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Championship | 13. Spieltag | 29.09.26 | Hull Tigers - Nottingham Foresters 4:0 Von Beginn an war klar, dass Hull an diesem Abend nicht zum höflichen Austausch von Nettigkeiten erschienen war. Bereits nach zwei Minuten prüfte Ewan Sterling das Tor der Gäste, kurz darauf versuchte es Innenverteidiger Isaac Lankford. Nottingham stand da, als hätte man ihm gerade mitgeteilt, dass der Anstoß bereits erfolgt sei. "Wir wollten offensiv beginnen", erklärte Oergel später. "Offensiver als Nottingham war dann allerdings nur noch unser Busfahrer beim Verlassen des Parkplatzes." Hull kombinierte nicht immer filigran, aber mit Nachdruck. 58,5 Prozent Ballbesitz und am Ende 18 Torschüsse sprechen eine deutliche Sprache. Nottingham kam auf gerade einmal drei Abschlüsse. Charlie Marley hatte in der 26. Minute eine Möglichkeit, Leandro Herrero versuchte es nach der Pause, Paulo Rielo in der 89. Minute - drei kleine Hoffnungsschimmer in einem ansonsten ziemlich langen Abend. In der 36. Minute fiel schließlich das überfällige 1:0. Leo Warriner schaltete sich von rechts in den Angriff ein und bediente Elliot Washington, der aus zentraler Position vollendete. Der 20-jährige Mittelstürmer hatte zuvor bereits mehrfach an Luke Cochrans Nerven und Handschuhen gearbeitet. Diesmal war der Torwart der Foresters machtlos. Washington hob nur kurz die Arme, während auf der Tribüne ein kollektives "Na endlich!" zu hören war. "Ich dachte kurz, der Ball sei noch unterwegs", sagte Washington mit einem Grinsen. "Dann habe ich gesehen, dass er drin ist. Das war hilfreich." Nottingham versuchte nach der Pause, offensiver aufzutreten, doch der Versuch blieb ungefähr so überzeugend wie ein Regenschirm aus Zeitungspapier. Hull blieb aggressiv, gewann 57,2 Prozent der Zweikämpfe und erhöhte in der 55. Minute. Sterling flankte, Brandon Crichton vollendete. Der rechte Angreifer hatte schon zuvor mehrfach Gefahr erzeugt und belohnte sich nun für seine Beharrlichkeit mit dem 2:0. "Wir haben in der ersten Halbzeit zu viel darüber nachgedacht, was Hull vielleicht machen könnte", sagte Foresters-Trainer Leon Löwe. "In der zweiten Halbzeit haben wir dann gesehen, was sie tatsächlich machen. Leider war das Tore schießen." Crichton legte in der 64. Minute nach. Diesmal kam die Vorlage von Jake Bosworth, der als 17-jähriger Innenverteidiger eingewechselt worden war und sich offenbar dachte, dass ein Assist ein schöner Weg sei, sich vorzustellen. Crichton blieb cool und schraubte das Ergebnis auf 3:0. Sechs Minuten später war auch Warriner an der Reihe. Sterling bereitete erneut vor, der rechte Verteidiger traf zum 4:0. Spätestens da war die Partie entschieden - falls sie das nicht schon beim Blick auf das Chancenverhältnis gewesen war. Nottingham wechselte noch mehrfach, Hull brachte ebenfalls frische Kräfte. Am Spielbild änderte das nichts. Die Foresters liefen, Hull spielte. Oergel durfte zufrieden sein. Seine Mannschaft blieb über weite Strecken offensiv ausgerichtet und suchte Abschlüsse aus allen Lagen. "Wir haben heute nicht auf den perfekten Moment gewartet", sagte der Hull-Trainer. "Wir haben ihn einfach genommen. Viermal." Am Ende stand ein klarer, verdienter Heimsieg. Hull Tigers 4, Nottingham Foresters 0 - und Nottingham dürfte auf der Heimfahrt festgestellt haben, dass "Foresters" zwar nach Wald klingt, an diesem Abend aber vor allem nach Orientierungslosigkeit. 29.09.2026 22:13 |
Sprücheklopfer
Grundsätzlich muss man sich überlegen, ob man dann weitermacht. Aber ich lasse mir da Zeit, ich denke da kurzfristig.
Rudi Völler nach dem 1:5 gegen England