Diarios de Futbol
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CA Alto Peru stürmt mit 3:1 gegen Flamengo zum Heimsieg

Copa Libertadores | Gruppenrunde - 4. Spieltag | 23.08.26 | CA Alto Peru - CF Flamengo 3:1

79.500 Zuschauer, vier Tore und ein Abend, an dem der Ball kaum zur Ruhe kam: CA Alto Peru hat am vierten Spieltag der Gruppenrunde in der Copa Libertadores CF Flamengo mit 3:1 besiegt. Die Mannschaft von Daniel Düsentrieb legte den Grundstein bereits vor der Pause und ließ sich auch von Flamengos zwischenzeitlichem Anschlusstreffer nicht aus dem Konzept bringen.

Um 18.30 Uhr pfiff der Schiedsrichter eine Partie an, die von Beginn an nach Angriff roch. Alto Peru trat offensiv auf, suchte mit langen Bällen den schnellen Weg nach vorn und schoss, frei nach dem Motto "erst fragen, dann zielen", auch aus weniger aussichtsreichen Positionen. Flamengo setzte dagegen auf Druck über die Flügel und eine robuste Gangart. Die Gäste wollten Härte zeigen - Alto Peru zeigte ihnen allerdings bald, dass Fußball nicht ausschließlich aus entschlossenen Gesichtsausdrücken besteht.

Schon in der 3. Minute prüfte Juanito de Freitas den Flamengo-Schlussmann. Der rechte Angreifer blieb auch später ein ständiger Unruheherd. "Wir wollten von Anfang an zeigen, dass wir nicht zum gemeinsamen Landschaftsbestaunen hier sind", sagte er sinngemäß nach der Partie. Flamengo kam in der 29. Minute durch Lovre Jurcevic erstmals gefährlich zum Abschluss, doch insgesamt blieb Alto Peru die aktivere Mannschaft.

In der 35. Minute scheiterte Maarten Schuyler noch, sieben Minuten später war der Mittelstürmer erfolgreicher. Nach Vorarbeit von Rafael Maniche traf Schuyler zum 1:0. Die Tribünen sprangen auf, als hätte jemand im Stadion den Strom eingeschaltet. "Der erste Versuch war eher eine höfliche Anfrage an den Torwart", scherzte Schuyler sinngemäß. "Beim zweiten musste ich deutlicher werden."

Flamengo hatte kaum Zeit, sich zu sortieren. In der 45. Minute erhöhte Tiago Bischoff auf 2:0, vorbereitet von Jacinto Meira. Ein Treffer unmittelbar vor der Pause - jener klassische Moment, in dem Trainer auf der Bank gerne von "psychologisch wichtig" sprechen, während die Gegenseite innerlich bereits Möbel umstellt.

Flamengas Trainer Dino Ma reagierte zur Halbzeit taktisch, doch der Start in den zweiten Durchgang gehörte erneut den Gastgebern. In der 53. Minute erzielte Juanito de Freitas das 3:0, Sean Connolly lieferte die Vorlage. Alto Peru spielte weiterhin mit offensiver Ausrichtung, blieb bei seinen langen Zuspielen und suchte Abschlüsse aus allen Lagen. Flamengo dagegen musste nun deutlich mehr riskieren.

Das zahlte sich in der 62. Minute zumindest einmal aus. Emilio Helguera verkürzte nach Vorarbeit von Fernando Coelho auf 1:3. Plötzlich war Flamengo wieder im Spiel, jedenfalls rechnerisch - und der Taschenrechner ist bekanntlich der optimistischste Fan im Fußball. Helguera hatte kurz zuvor bereits eine Chance gehabt und blieb auch danach gefährlich.

Alto Peru ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Rafael Maniche kam zwischen der 63. und 68. Minute gleich dreimal zum Abschluss, Schuyler versuchte es in der 70. Minute erneut. Flamengo setzte mit Jurcevic, Nelio Caneira und Cesar Poncela nach, doch der Anschlusstreffer blieb aus. In der Schlussphase wechselten beide Trainer frisches Personal ein; Lewis Payne sah in der 89. Minute noch die Gelbe Karte.

Die Zahlen bestätigten den Eindruck eines umkämpften, aber verdienten Heimsiegs: Alto Peru verzeichnete 12 Torschüsse, Flamengo deren neun. Beim Ballbesitz lag Alto Peru mit 53,56 Prozent knapp vorn. Auch die Zweikampfquote fiel mit 50,71 zu 49,29 Prozent zugunsten der Gastgeber aus. "Wir haben heute nicht alles perfekt gemacht", sagte Düsentrieb sinngemäß. "Aber perfekt ist ohnehin verdächtig. 3:1 reicht uns völlig."

Und so feierte Alto Peru einen Abend, an dem die Offensive funktionierte, die Konter saßen und Flamengo trotz aller Bemühungen nur eine Antwort fand. Vier Tore, 79.500 Zuschauer - für einen gewöhnlichen Dienstag wäre das übertrieben. Für die Libertadores war es gerade recht.

23.08.2026 19:43
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Ich kenne sie vom Sehen, aber sie haben drei, vier Namen. Heißen einmal Hussein, dann Mohammed. Das ist noch ein Problem.
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