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| L’Equipe |
| +++ Sportzeitung für Frankreich +++ |
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Es war eines dieser Pariser Abende, an denen der Himmel in einem dramatischen Grau hängt, als wüsste er, dass gleich wieder ein Kapitel Stadtgeschichte geschrieben wird. 46.641 Zuschauer drängten sich im altehrwürdigen "Stade de la Seine", um das ewige Duell zwischen Paris St. Michel und Paris FC zu erleben. Und sie bekamen, was sie wollten - zumindest, wenn sie es mit den Blau-Roten hielten: einen 1:0-Sieg, der weniger elegant als vielmehr effizient war. [weiter lesen] |
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Ein 0:0 kann vieles sein: langweilig, taktisch geprägt oder schlicht ein Abend, an dem der Ball einfach nicht ins Tor will. Beim sechsten Spieltag der französischen Ligue?1 zwischen Chamois?Niortais und dem FC?Wasquehal war es wohl eine Mischung aus allem - mit einer Prise jugendlichem Übermut und altgedienter Vorsicht. 25?298 Zuschauer im Stade?Réné?Gaillard sahen am 3.?Juni?2026 ein torloses Remis, das trotz fehlender Treffer erstaunlich viel Gesprächsstoff bot. [weiter lesen] |
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Es gibt Spiele, die sind nach 90 Minuten vorbei. Und dann gibt es Spiele wie dieses - nach 90 Minuten war Champagne AC heilfroh, dass es keine Verlängerung gab. 27.000 Zuschauer im Stade de la Rivière erlebten am Montagabend eine Demütigung in Reinform: Paris St. Michel spielte, als hätte man ihnen den Ball mit Sekundenkleber an die Füße gebunden - und gewann mit 7:0 (3:0). [weiter lesen] |
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Ein lauer Aprilabend, ein volles Stadion in Niort - 27.641 Zuschauer, die hoffnungsvoll auf die blau-weißen Chamois Niortais blicken. Am Ende aber sahen sie ein Lehrstück in Effektivität, serviert vom FC Sochaux, der mit 4:1 gewann und den Gastgebern die Grenzen aufzeigte. Dabei begann alles recht verheißungsvoll für die Elf von Roman Eder. Seine Mannschaft kontrollierte das Spiel, hatte mit über 56 Prozent Ballbesitz mehr vom Geschehen und kombinierte gefällig durchs Mittelfeld. "Wir wollten ruhig bleiben, Ball und Gegner laufen lassen", erklärte Eder später - und das sah in den ersten 20 Minuten tatsächlich ganz ansehnlich aus. Dann kam die 19. Minute: Lucas Braun zog auf links an, flankte scharf vors Tor, und Raul Gorritxategi grätschte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. 1:0 für Niort - und das Stadion bebte. Der Trainer ballte die Faust, der Stadionsprecher überschlug sich, und für einen Moment sah es aus, als könnte der Abend einer der seltenen glücklichen für Chamois Niortais werden. Doch Sochaux hatte etwas dagegen. Keine sechs Minuten später schlug Ruben Rivilla zurück, der 20-Jährige nutzte eine Vorlage von Innenverteidiger Noe Meireles - ja, richtig gelesen, der Innenverteidiger! - und schob eiskalt ein. 1:1, und plötzlich war es ruhig im Stadion. Noch bevor sich Niort vom Schock erholen konnte, legte derselbe Rivilla in der 36. Minute nach. Nach feinem Zuspiel von Isaac Gage zirkelte er den Ball ins lange Eck. "Ich habe einfach draufgehalten", grinste Rivilla nach dem Spiel, "und gehofft, dass der Ball reingeht. Hat ja geklappt." Mit 1:2 ging es in die Pause. Eder versuchte, seine Männer zu motivieren. "Wir sind nicht schlechter, nur unaufmerksamer", soll er in der Kabine gesagt haben - ein Satz, der so klingt, als hätte er ihn schon öfter benutzt. Doch kaum war die zweite Halbzeit angepfiffen, traf Sochaux wieder - diesmal durch einen Verteidiger! Finlay Benoist, gerade noch Gelb gesehen in Minute 57, köpfte in der 46. nach einem Eckball zum 3:1 ein. Torhüter Vincent Billet, der 17-jährige Shootingstar im Niort-Kasten, sah dabei etwas unglücklich aus. "Ich hab den Ball spät gesehen", murmelte er später, "und dann war er halt drin." Spätestens nach Marcos Costas Treffer in der 52. Minute war klar: Der Abend würde kein Märchen mehr werden. Wieder war Isaac Gage der Vorlagengeber, diesmal legte er quer, Costa schob trocken ein. 4:1, und Trainer Andre Wolf von Sochaux klatschte zufrieden in die Hände. "Wir haben ein reifes Spiel gemacht", sagte er nach dem Abpfiff - und grinste breit, als ein Reporter fragte, ob er Rivilla jetzt als neuen Star sehe. "Star? Nein. Aber er darf sich morgen das Dessert aussuchen." Roman Eder hingegen wirkte angefressen. "Wir hatten mehr Ballbesitz, mehr Kontrolle, aber am Ende zählen Tore. Und da war Sochaux einfach gnadenlos", resümierte er, während seine Spieler mit hängenden Köpfen in die Kabine schlichen. Sochaux spielte clever, lauerte auf Fehler, und wenn sich die Gelegenheit bot, schlug das junge Sturmtrio zu. 15 Torschüsse - und vier Treffer. Niort brachte es auf neun Versuche, traf aber nur einmal ins Netz. Die Zweikampfquote von 46 Prozent zeigte, dass man den Gästen körperlich nicht gewachsen war. Ein besonderer Moment ereignete sich in der 70. Minute, als Marco Valente eingewechselt wurde. Der 31-Jährige lief mit hochgekrempelten Ärmeln ein, als wolle er das Spiel im Alleingang drehen. "Ich dachte, ich probier's wenigstens", sagte er später schmunzelnd. Doch auch er konnte das Blatt nicht wenden. Als der Schlusspfiff ertönte, jubelten die Gäste ausgelassen. Einige Sochaux-Fans hatten sich sogar in den Heimblock geschmuggelt - sie wurden nach dem 4:1 freundlich, aber bestimmt hinausbegleitet. Taktisch blieb Sochaux seiner offensiven Linie treu, während Niort trotz "ausgewogener Ausrichtung" nie die Balance fand. Es war eines jener Spiele, in denen Statistik und Realität nicht dieselbe Sprache sprechen: Mehr Ballbesitz, aber weniger Tore - Eder wird sich an diesem Widerspruch noch eine Weile abarbeiten. Zum Schluss sagte Rivilla, der Doppeltorschütze, noch einen Satz, der das Spiel perfekt zusammenfasst: "Wir haben weniger den Ball gehabt, aber mehr Spaß damit." Und so fuhr Sochaux mit drei Punkten, vier Toren und bester Laune nach Hause. Niort bleibt nur die Erinnerung an 19 schöne Minuten - und das Bewusstsein, dass Fußball manchmal kein Geduldsspiel, sondern ein Schnellkurs in Demut ist. [weiter lesen] |
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Ein Pokalabend, wie ihn die französische Fußballwelt liebt: sieben Tore, zwei Gelbe Karten, eine Verletzung, 53.100 Zuschauer und ein Trainer, der nach Abpfiff mehr schwitzte als seine Spieler. Gones de Lyon besiegte im Viertelfinale den couragierten Außenseiter Plabennecois mit 4:3 - ein Ergebnis, das nach Feuerwerk klingt und sich auch so anfühlte. [weiter lesen] |
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Wenn 24.412 Zuschauer an einem Donnerstagabend im März den Weg ins Stadion von Plabennecois finden, dann ahnt man: Heute liegt etwas in der Luft. Und tatsächlich, was sich dann auf dem Rasen abspielte, hatte streckenweise den Charme einer Fußballlehrstunde - allerdings nur für eine Seite. Die Gastgeber fertigten den SC St.?Etienne mit 3:0 ab, als sei das die natürlichste Sache der Welt. [weiter lesen] |
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Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten - manchmal auch 45 zu lang, wenn man Jarville JF heißt. Denn was sich am Dienstagabend im heimischen Stade de Plabennec abspielte, war eine zweite Halbzeit, die in die Vereinschronik der Plabennecois eingehen dürfte. Nach zähen ersten 45 Minuten verwandelten die Hausherren eine durchschnittliche Partie in ein Spektakel und schickten den bedauernswerten Gast mit 6:0 (0:0) nach Hause. [weiter lesen] |
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Wenn ein Sonntagabendspiel in der Bretagne zum Nervenkrimi wird, dann war vermutlich der FC Sochaux zu Gast. Im Stade de Plabennec erlebten 24.518 Zuschauer ein wildes 4:3 (1:0) zwischen Plabennecois und Sochaux - ein Spiel, das alles bot: Traumtore, eine rote Karte, einen Doppelschlag binnen zwei Minuten und jede Menge Drama. [weiter lesen] |
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23753 Zuschauer im Stade Marcel-Picot erlebten am Freitagabend ein Fußballspiel, das man so schnell nicht vergisst: sechs Tore, eine Gelb-Rote Karte, ein aufgebrachter Trainer - und ein FC Nancy, der zwar weniger Ballbesitz hatte, aber dafür umso mehr Zielwasser. Am Ende stand ein 4:2 (2:1) gegen Plabennecois, das sich wie ein Befreiungsschlag anfühlte - mit einem Schuss Chaos zum Dessert. [weiter lesen] |
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Wenn am Samstagabend im Stade Marcel-Picot die Flutlichter aufleuchten, dann wissen die Fans des FC Nancy: Heute wird Fußball gearbeitet. Und das taten ihre Lieblinge - bis die Schrauben fast glühten. Mit einem 3:1 gegen den FC Sochaux schob sich Nancy am 28. Spieltag der französischen Ligue 1 wieder in die obere Tabellenhälfte. 30.587 Zuschauer sahen dabei eine Partie, die früh entschieden schien, kurz wackelte und am Ende in einem rot-weißen Freudentaumel endete. [weiter lesen] |
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Sprücheklopfer
Wir fahren hin, hau'n die weg und fahren wieder zurück.
Peter Neururer