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Nogometna Liga | 29. Spieltag | 09.09.26 | Hajduk Osijek - Dinamo Karlovac 4:1 Dabei begann Karlovac keineswegs ängstlich. Bereits in der 2. Minute prüfte Filip Boksic den Osijeker Schlussmann. Die Gäste hatten sogar etwas mehr Ballbesitz - 51,6 Prozent gegenüber 48,4 Prozent. Es war also nicht so, dass Dinamo den Ball nicht haben wollte. Nur wusste die Mannschaft damit offenbar nicht immer etwas anzufangen. Hajduk benötigte dagegen kaum Anlauf. In der 6. Minute schlug Bazina erstmals zu. Der 31-Jährige nahm die Einladung der Karlovacer Defensive dankend an und brachte die Gastgeber früh in Führung. "Ich habe den Ball gesehen und gedacht: Der muss jetzt einfach rein", sagte Bazina anschließend sinngemäß. Eine bemerkenswert einfache Analyse - und eine, die im Fußball erstaunlich oft funktioniert. Osijek blieb offensiv, spielte mit langen Bällen und suchte den Abschluss beinahe aus jeder Lage. Branko Males, gerade einmal 18 Jahre alt, feuerte mehrfach auf das Tor, ebenso Bazina. In der 23. Minute sah Karlovacs Damir Bjelica die Gelbe Karte, vermutlich nicht zuletzt, weil Hajduks Angriffslust langsam unangenehm wurde. In der 32. Minute erhöhte Bazina auf 2:0. Iker Zorrilla lieferte die Vorarbeit, und der Stürmer vollendete zum zweiten Mal. Halbzeit zwei war damit nicht abgesagt, aber Karlovac hätte sie vermutlich gern anders bestellt. Zur Pause wechselte Hajduk Pascal Gruber und Vlado Horvat aus; Iker Zorrilla und Jon Gulbrandsen kamen ins Spiel. Am grundsätzlichen Bild änderte das wenig. Osijek blieb offensiv ausgerichtet, aggressiv in den Zweikämpfen und erstaunlich schmerzfrei beim Torschuss. Insgesamt kam Hajduk auf 20 Abschlüsse, Dinamo lediglich auf vier. Die Statistik sah aus wie ein höflicher Hinweis darauf, wer an diesem Abend den Ton angab. In der 67. Minute wurde Ruben Dias verwarnt. Zwei Minuten später war wieder Bazina an der Reihe: Nach Vorlage des Innenverteidigers vollendete er zum 3:0 und machte seinen Dreierpack perfekt. "Beim dritten Tor wusste ich kurz nicht, ob ich jubeln oder mich bei der Mannschaft bedanken soll", lautete sein angeblicher Kommentar. Er entschied sich offenbar für beides. Karlovac gab sich dennoch nicht vollständig auf. Georgi Stoilow verkürzte in der 72. Minute auf 1:3 und brachte für einen kurzen Moment jene Spannung zurück, die ein Fußballspiel dringend braucht, wenn es nicht bloß eine gut besuchte Trainingseinheit sein will. Auf der Tribüne wurde es stiller, auf der Hajduk-Bank hektischer. "Nicht nervös werden", soll Trainer Dee gerufen haben. "Wir haben doch noch Branko." Der Trainer sollte recht behalten. In der 83. Minute traf Males zum 4:1, vorbereitet von Ivan Covic. Damit war die Angelegenheit erledigt. Hajduk hatte nicht nur die bessere Chancenbilanz, sondern auch die höhere Zweikampfquote: 55,6 Prozent zu 44,4. Torwart Josip Kovacevic machte in der 77. Minute Platz für den 17-jährigen Jose Enrique Gomes - ein Wechsel, der eher nach Vertrauensbeweis als nach Krisenmanagement aussah. Am Ende blieb Karlovac mehr Ballbesitz, Hajduk aber die deutlich bessere Geschichte. Drei Tore von Bazina, ein Treffer von Males und ein Abend, an dem Osijek aus fast jeder Richtung gefährlich wirkte. Dinamo durfte den Ball behalten. Hajduk nahm die Punkte mit. geschniegelt wird im Fußball schließlich nicht nach Besitz, sondern nach Toren abgerechnet. 10.09.2026 00:00 |
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Ich grüße meine Mama, meinen Papa und ganz besonders meine Eltern.
Mario Basler