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Regionalliga B | 4. Spieltag | 14.08.26 | Davaria Davensberg - FK Pirmasens 2:1 Davaria Davensberg setzte sich mit 2:1 gegen den FK Pirmasens durch. Das Ergebnis stand bereits zur Pause fest, was allerdings keineswegs bedeutete, dass die zweite Hälfte zur gemütlichen Verdauungsrunde für die Zuschauer wurde. Im Gegenteil: Pirmasens rannte an, Davensberg verteidigte, schoss weiter und hoffte vermutlich kollektiv auf den Schlusspfiff. Den Anfang machte Tiago Viejo. In der elften Minute vollendete der 32 Jahre alte Linksaußen eine frühe Davaria-Offensive zur Führung. Peter Will hatte den Treffer vorbereitet. Kurz zuvor hatte Viejo bereits selbst auf das Tor geschossen - offenbar mit der festen Überzeugung, dass ein Versuch allein nicht reichen könne. Insgesamt kam Davensberg auf 17 Torschüsse. Die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. In der 29. Minute traf George Duncan zum 1:1. Bemerkenswert: Der 21-Jährige ist eigentlich als linker Verteidiger aufgeführt. Pirmasens bewies damit, dass die Positionsbezeichnung im Fußball gelegentlich eher als Empfehlung denn als Naturgesetz zu verstehen ist. Dani Tabenkin lieferte die Vorlage. Doch Davaria hatte noch einen Pfeil im Köcher - und der hieß Swen Maurer. In der 44. Minute brachte der zentrale Mittelfeldspieler die Gastgeber erneut in Führung. Albert Valdes bereitete den Treffer vor. 2:1, kurz vor der Pause. Ein Zeitpunkt, zu dem Trainer gegnerischer Mannschaften traditionell besonders ungern auf die Anzeigetafel schauen. "Jetzt bitte nicht noch einen", rief ein Zuschauer auf der Haupttribüne. Ein anderer antwortete: "Das ist Davaria. Natürlich kommt noch einer - nur hoffentlich für uns." Es kam keiner mehr. Zumindest kein echter Treffer. Pirmasens ging mit einer offensiveren Ausrichtung in die zweite Hälfte und erhöhte den Druck. Die Gäste kamen auf elf Torschüsse, Alex Coviello prüfte Davarias Defensive mehrfach. Auch Fabrizio Isca, George Duncan, Dani Tabenkin und Adam Thuringer suchten den Abschluss. Doch der Ausgleich blieb aus. Davaria hielt dagegen, wobei Dirk Günther in der 79. Minute noch die Gelbe Karte sah. Pirmasens’ Vitorino Ramallo war bereits in der 32. Minute verwarnt worden. Trainerin Gudrun Schweitzer reagierte mit mehreren Wechseln: In der 17. Minute wurde bereits personell umgestellt, später folgten weitere Veränderungen in der 60. und 75. Minute. Die Gäste stellten zunehmend auf Angriff, pressten in der Schlussphase aktiv und versuchten, Davaria den Abend nachträglich zu verderben. Doch die Gastgeber blieben bei ihrer ausgewogenen Spielweise, suchten weiterhin die sicheren Chancen und ließen sich nicht in kopflose Hektik treiben. Auch statistisch war die Partie erstaunlich ausgeglichen: Davaria hatte 50,8 Prozent Ballbesitz, Pirmasens 49,2. Der kleine Unterschied lag weniger im langen Ballbesitz als in der Konsequenz vor dem Tor. Davaria schoss häufiger und traf zweimal. Pirmasens schoss ebenfalls, aber eben nicht dorthin, wo es wirklich wehgetan hätte. "Wir hätten gern noch einen nachgelegt", sagte ein Davaria-Spieler in der fiktiven Szene auf dem Weg in die Kabine. "Aber dann wäre es ja fast entspannt geworden." Das wäre an diesem Abend nun wirklich zu viel verlangt gewesen. Am Ende blieb es beim 2:1 - und Davaria durfte drei Punkte feiern, während Pirmasens mit elf Torschüssen und leeren Händen die Heimreise antrat. 14.08.2026 21:33 |
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