichts am Hut haben würden. Durch diesen Umstand, dass man befreiter Aufspielen konnte und mit etwas Losglück im Pokal, sprang die Situation etwas früher ein wie gedacht. Rep.: Heißt es, dass Sie es Ihrer Mannschaft nicht zugetraut hatten? KL: So würde ich das nicht ausdrücken. Die russische Liga ist immer für eine Überraschung gut, die Überraschungen treffen aber so ab Platz 5 zu, denn zu den Top 4 ist ein starkes Gefälle. Persönlich habe ich mir einen einstelligen Tabellenplatz und einen Viertelfinaleinzug mit dem Hintergrund das die Losfeh zu uns steht, erträumt. Wichtig war aber die finanzielle Situation weiter zu verbessern und die Entwicklung der jungen Spieler zu fördern. Mit Stolz kann ich sagen, dass wir diese beiden Punkte gut umgesetzt hatten. Rep.: Der Spieleretat lag bei 14 bis 15 Mio. und somit tabellarisch um Platz 14 rum, durch erfolgsabhängigen Sponsorengelder sollte ein sattes Plus am Ende stehen. Wie sieht die Lage bei Loko aus und ist man für die Zukunft gut aufgestellt? KL: Die jungen Spieler erhalten noch kein astronomisches Gehalt, darum wissen wir wie wir es einordnen sollten. Ich denke, dass es eine Win-Win-Situation ist, die Spieler erhalten in der obersten Liga regelmäßig Spielpraxis und können sich entwickeln. Wir können uns Gehälter sparen und bei Bedarf teurer verkaufen. Der andere Weg, es mit Altherrenfussballer zu machen ist auf langer Sicht schwer umzusetzen und birgt eine finanzielle Herausforderung mit sich. Unter dem Strich sind wir bei einem Plus von 14 Mio. rausgekommen. Es könnte noch mehr sein, aber Themen wie Internat und neue Spieler zu uns zu locken haben auch Priorität somit ich damit auch sehr zufrieden sein kann. Rep.: Sie sprachen das Internat an, in Ihrem Kader sind ein paar Rohdiamanten die es weit bringen könnten, haben sie eine russische La Masia, angelehnt an die Jugendakademie von Barcelona? KL: Ich bin sehr froh, dass einige unserer Jungspieler sich durchgesetzt haben und schon auf aller höchsten Niveau ihr Können zeigen. Ich merke an, dass in diesjährigem Champions Leaguefinale der Spieler Mohamed Van Achte für Bisektas auflief. Das macht einem Stolz und beweist, dass hier ein wichtiger Pfeiler für die Zukunft von Loko Moskau steht und stehen bleiben muss. Wir sehen aber leider, dass in den nächsten paar Jahren etwas Leerlauf aufkommen wird, da ein paar Jahrgänge nicht auf dem hohem Niveau sind um uns zu helfen. Nichts desto trotz werden wir das überbrücken und freuen uns auf die jüngeren Jahrgänge, diese machen mir jetzt schon Freude. Außerhalb unserer Akademie sind wir natürlich auch am Suchen und werden es auch so weiter tun. Rep.: Thema Stadion, ist ein größeres geplant? KL: Jaein, da unsere Zwei-Sterne-Arena voll ausgebaut ist und für die nächsten 2-4 Saisons mindestens ausreichen würde, sehe ich aktuell kein Handlungsbedarf es in Angriff zu nehmen. Anders wäre es, wenn wir mal regelmäßig international spielen würden. Es nützt keinem was, wenn die Arena zu einem Drittel gefüllt wäre. Vermutlich wäre ein Drei-Sterne ausreichend, aber wie gesagt stellt sich jetzt nicht. Devise ist, Geld sparen um für später handlungsfähig zu sein. Rep.: Mal ein anderes Thema, man hört raus, dass Sie fast beim aktuellen Meister Vorwärts Kursk gelandet wären, war das eine Ente oder waren Sie wirklich in Kursk gelandet? KL: Als der erfolgreiche Teammanager Ein Juppie den Club zu diesem Zeitpunkt verließ, war schon klar, dass die Meisterschaft an Kursk vergeben war. Einziger Konkurrent mit Sparta Moskau steckt in einem Umbruch und möchte für größere Ziele mehr Geld zu Seite legen und war nicht mehr in der Lage Schritt zu halten. Dies war mir ein zu sehr gemachtes Nest, da hätte auch ein Sandwich die Meisterschaft holen können. Ich weiß nicht, wenn ich das Projekt Loko Moskau umzubauen später angefangen hätte wie ich reagieren würde, aber nachdem ich schon mitten drin bin und mir einfach Loko Moskau ans Herz gewachsen ist, dass es für mich kein Thema war. Auch bei Schitnik Jaroslawl die ein Vier-Sterne-Stadion erhalten hatten. Alles sehr verlockend, aber nicht so verlockend wie die aktuelle Tätigkeit hier. Rep.: Interessante Worte. Wie sehen sie die Lage der russischen Liga? KL: Die russische Liga ist attraktiver geworden, es verirren sich mehr Teammanager als früher was fürs erste positiv ist. Was ich etwas Schade finde ist, dass ein sehr Guter uns verlassen hat, der stille Schweiger Ein Juppie. Man hat nie wirklich was mitbekommen von ihm, aber er war verdammt erfolgreich und hat Sparta Moskau angetrieben weiter voranzugehen, wodurch International viele Punkte gesammelt werden konnten. Wie die neuen Manager sich schlagen werden, werden wir sehen, stammtischtechnisch ist wenig zu erfahren aber wenn die Erfolge kommen ist die mir auch lieber. Rep.: Zum Abschluss wäre die Frage, wie sehen die sportlichen Ziele der nächsten 2 bis 3 Saisons aus. KL: Bezüglich der nächsten beiden Saisons sehe ich das Ziel uns tabellarisch sich immer zu verbessern. Da der Kader noch zulegen wird, sehe ich es für erstrebenswert an, diese Ziele zu verfolgen. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze, aber ein Viertelfinaleinzug sollte hoffentlich immer rausspringen. Ab der dritten Saison trennt sich die Spreu vom Weizen, da werden die Löhne, wenn wir an unseren Talenten weiter festhalten, nach oben gehen. Hier wäre eine Strategieänderung zu überlegen. Die Zeit wird sich zeigen was wir tun werden. +++ FCSP vs. Hamburger Jungs +++ Man kann es sich gut vorstellen, was im Kopf eines Managers vorgeht, wenn er vor einer der schwierigsten Aufgaben im europäischen Fußball steht. Ja, die Hamburger Jungs zu bezwingen ist wohl ungefähr so wahrscheinlich wie die Möglichkeit, dass morgen in Omsk ein tropisches Regenwaldparadies entsteht. Kämpfen und alles geben, da sind wir sicher, wird der FCSP. Leider sind wir aber genau so sicher, dass die Champions League bis auf weiteres für Russland wie ein Gold-glänzender Palast wirkt, den man zwar sieht und sogar mal die Palastmauer von außen berühren darf, aber man ist eben das Fußvolk, was nicht einmal zum Latrinen leeren hinein darf. Trotzdem werden sich wieder alle Russen, die für Fußball leidenschaftlich brennen morgen gespannt vor dem Fernseher sitzen, voller Hoffnung aber ohne Erwartungen und sich das Hinspiel im Uebe-Stadion von St. Petersburg ansehen. Oleg K.: Wunderschönen guten Tag eure Majestät von und zu Omsk, um Sie zu erreichen muss man kreativ sein, ich denke ohne meinen bekannten Onkel, ruhe er in Frieden, wäre das Interview nicht zu Stande gekommen? Konstantin A.: Guten Tag, nein nein noch habe ich keinen Adelstitel erhalten bzw. wurde ich nicht von Adeligen adoptiert, die lokale Presse hier übertreibt, bitte nennen Sie mich mit meinem richtigen Namen. Ähm ja, ihr Onkel hat das Interview etwas nach vorne ziehen können, ich hoffe Sie haben auch, wie abgemacht, die Autogrammkarte? Oleg K.: Herr Alexandrowitsch, keine Sorge, nach dem Interview gibt es eine Überraschung.(lach) So, jetzt zum eigentlichen Besuch, können Sie bitte unseren Lesern erklären, wieso Sie so Medienscheu geworden sind? Konstantin A.: Nun ja, nach unseren letztjährigen Pokalerfolg, stand bzw. steht die ganze Region Kopf. Eine Ehrung folgte der anderen. Ich kann schon die Einweihungsfeiern von Kindergärten bis Seniorenheimen nicht mehr zählen, ab der 50sten habe ich aufgehört. Oleg K.: Sie waren kurzzeitig in der Politik als Sportminister tätig und wurden zum Schutzpatron der ortsansässigen Vodka-Destillerie ``Dawaj`` ernannt, wie kam es dazu? Konstantin A.: Zum Thema Schutzpatron dachte ich von den ganzen Terminen, dass es sich um ein Treffen mit einer Ultra-Gruppierung geht, plötzlich stand ich an der Abfüllanlage, den Rest der Geschichte wüsste ich auch gern, aber man spricht immer noch über die Feierlichkeit, demnach war sie wohl gut gewesen. Der kurze Abstecher in die Politik, war vom damaligen und wieder jetzigen Sportminister Witali Mutko eingefädelt. Er ist leidenschaftlicher Fan von Loko Moskau und hat damals nach meinem Abschied aus Loko gesagt, dass wenn ich wieder in Russland da bin, ich Sportminister werde, für besondere Verdienste seines Lieblingsclubs. Ich hatte das als Scherz angesehen, aber er hat Wort gehalten, für paar Wochen war ich Sportminister und konnte sogar meinen Kumpel Hennes Schweißgeiler den Meisterschaftspokal überreichen. Oleg K.: Unfassbar... (lach) und die nächste Statue vor dem Stadion steht auch. Bitte noch paar Kommentare zur Abgelaufenen Saison aus Ihrer Sicht. Konstantin A.: Mit den Möglichkeiten die wir haben, haben wir das Maximum rausgeholt. Im Pokal sprang mit Los- und Spielglück das Finale raus und in der Liga haben wir wenig Fehler gemacht und Platz drei mit sieben Punkten Vorsprung gesichert. Auf sich des geringen Etat eine tolle Leistung die die Mannschaft erbracht hat. Zur Konkurrenz würde ich sagen, dass die Liga viergeteilt ist. Zum ersten Teil gehören die Unantastbaren, FC St.Petersburg und Sparta Moskau, da ist auf Jahre normalerweise kein vorbeikommen. Im zweiten Teil befindet sich mein Club, wie es aussieht wird der dritte Platz, wenn nicht viel schief geht erstmal mein zuhause sein. Den dritten Teil, Platz 4 bis 11, ist nicht Fisch und nicht Fleisch, immer gut für eine Überraschung aber bis nach oben fehlt es bzw. man hält sich nur kurz. Der letzte Teil, aktuell ab Platz 12, ist mehr Kanonenfutter als ernsthafte Konkurrenz. Ich hoffe, dass das ein oder andere Team im dritt- und viertgenannten Teil von mir, uns auf Dauer positiv überrascht, es sind ja so einige Neue dazu gestoßen was ich sehr begrüße. International war bei den Unantastbaren ein wenig Pech dabei. Irtysh war in der EL-Qualifikation leider chancenlos. Alles im Allem gilt Mundabwischen und nächstes Jahr neu Angreifen. Die Aussagen von Seiten des FCSP waren richtig und machen Mut. Oleg K.: Was für ein Ziel haben Sie für die kommende Saison? Konstantin A.: Kurz und knapp gesagt, Platz drei in der Liga, Pokal mind. Viertelfinale, finanziell mind. 5 Mille Plus machen und wenn möglich den ein oder anderen Jungen Spieler integrieren. Oleg K.: Vielen herzlichen Danke Zar Kost ... Äh ... Herr Alexandrowitsch für das Interview und nun hier ein von damals Signierten ``Regenschirm`` von meinem Ur-Onkel. Konstantin A.: Die Überraschung ist gelungen, danke! |
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Rehhagel geht mit Goethe ins Bett, ich mit meiner Frau.
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