El Peruano
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Academia Lima siegt 1:0 - Miguel sorgt für den Unterschied

Liga 1 | 4. Spieltag | 14.08.26 | Academia Lima - Atletico Huancayo 1:0

39116 Zuschauer sahen am 4. Spieltag der Liga 1 einen Heimsieg, der deutlich dominanter aussah, als es das Ergebnis vermuten lässt. Academia Lima bezwang Atletico Huancayo mit 1:0 (1:0) - und durfte sich am Ende dennoch bei der eigenen Chancenverwertung bedanken, dass der Abend nicht unnötig nervenaufreibend wurde.

Schon nach drei Minuten wurde es auf dem Platz ungemütlich: Academias Arnfinn Berg sah früh die Gelbe Karte. Ein kleiner Vorgeschmack auf eine Partie, in der die Gastgeber zwar offensiv den Ton angaben, aber keineswegs zimperlich zu Werke gingen. Trainer Olli Kahn hatte sein Team offensiv eingestellt, mit ausgewogenem Passspiel und dem klaren Auftrag, bei guten Gelegenheiten abzuschließen. "Wir wollten nicht erst eine Einladung mit Goldrand abwarten", sagte Kahn sinngemäß nach der Partie. "Aber ein bisschen mehr Ruhe vor dem Tor hätte uns allen gutgetan."

Der Plan war erkennbar. Academia Lima kam in der Anfangsphase beinahe im Minutentakt zu Abschlüssen. Amaury Miguel prüfte Atletico-Torwart Pedro Makukula bereits in der achten Minute, David Galindo folgte drei Minuten später. Jukka Hietanen beteiligte sich ebenfalls am munteren Zielschießen, das zunächst eher den Charakter einer internen Torwartprüfung hatte.

In der 21. Minute aber war Schluss mit dem Aufwärmprogramm. Hietanen setzte sich auf der rechten Seite in Szene und fand Miguel, der aus der linken Angriffsposition traf. Der 17-Jährige vollendete damit den besten Angriff des Spiels und belohnte die druckvolle Anfangsphase der Hausherren. "Jukka hat den Ball perfekt serviert. Ich musste eigentlich nur noch Ja sagen", erklärte Miguel, angeblich mit einem Grinsen, das vermutlich bis zum Mannschaftsbus reichte.

Atletico Huancayo blieb in der ersten Hälfte blass. Der Ballbesitz war zwar fast ausgeglichen, doch Huancayo fand kaum Wege in Richtung Tor. Valter Hanson gab kurz nach der Pause den ersten ernsthaften Schuss der Gäste ab. Bis dahin konnten sich die Zuschauer in Lima entspannt zurücklehnen - sofern man als Fußballfan überhaupt in der Lage ist, bei einer 1:0-Führung entspannt zu sitzen.

Nach dem Seitenwechsel blieb Academia das aktivere Team. Mike Beyer, Hietanen, Pedro Yago und später Baysal Demirel suchten den Abschluss. Insgesamt verbuchten die Gastgeber 14 Torschüsse, Atletico kam lediglich auf drei. Der Unterschied war deutlich, auch wenn er sich auf der Anzeigetafel hartnäckig weigerte, größer zu werden.

Für zusätzliche Spannung sorgte Berg. Nachdem er bereits früh verwarnt worden war, sah der Linksverteidiger in der 69. Minute Gelb-Rot. Plötzlich musste Academia die letzte gute Viertelstunde in Unterzahl überstehen. Kahn reagierte zuvor bereits mit Wechseln, unter anderem kamen Aldo Martin und Amaury Miguel ins Spiel beziehungsweise gingen vom Feld - die Personalrochade war so rege, dass selbst der Ersatzbank kurz der Überblick abhandengekommen sein dürfte.

Huancayo witterte nun seine Chance. Rui Nunez kam in der 65. Minute zum Abschluss, Agemar Rivilla versuchte es später ebenfalls. Doch die Gäste blieben harmlos und brachten den Ball nicht im Tor unter. Rivilla sah in der 84. Minute noch Gelb; eine Erinnerung daran, dass auch ein überschaubarer Offensivabend nicht völlig ereignislos bleiben muss.

Academia verteidigte mit zunehmender Dauer energischer und stellte in der Schlussphase auf aktives Pressing und hohen Einsatz um. Jordi Roy und Galindo hatten noch Möglichkeiten, den Deckel endgültig draufzumachen. Sie ließen ihn liegen - offenbar aus Rücksicht auf die Dramaturgie.

So blieb es beim 1:0. Academia Lima hatte mehr Chancen, gewann 51,4 Prozent Ballbesitz und setzte sich trotz Unterzahl verdient durch. Atletico Huancayo nahm vor allem die Erkenntnis mit, dass drei Torschüsse selten reichen. In Lima genügte einer - aber der war ein Treffer.

14.08.2026 22:31
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Freundschaften zählen für mich sehr, aber nicht in diesem Geschäft. Ich habe Jürgen Gelsdorf vor die Tür gesetzt, der war sogar mein Trauzeuge.
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