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Achtelfinals
Conference League:
Im Hinspiel dominierten die Manchester Devils die Veilchen
aus Wien spielerisch (ST-Wert) eindeutig und erspielten sich 15:3 Chancen.
Leider wurde diese überlegenheit nicht belohnt und das Spiel endete mit einem
für die Gäste mehr als schmeichelhaften Unentschieden (1:1), wobei beide Tore
bereits in den ersten sieben Minuten fielen.
Im Rückspiel traten die Veilchen technisch stärker auf und
nutzten ihren Heimvorteil, um ihre Unterlegenheit zu kompensieren. Das
ausgeglichene Spiel wogte hin und her – zweimal übernahmen die Devils die
Führung und konnten zurecht vom Weiterkommen träumen. Selbst nach dem Ausgleich
in Minute 81 waren sie aufgrund der Auswärtstore noch in der nächsten Runde,
aber der Treffer zum 3-2 in der 90.(!) Minute besiegelte dann ein äußerst
unglückliches Ausscheiden.
Unter Sonny Crocket hat der FC Millwall inzwischen reichlich
internationale Erfahrung gesammelt und diese zahlte sich im Hinspiel gegen
Luzern auch aus. Millwall münzte ein Chancenverhältnis von 23:5 in einen komfortablen
Sieg ohne Gegentor um (2:0) und konnte so recht entspannt zum Rückspiel in die
Schweiz reisen.
Auch auswärts erwiesen sich die Lions als technisch und
taktisch – Crocket hatte eine überraschende 5-3-2 Formation ausgepackt –
überlegen und siegten mit 1:0. Mit 3:0 im Gesamtergebnis war das Weiterkommen
mehr als souverän.
Champions League
Ingo Königs‘ Barrow ging als hauchdünner Favorit in die
Duelle mit dem deutschen Vize-Meister aus Hannover und genauso eng war das Hinspiel
– bei fast ausgeglichenen Chancen (10:9) hieß es am Ende 1:1.
Auch das Spiel in Hannover war extrem ausgeglichen, wobei
Barrows klassisches 3-5-2 etwas besser funktionierte und den Gästen eine
Mehrzahl an Torchancen bescherte. Dennoch lautete auch hier das Resultat 1:1
und so blieb es auch nach Verlängerung. Im 11m-Schießen trat Barrows Torschütze
Vasquez als erster an – und vergab! Da alle anderen Schützen die Nerven
behielten, war das mehr als unglückliche Ausscheiden besiegelt.
Die Pirates aus Bristol drohten im Auswärtsspiel beim
serbischen Meister gehörig unter die Räder zu kommen. Dank eines frühen
Führungstreffers und einer beherzten Abwehrleistung reichte es aber am Ende zu
einem 1:1.
Im Heimspiel waren die Piraten nicht wiederzuerkennen und
schnürten die Belgrader in ihrer eigenen Hälfte ein. Auch mit Toren wurde diesmal
nicht gegeizt, so dass ein 3:1 den Einzug ins Viertelfinale sicherte.