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Premier League | 22. Spieltag | 27.07.26 | Police Nationals - New Green FC 4:3 Dabei begann New Green FC keineswegs wie ein Gast, der höflich die Blumen überreicht und anschließend wieder abreist. Die Mannschaft von Martina Wen spielte von Beginn an mutig, sicher im Passspiel und mit erstaunlicher Zielstrebigkeit. Nach den ersten Warnschüssen von Ashton Leech und Benjamin Cromwell schlug David Celine in der 17. Minute zu. Jean-Pierre Harrington bereitete vor, Celine vollendete - 1:0 für die Gäste. Die Antwort der Police Nationals ließ nicht lange auf sich warten, fiel aber zunächst eher unter die Kategorie "mit Anlauf und Wut". Klaas-Jan Huntelaar, der bereits zuvor zweimal an New Greens Torwart Stephane Bouchard gescheitert war, traf in der 29. Minute nach Vorarbeit von Claude Hennessy zum 1:1. Nur vier Minuten später war Huntelaar erneut zur Stelle, diesmal nach Zuspiel von Callum Seymour. Aus dem Rückstand war eine Führung geworden, und im Stadion dürfte sich mancher bereits gefragt haben, ob die Polizei nun wegen übermäßiger Effizienz ermitteln müsse. New Green blieb jedoch unbeeindruckt. Benjamin Cromwell hatte in der 27. Minute bereits getroffen und stellte in der 43. Minute die Führung der Gäste wieder her. Julien Bernheim erhöhte nach Vorlage von Alfie Robert auf 3:2. Zur Pause hatte New Green zwar nicht deutlich mehr Ballbesitz, aber die bessere Ausbeute. Fußball kann manchmal eine ausgesprochen ungerechte Mathematik sein. "Wir hatten vorne den Mut und hinten gelegentlich die Orientierung eines Einkaufswagens auf abschüssigem Parkplatz", soll Police-Trainer Walter Steger in der Kabine gesagt haben. Seine Mannschaft nahm die Kritik offenbar persönlich. Oder zumindest sportlich. Direkt nach Wiederbeginn dauerte es nur vier Minuten, bis Samuel Blanchett den Ausgleich erzielte. Claude Hennessy legte auf, Blanchett schloss ab - 3:3. Danach übernahmen die Gastgeber zunehmend die Initiative. Während New Green weiter auf kontrollierte Chancen lauerte, schalteten die Nationals auf Angriff. Die Taktik war nun klar: offensiv, durch die Mitte, aus jeder halbwegs brauchbaren Lage schießen. Ein Konzept, das nicht immer elegant, aber an diesem Abend bemerkenswert wirksam war. In der 67. Minute fiel die Entscheidung: Vincent Hennessy traf nach Zuspiel von Robert Andrich zum 4:3. Die Police Nationals hatten damit nicht nur das Spiel gedreht, sondern auch ihre Schussstatistik auf 18 Abschlüsse geschraubt. New Green kam auf zwölf. Beim Ballbesitz lagen die Gäste mit 50,7 Prozent zwar knapp vorn, doch Besitz ist bekanntlich nicht dasselbe wie Eigentum - und schon gar nicht wie ein Sieg. In der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch. New Green drängte, Max Noll und Jean-Pierre Harrington suchten den Abschluss. In der 88. Minute flog Kamuran Kurtulus nach seiner zweiten Gelben Karte vom Platz. Die Gäste mussten die letzten Minuten in Unterzahl überstehen, während Police den Vorsprung mit wachsender Leidenschaft verteidigte. "Wir haben heute zweimal geführt und trotzdem verloren. Das ist schwer zu erklären - und noch schwerer zu verkaufen", sagte Martina Wen nach dem Abpfiff. Steger hingegen bilanzierte: "Wir waren nicht immer ruhig, aber wir waren hartnäckig. Manchmal muss man ein Spiel eben so lange bearbeiten, bis es nachgibt." Das Spiel gab nach. New Green nicht. Die drei Punkte bleiben trotzdem bei den Police Nationals. 27.07.2026 23:46 |
Sprücheklopfer
Die hab ich noch nicht probiert, aber im Allgemeinen mag ich Geflügel.
Torsten Legat nach seinem Wechsel zum VfB Stuttgart auf die Frage, wie er denn Spätzle fände