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Bor. Neunkirchen - Aufstieg in trockenen Tüchern!
NEUNKIRCHEN - Borussia Neunkirchen schon sicher am 30. Spieltag aufgestiegen. Mit dem 0:3 Sieg in Regensburg ist es nun in trockenen Tüchern. Bei noch 12 zu vergebenen Punkten liegt nun Neunkirchen mit 77 Punkten und 13 Punkten Abstand auf Platz 3 derzeit auf Platz 1 der 3. Liga. Immer noch dicht verfolgt von Magdeburg mit 3 Punkten Abstand auf Platz 2. Die Meisterschaft ist noch nicht entschieden.

Doch für Magdeburg, die den größten Teil der Saison auf Platz 1 lagen, wird es nicht einfach Neunkirchen noch von Platz 1 zu verdrängen. Selbst bei Punktgleichheit hätte die Torfabrik Neunkirchen, nach jetzigem Stand, noch die Nase vorn. Fast 100 Tore hat Neunkirchen schon geschossen (97:33) und hat im Torverhältnis (+64) einen komfortablen Abstand auf Magdeburg (74:23 | +51).

Magdeburg muss also darauf hoffen, dass Neunkirchen zweimal patzt und natürlich selbst alle restlichen 4 Spiele gewinnen. Betrachten wir uns die Restspielpläne beider Teams, ist dies eher unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.

Ob nun in Neunkirchen aus der Aufstiegsfeier auch eine Meisterschaftsfeier wird, bleibt abzuwarten.


Aufklärung im Fall Olaf Lustig
Die neusten Recherchen im Fall Olaf Lustig ergeben, dass Olaf Lustig tatsächlich nicht in die Bar-Schlägerei verwickelt war. Dennoch zeigten die Investitionen, dass Olaf Lustig wegen seines Alibis gelogen hatte und die unscharfen Kamerbilder tatsächlich ihn gezeigt hatten. Es stellt sich heraus, dass Olaf Lustig an einem Autorennen in der Berliner Innenstadt teilgenommen hatte. Weitere Investitionen zeigten jedoch, dass dieses Autorennen schon vor etwa zwei Monaten von einer unabhängigen Racing-Organisation geplant worden ist. Somit war das Autorennen nicht illegal und Olaf Lustig nicht gegen das Gesetz gehandelt hatte.

Im Gerda GFC Berlin-Team dürfte somit wieder Ruhe herrschen. "Olaf Lustig wird aber für die nächsten drei Spiele suspendiert, da er gegen die internen Teamregeln gehandelt hatte und dazu noch gegenüber dem ganzen Team gelogen hatte", so Martin Bergmann zum weiteren Vorgehen.

Zu den letzten Spiele äußerte sich der Teammanager von Gerda GFC Berlin ebenfalls: "Um ehrlich mit Ihnen zu sein, bin ich ein bißschen unzufrieden mit den letzten Spielen. Ich finde, dass man im Abstiegskampf mehr aus seinen Chancen machen sollte. Besonders gegen SG Lahnstein hätte ich gerne gewonnen. Wenn man schon 22 Torchancen gegnüber 11 Torchancen hat, dann muss man auch punkten. Dennoch bin ich sehr erfreut über das Erreichen des Halbfinals im Ligapokal. Das wird nochmal unseren Finanzen gut tun."

Zu seiner Zukunft als Teammanager bei Gerda GFC Berlin äußerte sich Martin Bergmann ebenfalls: "Ich habe gewisse Pläne mit diesem Team. Ich möchte das Team in Zukunft wieder an die Spitze Deutschlands führen. Aber um ehrlich zu sein, weiß ich noch nicht ganz, ob das möglich sein wird, denn der Vorstand erwartet zurzeit mehr, als ich mit dem Team erreichen kann. Ich gucke einfach mal, was passiert und dann können wir gerne nochmal genauer über meine Ziele reden :D."

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Skandal bei Gerda GFC Berlin?!
Gestern Abend soll Olaf Lustig in einer Bar in der Innenstadt zwei Menschen zunächst verbal angegriffen und später mit Fäusten um sich geschlagen haben. Olaf Lustig soll danach die Bar verlassen und die zwei Menschen, die er attackiert haben soll, hinter sich gelassen haben. Der Barkeeper, Franz Beckermann, sagte am nächsten Morgen bei der Polizei aus. Ob Olaf Lustig nun wirklich diese zwei Menschen attackiert haben soll wird in den nächsten Tagen untersucht.

Olaf Lustig äußerte sich am nächsten Morgen ebenfalls zum Geschehen und meinte, dass er "nichts von einer Auseinandersetzung in einer Bar wüsste." Seiner Aussage nach wäre er die ganze Nacht zu Hause gewesen und hätte mit ein paar Freunden Karten gespielt. Jedoch gibt es ein paar unklare Kamerabilder, welche Olaf Lustig in der Nähe der Bar gezeigt haben sollen. Der Gerda GFC Trainer Martin Bergmann äußerte sich ebenfalls zum Ereignis und sagte, dass er "sich niemals vorstellen könne, dass einer seiner Spieler sowas tun könnte." Auf die Frage, was mit dem Spieler geschehen würde, wenn diese Geschichte war ist, sagte er nur, dass "wir nichts überstürzen sollten und abwarten sollten, was noch passiert."

Die Polizei investiert nun und wird sofort berichten, wenn sie
etwas herrausfindet. Bis dahin können wir nur von einer Vermutung reden. Zum möglichen Effekt auf das Team, meinte Martin Bergmann, dass es "[...] natürlich Unruhe gibt. Bei solchen Themen herrscht immer Unruhe. Ich bin aber optimistisch, dass es weiter gut läuft und Olaf Lustig zeigen wird, wieso er diesem Team angehört. Ich denke nicht, dass uns diese Geschichte davon abhalten wird, uns schlechter zu präsentieren. Das können wir uns im Abstiegskampf sowieso nicht leisten. Jeder in diesem Team weiß, worum es geht und jeder ist zuversichtlich, dass am Ende der Klassenerhalt steht."

Wenn es neue Informationen zu diesem möglichen Skandal gibt, sind wir sofort da und berichten.


Ekström nicht mehr Coach des SVH
Erst vor wenigen Tagen haben wir über die Situation beim SV Heimstetten und den möglicherweisen bevorstehenden Abgang des Teammanagers Ronnie Ekström berichtet.
Inzwischen müssen wir in dieser Angelegenheit gewissermaßen Vollzug melden. Ekström ist nicht mehr Teammanager beim SV Heimstetten. Er wurde durch das Präsidium des ecuadorianischen Erstligisten Real Macara kontaktiert und nach ausführlichen Gesprächen einigten sich der Klub und Ekström auf einen ab sofort gültigen 2-Jahres-Vertrag.
Für weitere Fragen standen weder die Verantwortlichen des SV Heimstetten noch Ekström selbst zur Verfügung.

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Unruhe beim SV Heimstetten
Die tief hängenden dunklen Regenwolken am grauen bayerischen Himmel dürfen durchaus als sinnbildlich für die Situation beim SV Heimstetten angesehen werden.
Zwar herrscht bei den Oberbayern aufgrund der aktuell etwas unbefriedigenden Lage in der Liga noch keine Panik, aber erste Sorgenfalten sind beim Vorstand doch deutlich erkennbar. Zum ersten Mal seit mehreren Saisons könnte der Klub aus dem Münchner Vorort in ernsthafte Schwierigkeiten geraten was den Klassenerhalt angeht - und das obwohl man durch insgesamt vier Neuverpflichtungen zum Saisonstart den Kader in der Breite deutlich stärker aufgestellt hat.
Immerhin gelang mit einem 1:0 der ersehnte Sieg in der ersten Runde des Landespokals gegen den Lüner SV und damit der Einzug in Runde 2, wo man auf den Ligakonkurrenten SG Telgte treffen wird. Und auch im Ligapokal gelang mit einem 2:1 beim SC Verl ein guter Start.
Den legte die Ekström-Elf zunächst auch in der Liga hin, doch nach nunmehr vier Niederlagen in Serie ist der SVH auf Tabellenplatz 16 abgerutscht. Besonders bitter fällt dabei die jüngste 1:2-Niederlage in Gladbeck ins Gewicht. In einer guten Partie waren die Oberbayern in Führung gegangen, mussten aber nach einem sehr umstrittenen Platzverweis gegen Abwehrspieler Didier Morin gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit noch zwei Gegentreffer schlucken und hatten den Hausherren nichts mehr entgegen zu setzen. Am Ende, so räumte SVH-Coach Ekström ein, konnte man froh sein, nur 1:2 verloren zu haben.
Doch die größten Sorgenfalten in diesem Herbst bekommt Klubboss Gerd Müller weniger wegen der sportlichen Situation in der Liga. Vielmehr beunruhigt ihn die Frage nach dem Teammanager, denn der Vertrag von Ronnie Ekström, der aktuell seine 23. Saison als SVH-Teammanager bestreitet, läuft zum Saisonende aus und der langjährige Coach wirkt derzeit müde und ausgebrannt und macht nicht im geringsten den Eindruck, als würde er nochmals seinen Vertrag verlängern.

Die aktuelle Lage in der Liga beunruhige ihn nicht wirklich, so Ekström. Er zweifle keineswegs daran, dass der SVH auch nächste Saison wieder in der dritten Liga dabei sein wird. Man habe einerseits dem Landes- und Ligapokal Vorrang vor den Meisterschaftsspielen eingeräumt und dementsprechend dort mit der stärksten Mannschaft gespielt. Dadurch mussten zwangsläufig Abstriche in der Liga gemacht werden, wobei man aber ohnehin gegen teils deutlich stärkere Gegner spielen musste und daher die Niederlagen gegen Meppen, Heilbronn und Berlin durchaus einkalkuliert hatte. Lediglich gegen Gladbeck hatte man vor der Partie die Hoffnung, wieder punkten zu können. Doch nach dem Platzverweis waren die Hausherren klar überlegen und haben letztlich auch absolut verdient gewonnen.
"Ich bin jetzt seit 23 Saisons in Heimstetten und es war eine schöne Zeit", so Ekström. "Aber momentan habe ich das Gefühl, dass es sinnvoller ist, nach dieser Saison einen Schlussstrich zu ziehen und entweder eine neue Herausforderung anzunehmen oder einfach mal ein "Sabbatical" zu machen. Es fehlt das Feuer, die innere Begeisterung für eine Vertragsverlängerung beim SVH", führte Ekström weiter aus. "Auch die Situation, in der der SVH steckt, ist auf die Dauer ermüdend. Aufgrund der begrenzten finanziellen Möglichkeiten kann das Saisonziel immer wieder nur lauten, den Klassenerhalt erstens überhaupt und zweitens möglichst früh zu schaffen. An eine Weiterentwicklung nach oben ist nicht einmal im Traum auch nur ansatzweise zu denken", sinnierte der SVH-Coach. "Aktuell einziger Lichtblick in der infrastrukturellen Entwicklung des Vereins ist der zweite Stern, den wir zu Saisonbeginn vom Verband für unsere Jugendarbeit erhalten haben. Und natürlich die grundsätzlich positive Entwicklung der eigenen Jugendspieler. Trotzdem reicht das noch lange nicht für die dritte Liga, selbst für die Regionalliga kommen die Talente nicht als Stammspieler in Frage. Und dann reden wir hier auch immer nur von ein, zwei Spielern, die überhaupt ausreichendes Entwicklungspotential haben, um in der Ober- oder vielleicht auch mal Regionalliga zum Stammspieler zu werden. Aber für die dritte Liga ist das immer noch viel zu wenig", erläuterte der SVH-Coach die rein sportliche Seite. "Aber diese sportliche Schwäche hat natürlich auch wirtschaftliche Auswirkungen. Wollen wir die dritte Liga halten, müssen wir bis auf weiteres entsprechende Spieler holen, was aber dann eben auch erstmal finanzierbar sein muss. Um dieses Finanzloch zu stopfen, benötigen wir eigentlich jede Saison zusätzliche Einnahmen aus den Pokalwettbewerben - je höher diese ausfallen, umso leichter ist es, eine konkurrenzfähige Mannschaft zu stellen. Fallen diese Einnahmen aber zu gering aus, müssen immer mal wieder Spieler verkauft werden. Da dies dann natürlich unsere starken Spieler sind, wirft uns das sportlich wieder zurück, so dass wir uns quasi immer im Kreis drehen. Und genau dafür fehlt mir aktuell ein wenig die Motivation", gestand Ekström ein.
Und eben dieser letzte Satz Ekströms ist es, der dem SVH-Vorstandsvorsitzenden derzeit Sorgenfalten und Schweißperlen auf die Stirn treibt.
Noch ist Zeit, die Saison ist noch jung und Müller hofft, dass spätestens im Frühjahr die Stimmung beim Coach wieder besser sein und er seinen Vertrag doch ein weiteres Mal verlängern wird.

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Adriano Forque kommt für 21.499.600 Credits
Der Transfer des Profis Adriano Forque von Gremio Alegrense zu SVG Aurich ist perfekt. Wie SVG Aurich auf der eigenen Internetseite bekanntgab, unterschrieb Adriano Forque einen langfristigen Vertrag, der dem 23-Jährigen jede Saison eine runde Summe einbringen soll. SVG Aurich muss für den Spieler 21.499.600 Credits Ablöse an Gremio Alegrense überweisen.

"Ich bin stolz, hier zu sein", sagte Adriano Forque, der noch heute auf einer Pressekonferenz vorgestellt werden soll. Durch die Verpflichtung des zweikampfstarken Spielers sind die Transferaktivitäten bei SVG Aurich noch nicht abgeschlossen. Doch etwas konkretes war heute vom Management des Teams nicht zu erfahren.
Rainer Eisenschuh
08.07 14:55

Ausbildungsverein Schaafheim
Der Verein hatte vor der Saison ordentlich in neue und junge Spieler investiert. Nun kann man vor dem letzten Saisonspiel behaupten, dass es sich gelohnt hat.
Der Klassenerhalt wurde früh erreicht, sodass sich das Team mit der pokalteilnahme in der nächsten Saison belohnt hat.
Fast alle der Spieler haben sich sehr gut entwickelt und konnten Spielpraxis sammeln.
Jetzt allerdings meldeten sich erste Spieler die sich für die nächste Saison für höheres berufen fühlen.
„Die Spieler haben sich von der Euphorie tragen lassen und sind über sich hinausgewachsen. Klar, dass sich der eine oder andere nun bereit fühlt für einen größeren Verein zu spielen. Wir sind dem Wunsch einiger Spieler auf die Transferliste gesetzt zu werden nachgekommen und werden Ihnen keine Steine in den Weg legen. “ so trainer Becker in einem Interview.
Es geht hier um sehr gute junge Spieler wie wir aus internen Kreisen erfahren konnten.
Wer nun genau alles den Verein wechseln darf, wollte der Trainer allerdings nicht verraten.
Wir werden es in den nächsten Tagen in der Zeitung lesen können. So der Trainer und verschwand in die Kabine.


Saisonvorschau 05/19 TSV Essingen - Teil III
Essingen (lam) - Wie jede Saison nimmt Sportecho-Redakteur Tino Lammhirte den Kader des TSV nochmals genau unter die Lupe und gibt zu jedem Mannschaftsteil seine Expertise ab.

#19 Nelson Aguas: Der Torschützenkönig der Regionalligasaison 03/19 konnte seine Fabelquote vergangene Saison nicht ganz halten. Dem leichtfüßigen Brasilianer gelangen elf Saisontore, er büßte jedoch seinen unangefochtenen Stammplatz ein. Sein direkter Konkurrent Philippe Girard ist nicht nur vier Jahre jünger, auch die Torquote spricht aktuell für den Schweizer.

#9 Philippe Girard: Der 23-Jährige brauchte keinerlei Anlaufzeit und gehörte sofort zum Stammpersonal der Blau-Weißen. Girards Entwicklung dürfte auch der Konkurrenz nicht verborgen bleiben. Verläuft die Entwicklung von Essingens Nummer neun weiterhin so steil, dürfte er auf Sicht nur schwer zu halten sein.

#10 Jesper Kraft: Was für Girard gilt, gilt auch für den schwedischen Stürmer Jesper Kraft. Sein enormes Potenzial konnte Kraft einige Male unter Beweis stellen. Doch auch der 21-Jährige scheint eindeutig für Höheres berufen.

#25 Simen Bergdolmo: Der großgewachsene Neuzugang entwickelt sich prächtig. Mit bereits acht Treffern scheint ihm die Umstellung von Verbands- auf Regionalliga keinerlei Schwierigkeiten zu bereiten. Der Torjäger könnte der nächste Rohdiamant im Dress des TSV sein.

#7 Dimas Nene: Nach einer Hinrunde zum Vergessen schwang sich Nene im Laufe der Rückrunde zu einem echten Leistungsträger auf (neun Tore). Der 20-Jährige wächst zudem langsam in seine angedachte Rolle als mitspielender Stürmer hinein und bildet zusammen mit Bergdolmo ein äußerst gefährliches Sturmduo.

#20 JuJu Miller: Miller kommt mit reichlich Drittligaerfahrung auf die Ostalb. Erst vor wenigen Tagen verpflichtet, zeigt der schnelle Offensivmann direkt, was sein Spiel auszeichnet: Tempo und Abschlussstärke. War er in Fürth nur Teilzeitkraft, wird es spannend zu sehen sein, wie sich Miller mit mehr Spielzeit entwickeln wird.

#29 Jannik Mathiasen: Kaum zu glauben, dass es den TSV-Verantwortlichen gelungen ist, mit dem trickreichen Rechtsaussen langfristig zu verlängern. Mathiasens Quote von 54 Tore in 115 Spielen spricht eine eindeutige Sprache. Auch diese Saison steht der Stürmer erneut bei schon sieben Treffern.

#28 Pavel Kowalenko: Als verlässlicher Backup von Mathiasen konnte der Russe auch vergangene Saison überzeugen. Auch in dieser Saison kommt dem Routinier eine wichtige Rolle auf und neben dem Platz zu.


Überraschung in Berlin!!! Bergmann mit dem Aus bei der Gerda
"Nach reichlicher Überlegung bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich hier keine Chance auf Erfolg sehe. Außerdem passte die Chemie zwischen dem Vorstand und mir nicht, weshalb ich mir jetzt eine neue Herausforderung suchen möchte."

Diese Worte hörten wir überraschenderweise auf der Pressekonferenz nach der 1:2 Niederlage der Gerda gegen den FSV Brück. Nachdem Gerda GFC Berlin mal wieder zu viele Chancen hat liegen lassen, ist der Faden bei dem Trainer gerissen: "Um ehrlich zu sein, bin ich es satt, dass wir so viele Chancen liegen lassen. Das Team muss endlich mal realisieren, dass wir hier im Abstiegskampf sind und dass man die Chancen nicht so einfach liegen lassen kann. Solche Sachen werden später immer bestraft. Wir haben einfach keine Chance, wenn wir gegen direkte Konkurrenten verlieren, so wie in diesem Fall gegen den FSV Brück (1:2) oder ein paar Spiele vorher gegen den BW Magdeburg (2:4)."

Nur ein paar Minuten später kam Bergmann dann mit seinem Entschluss, den Verein zu verlassen. Er sah einfach nichts positives an diesem Verein: "Auch wenn das ein Traditionsverein ist und schon mal die Champions League gewonnen hat, gerade läuft es einfach nicht und die Unterstützung der Fans ist auch nicht da. Ich denke wir hätten viel mehr Chancen gehabt, besser abzuschneiden, wenn wir diese extra Unterstützung gehabt hätten. So läuft es dann nicht mit den Finanzen und das resultiert dann in weniger Chancen auf einen sportlichen Erfolg. Diese Aspekte führten dazu, dass ich letztendlich den Verein verlassen wollte."

Nun sucht Bergmann eine neue Herausforderung in Mengede, Dortmund, und hat sich auch schon bestimmte Ziele überlegt: "Ich bin ehrlich mit Ihnen. Ich habe gesagt, dass ich große Ziele mit Gerda GFC Berlin habe. Nun sage ich es wieder. Der Unterschied diesmal ist, dass ich unten starte und es nur hoch gehen kann und ich jetzt Zeit habe, dass Team richtig aufzubauen. Mit Gerda GFC Berlin war das Problem, dass wir zu wenige Stadioneinnahmen hatten und die Kaderkosten zu hoch waren und das führte dazu, dass wir keine Chance hatten irgendwas zu erweitern oder in den Jugendkader zu investieren."


30 Saisons Bor. Neunkirchen unter Michael Woll
NEUNKIRCHEN - Aktuell bestreitet Michael Woll nun seine 31. Saison als Teammanager bei Borussia Neunkirchen. Wir haben nun die Gelegenheit Michael Woll zu seiner Laufbahn kritisch zu befragen. Ist es eine Erfolgsgeschichte? Hat er alles richtig gemacht? Hätte man es besser machen können? Wo geht die Reise hin? Diese und auch andere Fragen versuchen wir in einem Interview mit Michael Woll zu klären. Ein insgesamt kritischer Rückblick über 30 Saisons in Neunkirchen.

Sportecho:
Herr Woll, wir können nun auf 30 vollendendete Saisons bei Borussia Neunkirchen unter ihrer Führung zurückblicken. Ist dies aus ihrer Sicht eine Erfolgsgeschichte?

Michael Woll:
Das kommt ganz darauf an, was man unter Erfolg versteht oder wie man diesen definiert. Eine Frage wie hoch man die Messlatte legt. Aus diesem Grund lasse ich diese Frage offen. Hier soll sich jeder seine eigene Meinung bilden ob man meine Arbeit als Erfolgsgeschichte ansehen kann.
Das einzige was ich ihnen liefern kann sind Fakten und Resultate aus meiner bisherigen Zeit. Ich denke, dass sie hierzu im Laufe des Gespräches einiges meiner Arbeit hinterfragen werden.

Sportecho:
Dann stellen wir die Frage mal anders. Wie Zufrieden sind sie mit der Entwicklung von Borussia Neunkirchen unter ihrer Führung?

Michael Woll:
Jede Saison hat ihre Höhen und Tiefen. Dies ist ja allseits bekannt. So gibt es Phasen in denen man durchaus voll zufrieden ist aber auch Phasen in denen man an sich zweifelt. Betrachten man nun den Zeitraum von meiner Übernahme bis zum heutigen Stand, gibt es eigentlich keinen Grund um unzufrieden zu sein. Es geht ja vorwärts und einen großen Rückschlag oder Rückschritt gab es unter meiner Führung nicht zu verzeichnen.

Sportecho:
Dann lassen sie uns mal weit zurück blicken. Saison 06/16 als sie ihr Amt in Neunkirchen angetreten haben. Was hat sie dazu bewegt und was fanden sie vor?

Michael Woll:
Ich bin unweit von Neunkirchen aufgewachsen und wohne seit meinen frühen 20er Jahren im Stadtgebiet selbst. Das heißt im Grunde nichts anderes, als dass ich mit Land und Leuten eng verbunden bin. Als damals die Stelle bei Borussia Neunkirchen frei wurde, wurde ich von Freunden mehr oder weniger bedrängt mich zu bewerben. Es war ein Sprung ins kalte Wasser. Ich hatte zwar zuvor schon bei der Freiwilligen Feuerwehr Vorstandsarbeit betrieben, aber eine solche vielfältige Aufgabe wurde mir noch nie zu teil.
Auch die Vorrausetzungen in Neunkirchen standen unter keinem guten Stern. Der Kader extrem überteuert was ich mit den regulären Einnahmen gar nicht bewältigen ließ. Das Stadion verfügte ja nur über 4.500 Plätze die hälftig aus Steh- und Sitzplätze aufgeteilt waren und die Tribüne war auch nicht überdacht. Das noch vorhandene Vereinskapital von knapp 1Mio. war schon nach kurzer Zeit aufgebraucht. Finanziell passte gar nichts und sportlich sah es auch nicht besser aus. Der Verein war gerade aus der Oberliga in die Regio aufgestiegen und trotz enormer Kaderausgaben nicht stark genug um problemlos die Klasse zu halten. Kein vernünftiger Manager hätte diesen Verein unter diesen Vorrausetzungen übernommen.

Sportecho:
Doch sie haben es getan. Warum?

Michael Woll:
"lacht" Ich hatte von Nichts ne Ahnung. Ich war neu in diesem Geschäft. Mein einziger Beweggrund war nur, dass es sich um meine Heimatstadt handelte. Auf was ich mich eingelassen hatte sah ich erst dann. Nun gab es aber kein Zurück mehr. Gut ich hätte wieder gehen können, zumal der Kontostand ja schon zur Winterpause in den Miesen war. Das war nicht zu verhindern und sollte auch noch 5 Saisons so anhalten. Aber ich bin bekannt für meinen Ehrgeiz. Meine Aufgabe als noch unerfahrener Manager bestand nun darin aus Nichts etwas zu machen. So musste erst mal die Finanzlage saniert werden ohne dabei auf den sportlichen Erfolg zu achten. Dennoch habe ich es geschafft noch 3 Saisons die Regionalliga zu halten. Danach dann der nicht mehr verhinderbare Abstieg in die Oberliga mit immer noch negativem Kontostand. Doch nun machte sich der Sparkurs bemerkbar und in der einen Saison Oberliga war die Finanzlage nun stabilisiert und es erfolget der erneute Aufstieg in die Regio. Nun erstmals unter meiner Führung die Finanzen im positiven Bereich.

Sportecho:
Sie haben nun gerade von den sehr schwierigen Anfangsbedingungen gesprochen. Inwieweit hat sie dies geprägt?

Michael Woll:
So eine Situation prägt fürs Leben. Man hat bei einem negativen Kontostand mit so vielen Einschnitten zu kämpfen. Es fehlt das Geld um den Kader zu stärken. Es fehlt Geld um es in die Jugendarbeit zu investieren etc. Zudem mussten ja auch die Schulden abgebaut werden. Das prägt insoweit, dass man es nie wieder zu einer solche Situation kommen lassen darf. Ich musste mich somit sehr Früh mit allen Zusammenhängen beschäftigen und so kalkulieren, dass nichts dem Zufall überlassen wird. Und dieser Linie bleibe ich treu.

Sportecho:
Was heißt das im Einzelnen?

Michael Woll:
Ein Fußballverein ist ein Wirtschaftsunternehmen mit vielen Bereichen. Wobei nun jeder einzelne Bereich mehr oder weniger Einfluss auf die anderen Bereiche nimmt. Manches merkt man sofort, manches tritt zeitverzögernd auf. Es gilt nun einen Weg zu finden alle Bereiche in Einklang zu bringen und stetig weiter zu entwickeln. Das Verhältnis der möglichen Einnahmensituation muss zu den Ausgaben passen. Gerade hier werden von einigen meiner Kollegen Fehler gemacht.

Sportecho:
Ihre Aussage ist zwar stimmig, aber doch sehr oberflächlich dargestellt. Können sie da etwas mehr ins Detail gehen?

Michael Woll:
Es kommt natürlich auf die Liga an, da sich in höheren Ligen andere zusätzliche Einnahmequellen ergeben. Aber grundsätzlich gilt folgendes.

Es gibt fest kalkulierbare Einnahmen. Allerdings sind diese auch wieder mit etwas verminderter Form vom sportlichen Erfolg abhängig. Zuschauereinahmen Liga, Sponsoren, Stadionwerbung, TV-Einnahmen und Fanartikel fallen in diesen Bereich.
Dann gibt es Einnahmen die nur bedingt kalkulierbar sind. Zuschauereinahmen aus den Pokalspielen fallen in diesen Bereich. Hier kann man zwar bezogen auf den Ligapokal die 2 Heimspiele der Gruppenphase noch fest kalkulieren, aber Einnahmen aus der KO-Phase eben nicht. Diese sind ja davon abhängig auch jede weitere Runde der KO-Phase zu erreichen.
Gleiches gilt übertragen auch für die EL und die CL im Bereich der ersten Liga.

Der Landespokal besteh ja bekannter Weise nur aus KO-Spielen und somit ist nur das erste Spiel bedingt kalkulierbar. Jedes weitere hängt ja wiederum vom Weiterkommen ab und zudem ist jedes Spiel dem Losglück unterlegen. Welcher Gegner und ist es ein Heim- oder Auswärtsspiel.
Dies ist auch wieder bedingt übertragbar auf die Quali der EL und CL wobei man hier allerdings je Runde immer ein Heimspiel und ein Auswärtsspiel hat.

Ebenso nicht fest Kalkulierbar ist die Zusatzzahlung der Sponsoren am Ende der Saison, weil diese direkt abhängig vom sportlichen Erfolg ist.

Freundschaftsspiele hingegen sind wieder bedingt kalkulierbar. Der Gegner und Austragungsort steht ja im Vorfeld fest. Man kann also grob Abschätzen welche Einnahmen ein jeweiliges FS erzielt.

Um auch alle Einnahmen zu berücksichtigen hätten wir da noch die Transfer-Einnahmen. Auch diese sind nur bedingt kalkulierbar. Man weiß nie was ein anderer Verein bereit ist zu zahlen. Es ist alles möglich. Man erzielt den Marktwert des Spielers, man erzielt mehr als den aktuellen Marktwert oder eben weniger. Fest kalkulieren kann man daher nur ein Drittel des aktuellen Marktwertes, denn zu dem gehen die Spieler immer weg, sofern man sie auch so anbietet.

Eine ausgeglichene Kalkulation bedeutet nun dass man alle fest kalkulierbaren Einnahmen summiert und die Summe der Ausgaben sollten diesen Betrag nicht übersteigen. Wenn doch sollte man wenigstens einen Puffer auf dem Konto haben um nachfolgend reagieren zu können.

Wer also Einnahmen aus KO-Spielen der Pokalwettbewerbe Transfereinnahmen zum vollen Marktwert der Spieler fest in seine Kalkulation mit einbezieht kann schnell in finanzielle Not geraten wenn diese Einnahmen aus bleiben.

Sportecho:
Das hört sich nun sehr kompliziert an. Dennoch ist es einfaches Wirtschafts 1x1.

Michael Woll:
Sie wollten Details aber es geht auch etwas einfacher. Die Hauptbrocken der Einnahmen kommen aus dem Ticketverkauf Liga und Pokal (bedingt nach vorheriger Aussage) diesem gegenüber steht als Hauptausgabe die Kaderkosten.
Allein damit lässt sich schon grob kalkulieren.

Gehen wir mal von einem Verein aus der in der 3. Liga seit 5 Saisons auf den Platzen 3-5 gelandet ist und ein voll ausgebautes 1* Stadion hat.

Die FB dürfte so hoch sein, dass im Optimum das Stadion immer ausverkauft ist.
Hier kann man nun rund 10 Mio als Einnahmen aus der Liga einrechnen.
Im Landespokal hätten wir dann 2 Gruppenheimspiele die rund 600.000 einbringen. Dazu ein Landespokalspiel mit mindestens 200.000 Einnahmen incl. Prämie.
Nun sind wir bei aufgerundet 11 Mio und rechnen noch 1 Mio aus den 3 FS hinzu. Somit sind wir bei 12 Mio.

Hiermit lässt sich nun ein Kader von 12 Mio Kosten problemlos finanzieren. Ist der Kader teurer muss der Rest aus Transfereinnahmen generiert werden.
Zu Beachten: Transferausgaben müssen natürlich ebenfalls durch Transfereinnahmen gegenfinanziert werden.

Sollte man nun in die 2. Liga aufsteigen ändert sich nicht viel, denn das Stadion ist in der 2. Liga auch zu 100% ausverkauft. Es kommen also keine Einnahmen hinzu.

Oder als Beispiel meine aktuelle Kalkulation:

Mein Stadion fasst 23.000 jedoch liegt der Zuschauerschnitt bei 16.800

Es sind also rund 13,5 Mio Ligaeinnahmen zu erwarten.
Aus den beiden Ligapokalgruppenheimspielen habe ich mit 800.000 kalkuliert
Landespokal mit 800.000 kalkuliert
FS mit 1,5 Mio kalkuliert
In Summe 16,6 Mio Einnahmen

Meine Kaderkosten belaufen sich auf rund 18,3 Mio.

Es müssen also noch die Differenz von 1,7 Mio durch Transfereinnahmen finanziert werden. Hinzu kommen noch 4 Mio Transfermarktausgaben die ebenfalls refinanziert werden müssen. Also sind noch 5,7 Mio offen.

Auf den TM gemeldet werden, bzw. sind auch teilweise schon verkauft ein Marktwert in Summe von rund 19 Mio. Kalkulierbar daraus ein Drittel also 6,3 Mio.

Fazit die Saison ist finanziell gedeckt, ohne den Guthaben Puffer von rund 20 Mio beanspruchen zu müssen.

Anders als im erst genannten Beispiel hätte aber nun ein Aufstieg mehr Einnahmen zu verbuchen, weil der Zuschauerschnitt grob geschätzt auf 18.000 ansteigen würde. Die Stadionkapazität gibt es her. So kann man für die Folgesaison statt mit 13,5 Mio Ligaeinnahmen nun mit 14,5 Mio kalkulieren.

Sportecho:
Wir haben nun gespannt zugehört, aber 19 Mio Marktwert durch Transfers? Wie machen sie das?

Michael Woll:
Ich sagte ja zu Anfang, jeder Bereich greift in den anderen ein. Man braucht natürlich einen Kader der solche Verkäufe zulässt. Wir setzen daher in Neunkirchen auf einen sehr jungen Kader der auf allen Positionen mindestens doppelt besetzt ist. Auf dem Transfermarkt steigen die Preise der Spieler mit zunehmender Technik, fallen aber mit fortschreitendem Alter. Wobei sich die Marktwertsteigerung durch den Technikwert stärker ausprägt als der Preisverfall durch das Alter. Zudem noch die Grundregel Angebot und Nachfrage regulieren den Preis.
Im Grunde gilt es junge Talente günstig im Kader zu verpflichten, die man dann 3 Saison behält um sie nach einem Entwicklungsschub dann wieder mit Gewinn zu verkaufen. Günstig verpflichten heißt dann halt günstig am Transfermarkt einkaufen oder halt in der Winterpause abwerben.
Was nun der einzelne Spier tatsächlich an finanziellem Gewinn einbringt lässt sich nicht vorher sagen. Manchmal geht es auch gerade so auf. Aber die Summe macht es.

Sportecho:
Nennen sie mal ein oder zwei Beispiele.

Michael Woll:

Ich kaufe einen Spieler im Alter von 17 mit TE65 Anfang der Saison für 1,5 Mio. Gehen wir nun mal davon aus, dass sich dieser Spieler in 3 Saison nun auf TE 78 entwickelt. Sein Marktwert nun auf 4,5 Mio gestiegen. Wenn ich diesen nun verkaufe bekäme ich mindestens ein Drittel also 1,5 Mio zurück, was ein 0 Geschäft wäre, aber könnte auch mehr als den Marktwert bis zu Vetopreis von ca. 5,5 bis 6 Mio erzielen.

Noch gewinnbringender wäre das Abwerben zur Winterpause, denn das geschieht ablösefrei.

Wäre nun ein Vergleichsspieler von TE78 nun schon 25 oder älter, wäre sein Marktwert auf unter 1 Mio gesunken.

Deshalb haben nach Möglichkeit Neuzugänge ein Alter von 17 bis 20 und werden im Alter von 20 bis 23 wieder verkauft. In unserem Kader liegen bis auf 3 begründete Ausnahmen alle Spieler in genau diesem Altersfenster.

Wenn man nun pro Saison 6 Spieler mit durchschnittlichem Marktwert von 3 Mio anbieten kann sind das schon 18 Mio. Unsere durchschnittlichen Transfereinnahmen der letzten 10 Saisons liegt bei 6,6 Mio pro Saison. Dagegen stehen durchschnittlich 0,6 Mio Transferausgaben pro Saison.

Sportecho:
Finanziell scheint es dann ja gut um Borussia Neunkirchen zu stehen. Doch was passiert mit dem Geld bzw ist damit geschehen?

Michael Woll:
Der größte Teil floss in das Stadion. Denn wie schon erwähnt sind die Ligaeinnahmen mit die stärkste Einnahmequelle. Wie in einem genannten Beispiel vorher ist auch klar zu erkennen, dass man mit einem 1* Stadion maximal bis zur 3. Liga kommen kann. Dann reicht die Stadionkapazität nicht mehr aus.
So haben wir in den Anfängen erst das 1* Stadion passend zum sportlichen Erfolg in Vollausbau gebracht und vor 6 Saisons ein 4* Stadion gebaut welches nach und nach voll überdacht wurde und auf nun 23.000 Sitzplätze ausgebaut wurde. In Summe eine Investition von rund 88 Mio die in den Stadionausbau floss.
Jetzt müssen wir in Zukunft das Stadion erst mal nur dem hoffentlich steigenden sportlichen Erfolg anpassen. Bis zum Vollausbau auf 59.000 wäre das eine Investition von noch rund 18,3 Mio.

Des Weiteren haben wir nach und nach in das Jugendinternat investiert und können auch hier horrende Erfolge und eine steigende Tendenz verbuchen. Doch das ist ein Thema für sich.

Aber sie dürfen auch nicht falsch verstehen, dass 6 Mio Gewinn aus Transfers auch 6 Mio Gewinn bei der Gesamtbilanz sind. Ein Großteil geht ja wie sie in der Kalkulation dieser Saison sehen auch direkt wieder in die Finanzierung des Kaders über. Wie schon erwähnt müssen ja von den Kalkulierten 6,3 Mio diese Saison rund 1,7 Mio für die Finanzierung des Kaders aufgebracht werden und 4 Mio für die Refinanzierung der Transferausgaben. Wir haben diese Saison eigentlich eine 0 Runde kalkuliert um den Kader zu stärken und rechnen in der Gesamtbilanz diese Saison maximal mit einem Gewinn von 1 Mio.

So können wir nun festhalten, dass wir uns in der vergangen Zeit auch sportlich und Kadertechnisch so weiterentwickelt haben, das wir schon seit nun rund 10 Saisons stabil an der Spitze der 3. Liga stehen.

Sportecho:
Das ist wohl der schwarze Fleck in der Erfolgsgeschichte, die sie uns erzählen, oder? Sie fahren ja nun schon 10 Saisons Aufzug mit ständigen Auf- und Abstiegen.

Michael Woll:
Rein die Historie betrachtet müsste ich ihnen Recht geben. Doch im Zusammenhang sieht es anders aus.

07/18 erstmaliger Aufstieg in die 2. Liga. Jedoch war zu diesem Zeitpunkt nur das voll ausgebaute 1* Stadion vorhanden und es hätte keinen Sinn gemacht das Kaderbudget für einen Klassenerhalt zu erhöhen. Die Einnahmen wurden ja nicht mehr. Dies konnte man aber gut nutzen um die Perspektive der Jugend zu fördern. Folglich in 08/18 ein geplanter Abstieg.

09/18 der erneute Aufstieg in die 2. Liga. Dieser Verlauf nun Analog zum ersten Aufstieg. Doch nun konnten wir gegen Ende der Saison 01/19 den Neubau des 4* Stadions mit 15.000 Sitzplätzen in Auftrag geben. Nochmaliger geplanter Abstieg war die Folge.

02/19 der dritte Aufstieg in die 2. Liga. Gegen Ende der Saison war auch das 4* Stadion fertig und es wurde zusätzlich noch in die Überdachung der Haupttribüne investiert, sowie 5.000 weitere Plätze hinzugebaut. Wir mussten uns bezüglich der Stadiongröße ran tasten.

03/19 Mit nun 20.000 überdachten Sitzplätzen ging es in die dritte Runde 2. Liga. Aber es war nun kein Geld mehr da um den Kader zu stärken. Also war der erneute Abstieg einkalkuliert. Doch die höheren Einnahmen haben uns dann dazu bewegt die nächste lange Tribüne zu überdachen.

04/19 Zurück in Liga 3. In dieser Saison war der Wurm drin. Zu viele Unentschieden und letztlich auf Platz 4 gelandet mi 4 Punkten Abstand zum Aufstieg.

05/19 Nun wieder der Aufstieg und in dieser Saison die letzten beiden kurzen Tribünen überdacht und noch 3.000 Sitzplätze hinzugebaut. 23.000 erschien uns die richtige Größe anhand unserer FB zu sein.

06/19 das vierte Mal in Liga 2. Unser Vorahnung gab uns recht. 23.000 waren nicht einmal ausverkauft. Nur bei 2 Spielen knapp darunter. Die Größe passte also. Jedoch haben wir uns in der Vorrunde mehr auf die Pokalspiele konzentriert und wichtig Punkte somit verschenkt. 13 Punkte in der Vorrunde zu 23 Punkten in der Rückrunde sagen schon einiges aus. Es fehlten am Ende 4 Punkte zum Klassenerhalt, wobei wir das letzte Spiel, was ein Sieg hätte werden können abgeschenkt hatten zu Gunsten der Jugendperspektive. Ob nun mit einem Punkt Abstand oder mit 4 war ja egal.

Und jetzt 07/19 liefern wir uns ein Kopf an Kopf Rennen mit Zukunft Magdeburg und Beilngries. 4 Punkte nach vorn und 5 Punkte nach hinten liegen wir aktuell auf Aufstiegskurs. Doch hier ist noch nichts entschieden. Wir müssen auch noch alle gegeneinander antreten. Das Verfolgerfeld ab Platz 4 ist allerdings auf komfortablem Abstand. Die 3er Gruppe wird es wohl unter sich aus machen, wer letztlich auf dem undankbaren 3. Platz landet.

Sportecho:
Also ist der erneute Aufstieg anvisiert. Auch der Klassenerhalt?

Michael Woll:
Noch sind wir nicht aufgestiegen, aber das Ziel ist klar. Ob es dann nach jetziger Kaderplanung zum Klassenerhalt reicht, wage ich zu bezweifeln. Aber ich rede ungern über ungelegte Eier.

Sportecho:
Eine letzte Frage haben wir noch. Haben sie alles richtig gemacht?

Michael Woll:
Nein! Man kann nicht alles richtig machen. Man kann die Weichen stellen für eine Richtung von der man denkt, dass es der richtige Weg ist. Aber oftmals treten auch Ereignisse ein die man gar nicht auf dem Schirm hatte. Und dann gewinnt man die Erkenntnis, dass es anders vlt. besser gewesen wäre oder man schneller voran gekommen wäre. Das Gesamtpaket zu dem was vor 30 Saison war und zu dem was heute ist stimmt allerdings. Also verkehrt war es also auch nicht.

Sportecho:
Wir bedanken uns bei Michael Woll für den Einblick in 30 Saisons Borussia Neunkirchen. Es bleibt auch noch festzuhalten, dass Borussia Neunkirchen in der Vereinsgeschichte noch nie auf so einem hohen Niveau war wie jetzt. Ist es eine Erfolgsgeschichte? Entscheiden sie selbst!


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