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+++ Sportzeitung für Deutschland +++

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VfR-Edeljoker Sousa: "Werde wieder treffen"
Aalen (lam) - Sieben Punkte Vorsprung bei noch vier zu absolvierenden Spielen. Der Aufsteiger aus Aalen hat sich nach holprigem Start zu Beginn der Saison eine gute Ausgangslage für den Klassenerhalt geschaffen. Für den Verein von der Ostalb läuft es also ordentlich, ganz anders für den ehemaligen Top-Torjäger Agemar Sousa (19). Während sich der Verein langsam zu einer echten Regionalligamannschaft entwickelte, schrumpften die Einsatzzeiten des portugiesischen Torjägers immer mehr. Zuletzt blieb Sousa lediglich die Rolle des Edeljokers. Im Interview mit dem Sportecho gab der junge Portugiese nach dem Spiel in Leipzig Einblicke in sein Seelenleben.

Herr Sousa, Sie waren letzte Saison mit 14 Toren in 22 Spielen der erfolgreichste Torjäger, waren maßgeblich am Aufstieg beteiligt. Sie standen zu Beginn der Saison in 13 von 14 Spielen in der Startelf. Zuletzt waren Sie nur noch Joker, wie gehen Sie mit dieser Situation um?

Sousa: "Natürlich würde ich gerne öfter von Beginn an spielen. Aber zur Zeit sind wir erfolgreich mit unserem System. Aber es liegt nicht nur am System oder der Formation. Auch ich muss mit verbessern. In den von Ihnen angesprochenen 14 Spielen habe ich gerad mal zwei Tore erzielt. Das ist einfach auch zu wenig."

Die Entwicklung des Verein im Laufe der Saison war quasi konträr zu der Entwicklung bei Ihnen. Wo genau müssen Sie sich verbessern, um wieder in die Stammelf zu rücken?

Sousa: "Ich denke ich muss mein Spiel einfach etwas umstellen. Ich habe letzte Saison ausschließlich als Wandspieler vorne drin gespielt. Nun muss ich versuchen meine Qualitäten anders einzusetzen. Zum Beispiel über Außen. Das habe ich bereits in der Jugend ab und zu gespielt. Ich denke ich bringe vor allem die nötige Schnelligkeit mit, um diese Position gut ausfüllen zu können. Wenn ich es schaffe mein Spiel dahingehend umzustellen, dann kann ich der Mannschaft auch wieder mehr helfen und werde wieder treffen."

Abschließende Frage: schafft der VfR den Klassenerhalt?

Sousa: "Es wäre meiner Meinung nach eine noch größere Sensation als der Aufstieg im letzten Jahr. Aber klare Antwort: ja!"

Philipp Wiedmann | VfR Aalen
18.11 12:14

Neues Stadion für FSV Kühlungsborn
Nach einem Jahr Bauzeit ist die neue FSV Kühlungsborn-Arena mit einer Kapazität von 33.000 Plätzen nun fertig gestellt worden. Die Kosten für das Stadion, dessen Bau wegen Anwohnerprotesten eine Weile geruht hatte, belaufen sich auf 69.568.920 Credits. Das alte FSV Kühlungsborn-Stadion wird zukünftig dem Freizeit- und Breitensport zur Verfügung stehen.
Rainer Eisenschuh
16.11 18:47

Aufregung in Nottuln - Oliveira Wechsel nach Dänemark
(Nottuln) Nach Wochen der Ruhe und einer soliden sportlichen Entwicklung, mit der sich die DJK im Mittelfeld der Regionalliga C etabliert hat, nun ungewohnte Aufregung im Sportpark: Linksaußen Mateo Oliveira verlässt Nottuln mit sofortiger Wirkung in Richtung Dänemark. Der 19-jährige Venezuelaner (Te 64) wechselt für angebliche 1,14 Mio Credits zum dortigen Drittligisten Vanlose IF, nachdem ihn Nottuln Manager Hurtig erst vor knapp zwei Jahren vom Venezuelanischen Erstligisten Sporting Petare ins beschauliche Städtchen an der Stever gelockt hatte. Oliveira galt als hoffnungsvollstes Stürmertalent der Münster- länder, die ursprünglich noch von einer längerfristigen Bindung des Jungstars an den Verein ausgegangen waren und von dem plötzlichen Wechsel völlig überrascht scheinen. "Wir haben alles versucht, Mateo hier in Nottuln zu halten, leider vergeblich" bestätigt Präsident Becherbauer den Wechsel. Mehr ist dem sichtlich verärgerten Vereinsboss nicht zu entlocken.

Gelassener und etwas gesprächiger zeigt sich Manager Harry Hurtig, der als Mentor Oliveiras galt und sich immer vor seinen Schützling gestellt hat, auch wenn der in den vergangenen Wochen zunehmend schwächere Leistungen zeigte. "Es ist richtig, dass Mateo die in ihn gesetzten Erwartungen nicht wirklich erfüllen konnte. Ich habe mich sehr um ihn bemüht, aber leider scheinen ihm derzeit alle möglichen Dinge im Kopf herum zu schwirren, nur nicht der Fußball. Seit er seine neue Freundin kennengelernt hat, war er nicht mehr richtig bei der Sache".

Tatsächlich schien Oliveira in den vergangenen Wochen bereits gedanklich abgewandert. Nach gutem Saisonstart (4 Tore und 2 Assists bis zum 10. Spieltag), gelang dem technisch hochbegabten Linksfuß nicht mehr allzu viel. Mit dem Wechsel zum derzeitigen Tabellen- sechsten Vanlose ist zwar die Grundlage für einen Neustart gelegt, ob dieser gelingt, darf aber hinterfragt werden. Zu sehr ähnelt das spielerische und technische Niveau der dritten Dänischen Liga dem der Deutschen Regionalliga C. So scheint die Entscheidung Oliveiras primär privat begründet, bringt sie ihn doch seiner neuen Lebensgefährtin näher, dem Dänischen Model Marlene Mortensen, die im Kopenhagener Stadtteil Vanlose aufge- wachsen ist.

Immerhin hat Manager Hurtig schnell reagiert und mit dem 18-jährigen Baltsar Uggla bereits einen Nachfolger verpflichtet. Das 1,94 große Talent (Te 57) kommt ablösefrei vom Schwedischen Zweitligisten Umedalens IF und soll mittelfristig als Ergänzung zum neu aufgerückten Stamm-Linksaußen Reece MacQueen (Te 61) aufgebaut werden. Dass sich der Schwede in der Liga durchsetzen wird, davon ist Manager Hurtig fest überzeugt: "Der Junge bringt alles mit, was es braucht, um bei uns erfolgreich zu sein. Außerdem ist er in einem ländlichen Umfeld aufgewachsen, nicht unähnlich unserem kleinen Nottuln. Der wird sich hier pudelwohl fühlen und braucht keine Models aus der Großstadt. Unsere Münsterländer Mädels sind auch ganz flott."

Hurtig scheint mit seiner Einschätzung vorerst recht zu behalten. Beim gestrigen 4:1 Erfolg gegen den FC Stuttgart gelang dem Jungstar ein Treffer, nachdem er in der 59. Minute eingewechselt worden war.

Der Münsterländer Bote wird für Sie weiter beobachten, welche Anziehungskraft die Münsterländer Damenwelt auf Nottulns neuen Schweden haben wird.

Rudi Rastlos

(für den Münsterländer Boten)

Harry Hurtig | DJK Nottuln
15.11 11:56

Neues Stadion für Wismut Aue
Nach einem Jahr Bauzeit ist die neue Wismut Aue-Arena mit einer Kapazität von 13.000 Plätzen nun fertig gestellt worden. Die Kosten für das Stadion, dessen Bau wegen Anwohnerprotesten eine Weile geruht hatte, belaufen sich auf 56.610.136 Credits. Das alte Wismut Aue-Stadion wird zukünftig dem Freizeit- und Breitensport zur Verfügung stehen.
Rainer Eisenschuh
15.11 11:30

Paukenschlag im Stadtwald
(FFM)Jaime Agirre verlässt die SGE.
Es ist die Meldung des Tages. Der vor kurzem erst verlängerte Vertrag von Starspieler und Kapitän Jaime Agirre wird zum Saisonende aufgelöst. Nach übereinstimmenden Medienberichten wechselt der 10er Ablösefrei in die Vereinigten Emirate. Im unmittelbaren Umfeld ist man sich sicher, das die erneute langfristige Verletzung ein Grund für die plötzliche Trennung ist.
Manager Timo Wei äußerte sich beim Abschlusstraining bestürzt über die Entwicklung der letzten Tage.

"Es ist eine Tragödie. Erst die Verlängerung unseres Capitano und nun wieder diese Verletzung. Der Junge tut mir unwahrscheinlich leid und wir haben ihm jegliche Hilfe zugesichert."

Dennoch steht J.A. nach der zweiten schweren Verletzung in dieser kurzen Zeit unmittelbar vor der Sportinvalidität. Er kann das Tempo und die Belastung, die die SGE in der letzten Zeit gegangen ist nicht mehr lange mitmachen, ohne schwere gesundheitliche Folgen davon zu tragen.
Manager Wei:
"Wir haben natürliche sämtliche Experten zu Rate gezogen und natürlich mit Jaime selbst beraten, wie es weiter gehen soll. Jaime selbst hat sich dafür ausgesprochen, in eine schwächere Liga zu wechseln, um nach seiner Verletzung wieder Boden unter die Füße zu bekommen.
"Sie dürfen nicht vergessen, der Junge ist schon länger bei der SGE als ich. Er hat sich zu einem Führungsspieler entwickelt und ist all die Jahre so wichtig für die Mannschaft gewesen."

Uns wurde zugetragen, das der Vertrag aktuell noch läuft.

Manager Wei: "Das ist richtig. Der Vertrag wird auch solange laufen, bis Jaime eine finale Entscheidung getroffen hat. Er hat ein Angebot vorliegen und wir werden ihm keine Steine in den Weg legen, heißt wir lösen den Vertrag auf und lassen ihn ziehen, wenn er das möchte. Das hat sich Jaime verdient und es ist auch alles mit dem Berater abgesprochen."

Das ist jetzt aber etwas verwirrend Herr Wei, geht er nun oder bleibt er?
"Ich denke das reicht jetzt auch mal mit ihren Fragen. Lassen sie den Jungen mal zufrieden. Er wird seine Entscheidung treffen. Sie können sich sicher sein, sie erfahren es als leztes."

Manager Wei schiebt die Mikros zur Seite und stapft davon. Aus der Enfernung können wir beobachten, wie er ein Taschentuch zückt. Dem Manager scheint die Geschichte sehr nahe zu gehn.

-Wir bleiben für Sie am Ball-

Ti Wei | SGE Frankfurt
13.11 19:40

Aalens Niko Jacobs: From Zero to Hero
Aalen (lam) - Beim VfR läufts derzeit. Der Aufsteiger blieb zuletzt fünfmal ungeschlagen, darunter die zwei Überraschungserfolge gegen Dynamo Berlin und Recklinghausen. Dieser Aufschwung ist vor allem mit einem Namen verbunden: Niko Jacobs (27). Durfte der Österreicher zu Beginn der Saison ausschließlich im Pokal ran, ist der 27-Jährige mittlerweile wieder ein wichtiger Bestandteil der VfR-Offensive.

Plötzlich nur noch zweite Wahl

13 Vorlagen steuerte Jacobs vergangene Saison zum Aufstieg des VfR bei. Damit war der Mittelfeldstratege der Top-Vorlagengeber beim Verein von der Ostalb. Neben seinen Standardqualitäten stellte Jacobs auch immer wieder seine Torgefahr (5 Tore) unter Beweis. Jacobs war nicht wegzudenken aus dem VfR-Mittelfeld. Doch dann verpflichteten die Aalener den aktuellen Topscorer Jonas Baier (26) und Jacobs blieb zunächst nur der Platz auf der Ersatzbank. Es dauerte bis zum elften Spieltag ehe der Österreicher sein Regionalligadebüt feiern durfte. Doch mehr als ein einmalige Einsatz war nicht drin für den gebürtigen Wiener.

Systemumstellung hilft - Jacobs liefert sofort

Bis sich VfR-Coach W. am 14. Spieltag wieder an seinen Standardspezialisten erinnte. Völlig überraschend stand Jacobs in die Startaufstellung, spielte 90 Minuten und zeigte sofort wieder seine gewohnten Qualitäten, jedoch war ihm die fehlende Spielpraxis noch deutlich anzumerken. Erst eine Systemumstellung am 19. Spieltag sorgte für den Aufschwung. Aalen war mit zwei deftigen Niederlagen in die Rückrunde gestartet und stand auf einem Abstiegsplatz mit der Aussicht langsam das rettende Ufer aus den Augen zu verlieren. Doch Trainer W.s Schachzug schlug voll ein. Der VfR gewann völlig überraschend mit 4:3 gegen die abgezockte Regionalligamannschaft von Dynamo Berlin. Überragender Mann auf dem Platz mit einem Tor und einer Vorlage: Niko Jacobs. Nachdem Jacobs in gewohnter Manier zunächst zum wichtigen 2:2 für Aitor Derlei serviert hatte, schlug seine Stunde in der 88. Minute. Nach Foul an Mads Brandt entschied der Unparteiische auf Elfmeter. Jacobs schnappte sich selbstbewusst den Ball und verwandelte wuchtig zum entscheidenden 4:3. Neben einer weiteren Vorlage beim 1:1 in Nottuln sowie beim 2:1 gegen Recklinghausen, war der Rechtsfuß auch für den 1:0-Auswärtssieg beim FC Stuttgart maßgeblich verantwortlich, als er in der 82. den Siegtreffer markieren konnte.

"Ich wusste, dass ich meine Chance bekommen werde"

Doch zu hoch will der 27-Jährige seine eigenen Leistungen nicht hängen. Im Interview mit dem Sportecho merkte Jacobs lediglich an, "dass es wichtig war, dass ich die Dinger gemacht habe". "Ich wusste, dass ich meine Chance bekommen werde. Schön, dass ich sie nutzen konnte" so Jacobs weiter. Es wird also spannend zu sehen sein, wie viele Vorlagen noch auf das Konto des Mittelfeldmannes wandern. Dies sei ihm jedoch egal, "Hauptsache wir halten die Klasse".

Philipp Wiedmann | VfR Aalen
11.11 12:57

Spitzenspiel in der Regio C
NEUNKIRCHEN - Am morgigen Spieltag empfängt die Borussia Neunkirchen die SGE Frankfurt. Die beiden Mannschaften trennen 4 Punkte. Die direkten Verfolger FC Hamburg und FSV Brück liegen Punktgleich mit 5 Punkten hinter Bor. Neunkirchen und werden wohl ein besonderes Augenmerk auf diese Begegnung haben. Der FSV Brück empfängt Brandenburg und der FC Hamburg empfängt Berlin. Bei diesen beiden Begegnungen gehen wir mal von einem Sieg der Verfolger aus, der für beide auch Pflicht ist um an der Spitze dran zu bleiben. Geht dies so aus, kann man jetzt schon sagen dass es auf jeden Fall 2 Gewinner gibt. Eben die Verfolger, die egal wie das Spitzenspiel ausgeht Punkte auf die Spitzenmannschaften aufholen. Die Frage ist nur auf wen oder vlt. sogar auf beide.

Michael Woll begegnet uns etwas angespannt im Ellenfeld. Wir wollen wissen wie er diese Begegnung sieht. "Eines ist schon mal klar", sagt er, "morgen wird es einen Gewinner und einen Verlierer geben müssen. Bei einem Unentschieden hätten wir beide verloren. Ich denke mein geschätzter Kollege Timo Wei sieht das ebenso."

Das ist für uns gesehen eine klare Kampfansage, daher wollen wir nun wissen wie er die Chancen für Borussia Neunkirchen einschätzt. Michael Woll erklärt: "Die Chance werte ich auf 50:50. Timo Wei hat seine SGE auf Vordermann gebracht und steht uns auf Augenhöhe gegenüber. In der Hinrunde waren wir nach Stärke-Einschätzung noch knapp überlegen über beide Hälften der Partie, gingen dennoch als Verlierer vom Platz. Morgen ist es nun ein Heimspiel und ich hoffe, dass dies unseren Jungs den nötigen Rückhalt gibt. Jedoch ist uns die SGE mittlerweile nach Stärke-Einschätzung minimal überlegen. Hat jedoch zwei wohl wichtige Ausfälle durch Verletzungen. Wir haben nun 3 Niederlagen in Folge gegen die SGE zu verzeichnen und ich denke, dass diese Serie nun mal abreißen muss. Wir spielen auf Sieg, denn die Verfolger sind nun mal an uns näher dran und das Polster von 5 Punkten könnte bei Niederlage auf halt 2 Punkte schrumpfen. Wenn man nun die Aufstiegschance vor Augen hat gilt es die Verfolger hinter sich zu halten. Wir haben keine Weihnachten, also gibt es auch keine Geschenke. So wie ich meinen Kollegen kenne wird er ebenso auf Sieg spielen, denn seine Situation sieht ja nicht viel besser aus. Auch für Frankfurt gilt es das Polster zu den Verfolgern zu halten und auf uns den Abstand zu vergrößern."

Wenn dem so ist wird uns dann wohl morgen im Ellenfeld eine feurige Partie erwarten. Hamburg und Brück sind auf jeden fall Nutznießer dieser Begegnung und reiben sich sicher jetzt schon die Hände.

+++ Tim Partels für Sportecho +++


Nottuln der Favoritenschreck?
Regionalliga C - Noch 5 Spieltage sind in der Regio C zu spielen. Die Spitze immer noch nah beieinander. SGE Frankfurt führt 3 Punkte vor dem FSV Brück. Etwas abgeschlagen durch die heutige Niederlage gegen Hamburg mit dann 6 Punkten Abstand die Borussia Neunkirchen und Hamburg nun wieder auf einen Punkt an Neunkirchen ran gekommen. Die ersten Drei haben noch das fast identische Restprogramm. Frankfurt konnte heute gegen Erkenschwick bestehen und dort muss sich morgen die Borussia behaupten. Brück muss aber auch noch gegen Erkenschgwick ran. Brück außerdem noch gegen Hamburg. SGE Frankfurt und Bor. Neunkirchen müssen noch gegen Recklinghausen bestehen. Ansonsten haben alle 3 dann noch Dynamo Berlin und Favoritenschreck Nottuln auf dem Programm. Erst die SGE, dann die Borussia und am letzten Spieltag Brück. Wir kamen mit Harry Hurtig bezüglich des engen Aufstiegskampfes ins Gespräch, weil mitunter seine DJK mit entscheidend im Spitzenkampf werden kann.

Sportecho:
Herr Hurtig, sie tragen mittlerweile in der Liga den Kosenamen Favoritenschreck. Das nicht ohne Grund. In der Liga gegen Hamburg 2 Mal unentschieden und gegen Bor. Neunkirchen ein knapper Sieg. Im Ligapokal gegen die SGE Frankfurt zweimal unentschieden.

Woher kommt es, dass sie gerade bei den weitaus überlegenen Mannschaften so gut stehen und in der Liga gegen vergleichsweise schwächere Mannschaften auch mal nicht so gut aussehen?

Hurtig:
Also, ganz ehrlich, ich bin über das Attribut, Favoritenschreck, gar nicht so glücklich. Es stimmt, dass wir in dieser Saison gegen die Großen der Liga nicht so schlecht ausgesehen haben. Ich glaube aber auch, dass alle Vereine maximal motiviert sind und am Limit spielen, wenn es gegen stärkere Gegner geht. Da wollen die Jungs zeigen, dass sie mithalten können. Sicher haben wir unsere Gegner auch das eine oder andere Mal taktisch überrascht. Aber noch stehen die Rückspiele in Neunkirchen und Brück, sowie zuhause gegen Frankfurt aus. Das werden sehr schwierige Aufgaben. Alle drei Vereine können noch aufsteigen und werden einen Teufel tun, uns die Punkte zu schenken. Wenn wir aus diesen Spielen nochmals zwei bis drei Punkte holen sollten, dann lasse ich mit mir vielleicht über den Favoritenschreck reden.

Auch mit unserer Ausbeute gegen vermeintlich schwächere Vereine bin ich übrigens sehr zufrieden. Wir haben in den bisherigen 13 Spielen gegen die 9 Clubs, die in der Tabelle derzeit hinter uns stehen, nur einmal verloren, nämlich gleich zu Beginn der Runde gegen Bochum. Da waren wir noch nicht am Optimum. Ansonsten haben wir gegen diese Gegner in 12 Spielen 24 Punkte gesammelt - ich finde, das kann sich doch sehen lassen.

Sportecho:
Auch wenn Sie es nicht gerne hören, lässt uns das Thema nicht los. An der Spitze geht es noch eng zu. Hamburg hat 4 Punkte gegen Nottuln liegen lassen und Borussia Neunkirchen bisher 3.

Diese Punkte könnten evtl. letztens den Nichtaufstieg dieser beiden Favoriten bedeuten. Damit haben Sie ja schon mit entscheidend in den Spitzenkampf eingegriffen. Und wie Sie sagten, stehen ja noch Spiele gegen Frankfurt, Neunkirchen und Brück in der Liga aus. Also können Sie da entscheidend eingreifen. Von den dreien hat zwar bisher nur Neunkirchen in der Liga gegen Sie verloren, aber im Pokal zeigte sich ja auch, dass Frankfurt gegen Ihre Elf nicht so gut ausgesehen hat. Ich denke die Favoriten hoffen darauf, dass Nottuln gegen die jeweilige direkte Konkurrenz noch für eine Überraschung gut ist. Das ist doch sicher auch ein Druck der auf Ihnen lastet.

Hurtig:
Es stimmt, was Sie sagen, Druck lastet auf mir und der Mannschaft. Aber dies schon seit Saisonbeginn und in jedem Spiel. Gemäß Papierform zählten wir zu Saisonbeginn zusammen mit den Aufsteigern und einigen Etablierten zu den 6-7 Teams mit den vermeintlich schwächsten Kadern der Liga. Damals hatten wir den Blick ausschließlich auf den Abstiegskampf gerichtet und der Druck war enorm.

In den kommenden Spielen gegen die Aufstiegsfavoriten der Liga sehe ich den größeren Druck allerdings auf Seite unserer Gegner. Die Spiele finden alle gegen Saisonende statt und wir müssen sehen, wie zu diesem Zeitpunkt die genaue Tabellensituation aussieht. Ist sie immer noch so eng wie zurzeit, können die Großen der Liga in einem einzigen Spiel die gesamte Saisonleistung vergeigen und dies verschafft uns möglicherweise einen psychologischen Vorteil, den es dann zu nutzen gilt.

Sportecho:
Zudem sind Sie ja unter ihren Kollegen scheinbar beliebt. Wenn Sie nun Neunkirchen, Hamburg oder gar Brück oder Frankfurt letztlich den Aufstieg vermasseln... Denken Sie auch daran, dass Sie dann in der Beliebtheitsskala bei den genannten Vereinen etwas abrutschen? Wie schätzen Sie ihre Kollegen ein im Umgang mit dieser Situation?

Hurtig:
Zunächst freut es mich natürlich sehr, wenn mich meine Managerkolleginnen und -kollegen schätzen und vielleicht auch ein wenig mögen. Dies gilt im Übrigen natürlich auch umgekehrt. Es gibt mehrere Kollegen in der Liga, deren Leistung ich als vorbildlich betrachte und mit denen ich mich auch außerhalb des Stadions gut verstehe.
Auf dem Spielfeld gilt für mich dagegen ausschließlich der Fair Play Gedanke. Das heißt, dass wir alle Spiele, in denen wir einen Einfluss auf wichtige Entscheidungen haben können, sei es beim Thema Aufstieg oder aber auch Abstieg, immer mit der gleichen Akribie und dem gleichen Einsatz angehen. Das sind wir sowohl den jeweils anderen Teams als auch dem Sportgedanke grundsätzlich schuldig.

Ich glaube, dass im konkreten Fall die Kollegen aus Brück, Frankfurt, Hamburg und Neunkirchen das auch wissen und, nachdem der erste Ärger über möglicherweise gegen uns liegengelassene Punkte verraucht ist, sehr gerne wieder ein Bierchen mit mir trinken werden oder auch zwei.

Dann warten wir mal ab, ob die Mannschaften aus Frankfurt, Neunkirchen und letztlich Brück gegen Nottuln noch die ein oder andere Schrecksekunde zu verdauen haben. Es geht ja ganz klar hervor, dass Nottuln nichts zu verschenken hat.
Auch wenn sich die Manager gut verstehen, hoffentlich sehen das die Fans ebenso.
Wie wir erfahren haben, sind die Sicherheitsvorbereitungen in Neunkirchen schon in voller Planung. Fans aus Nottuln wird ein eigener abgesperrter Parkplatz zugewiesen. Die Neunkircher Verkehrs AG setzt Sonderbusse vom Bahnhof zum Ellenfeldstadion ein, ebnso auch von diesem Parkplatz. Auch mit mehr Polizeiaufgebot dürfte zu rechnen sein.

+++ Tim Partels, für Sportecho +++


Essen in der Kriese oder kommt die Wende?
ESSEN - Rot-Weiß Essen ist letzte Saison aus der 3. Liga abgestiegen und schlägt sich seit dem in der Regio C mehr oder weniger auf den Abstiegsrängen herum. Bei dem Traditionsverein der unter der langjährig von Hub Stevens geführt wird, könnte man von einer Kriese reden. Wir wollen der Sache daher mal auf den Grund gehen und kommen mit Hub Stevens ins Gespräch.

TP:
Herr Stevens. Sie sind ja nun schon geraume Zeit in RWE tätig. Sie haben schon viele Höhen und tiefen erlebt. Absoluter Höhepunkt wohl der Aufstieg in die 2. Liga, wo sie sich eine Saison behaupten konnten und dann leider in der zweiten Saison wieder abgestiegen sind. Der jetzige Abstieg in die Regio C und zudem immer noch abstiegsgefährdet zu stehen ist wohl der absolute Tiefpunkt ihrer Karriere bei RWE. Wie sehen sie das und wie kam es dazu?

HS:
Der größte sportliche Erfolg ist sicher richtig war unser Aufstieg in die 2 Liga und wir damals auch den bisher stärksten Kader hatten ,den wir bisher hier in Essen hatten...!!
Leider aber waren die Gehaltskosten ,mit dem damaligen Stadion auf Dauer nicht zu stemmen und wir haben dann die Notbremse gezogen ,und haben unsere Spieler gewinnbringend verkaufen können und einige Zeit lang dann auf unser jetziges Stadion hin gespart.
Unsere jetzige Situation ist sicherlich nicht ,zufriedenstellend und geht zur Zeit in die falsche Richtung, aber trotz allem sehe ich eine positive Entwicklung in der Mannschaft.

TP:
Sie haben als einzige Team in der Regio schon ein recht modernes Stadion mit noch vielen Ausbaumöglichkeiten. Sind diese Kosten mit ausschlaggebend für ihre jetzige Situation?

HS:
Auch der Neubau des Stadions hat mit unsere Situation nichts zu tun. Vielmehr lag es in den letzten Monaten daran ,das ich privat sehr viel um die Ohren hatte ,und darunter der sportliche Erfolg und die Vertragsverhandlungen ,gelitten hatten...,deswegen dieser Komplett neue junge Kader.

TP:
Wir sehen Veränderungen in ihren Team. Unter anderem ein Millionenschwerer Abgang durch den Transfermarkt und einige Neuverpflichtungen. Es scheint so als gäbe RWE nun in der zweiten Hälfte der Saison stärker. Ist ihr Ziel nun die Klasse zu halten und wie sehen sie ihre Chancen?

HS:
Wir haben glaub ich den jüngsten Kader in der Liga ,mit einem Durchschnittsalter von gerade mal 17Jahren. Die Jungs brauchen noch ein bisschen Zeit sich zu entwickeln ,und die Zeit werden sie hier in Essen kriegen. Unsere letzten beiden Ligaspiele haben wir als besseres Team leider verloren und hätten eigentlich gewinnen müssen ,aber so ist das leider, da sieht man halt noch in einigen Situationen ,die Unerfahrenheit .
Ich hoffe natürlich das wir die Klasse dennoch halten können ,und die nötigen Punkte holen und dann unser Blick wieder nach oben geht.
Ziel ist nach wie vor 1 Liga.

Klare Worte eines erfahrenen Mangers. Wir werden sehen ob es Essen gerade noch schafft die Bremse im Abwärtstrend zu ziehen. Die jetzige Umgestaltung im Kader kann auf lange Sicht die Wende sein.

+++ Tim Partels, für Sportecho +++


Gariepy zieht sich den Unmut der Fans im Ellenfeld auf sich!
NEUNKIRCHEN - Am gestrigen Spieltag schauten viele nach Neunkirchen. Die wohl heißeste Partie der Saison wurde erwartet. Doch für die Borussen lief es leider nicht wie erhofft.

Vor dem Spiel begrüßten sich die beiden befreundeten Manager Michael Woll und Timo Wei wie gewohnt freundlich per Handschlag und Umarmung. Michael Woll witzelt noch ein wenig mit den Worten: "Dann wollen wir die Frankfurter Würstchen mal kochen und anschließend verspeisen." Noch konnte er ja nicht wissen was bald darauf passiert.

Beide Mannschaften laufen hoch motiviert aufs Feld. Neunkirchen in Kampfaufstellung offensiv mit 3-4-3. Überraschend aber nun Frankfurt sehr defensiv mit Viererkette und nur einer Sturmspitze, den neu verpflichteten MS Luke Greaves. Neunkirchen macht von Anfang an Druck und geht schon in der 8. Minute durch Gariepy 1:0 in Führung. Frankfurt brauchte ein wenig um ins Spiel zu finden. Presste dann aber und schaffte durch einen schnellen Konter 6 Minuten später den Anschlusstreffer zum 1:1. Der offensiv agierende zentrale Mittelfeldspieler Goosens war der Glückliche. Dann kehrte erst mal etwas Ruhe ein. Doch dann wieder ein schneller Konter und nochmals trifft Goosens zum 1:2 in der 23. Minute. Danach kommt Frankfurt nur noch einmal gefährlich vors Neunkircher Tor. Auf der Gegenseite wollten es nun die Hausherren wissen. Weiter 3 Chancen die aber Torlos blieben. Gariepy’s Leistung grenzte nun schon an Arbeitsverweigerung. Kaum noch anspielbar und eine Chance von ihm daneben. Die Fans auf den Rängen schon unruhig und Pfiffe waren zu hören.

In der zweiten Halbzeit hat dann Frankfurt mehr oder weniger nur noch verteidigt. Die Borussen liefen gegen eine Mauer an die scheinbar nicht überwunden werden konnte. Neunkirchen kam zwar 7 mal gefährlich vors Tor, aber die Angriffe konnten immer wieder durch die starke Defensive der Frankfurter geblockt werden. In der zweiten Halbzeit schien es nun auch so als wäre Gariepy gar nicht mehr auf dem Platz. An nur einer der 7 Chancen war er beteiligt. Die meisten Chancen verteilten sich auf Mittelfeld und sogar Abwehrspieler. Der Unmut der Fans nun lautstark zu hören. Wir berichteten ja bereits, dass der junge Mittelstürmer aus Frankreich sich durch seine Eskapaden immer unbeliebter in Neunkirchen macht. Am Ende blieb das Anrennen gegen das starke Abwehrbollwerk von Frankfurt erfolglos. Das Spiel endetet mit dem Halbzeitstand 1:2. Glücklich für Frankfurt und bitter für die Hausherren.

Nach dem Spiel geht Manager Michael Woll als erstes zu Timo Wei und reicht ihm die Hand um zum Sieg zu gratulieren. Gefolgt mit einer Geste, und Verneigung als würde er seinen Hut ziehen.

Bei den zurückkehrenden Spielern in Richtung Kabine zeigt er dann auf Gariepy und anschließend mit zwei Fingern der Hand auf seine Augen. Was diese Geste zu bedeuten hatte war wohl klar ersichtlich. Ein Vier Auge-Gespräch war die Folge.

In der anschließenden Pressekonferenz gab Michael Woll dann bekannt, dass man den Vertrag mit Gariepy vorzeitig beenden wird. Er wird sich gegen Ende der Saison auf dem Transfermarkt wiederfinden. Ersatz wird in der neuen Saison schon kommen. Michael Woll betont dies nochmals hart: "Wer nicht zieht, der fliegt!" Man habe die Eskapaden nun endgültig satt. Michael Woll betonte dabei aber auch, dass Gariepy noch bis Ende der Sasion spielen wird. So habe er Zeit seine Leistungen nochmals auf das gewohnte Niveau zu bringen um seine Marktchancen zu verbessern. Das sei man ihm Schuldig.

Gewinner dieser Partie außer der SGE Frankfurt nun auch Brück und Hamburg, die beide nun bis auf 2 Punkte an Neunkirchen ran gekommen sind. Die Aufstiegschance für Neunkirchen steht somit schon früh auf wackligen Beinen.

+++ Tim Partels live für sie im Ellenfeldstadion Neunkirchen +++


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