3. Liga Deutschland (2. Div)

 

08.05.2026 17:55
man kann auch gelb-rote oder rote Karten oder Verletzung nach 3. Wechsel im Spiel als (unkontrollierbare) Komponente nehmen die den Durchschnittswert runternimmt. Ich hab insgesamt vier Spiele wo ich unüblich schwach aufgestellt hatte diese Saison und damit den ø bei mir künstlich runtergesetzt hatte, unabhängig zu den Auswechslungen. Wenn ich die mit einem Durchschnittsspiel wo ich normal aufstelle hochrechne, komm ich überschlagen auf einen bereinigten ø von 923 für mich. Ich hab jetzt mit 960 Anfangsstärke + übliche Abzüge zu den Stichzeiten gerechnet einfach; stell normal immer mehr als 960, wenn ich nicht schwach aufstelle.

Am Ende reden wir uns aber eh nur aneinander vorbei. Kann ja jeder seine Meinung haben, ist auch ok. Ich sehe es halt so bei Mannschaften wie meine die mit ihren Handlungen ihre ø-Stärke runtersetzen, weil die auf meine Liga-Position überhaupt keine Auswirkungen hat im Gegensatz zu meinen Aufstellungen die ich mache. Ich kann hin und wieder (kalkuliert) abschenken, mein Durchschnitt um 10 Punkte senken und trotzdem so gut sein über 10 Saisons wie der Typ mit schwächeren Team als meins, dass aber nie/seltenst abschenkt und gleich hohen Durchschnitt hat.
08.05.2026 15:59
@Yas:

Ich sehe die Durchschnittsstärke nicht als "absolute Benchmark", aber als sinnvollste Orientierungsgröße für die Prognose der Performance - ausschließlich in sehr langer Perspektive. Und es entspricht auch m.M.n. einem logischen Zusammenhang aus der realen Welt: Die Wahrheit ist auf dem Platz und das Spiel geht über (hier:) 96 Minuten. Da erwarte ich im Prinzip auch, dass über 10 Saisons betrachtet die Mannschaft die meisten Punkte holen wird, welche in 340 Spielen über jeweils 96 Minuten die durchschnittlich stärkste Truppe effektiv auf dem Feld hatte (und nicht die Mannschaft mit theoretisch-in-Bestbesetzung-wenn-alle-fit-und-nur-gegen-top-Gegner-Stammelf). Alles andere fände ich unlogisch. Kurz- und mittelfristig wird dabei innerhalb dieser 10 Saisons sicher teils krasse Abweichungen geben. Langfristig wird sich ein recht stabiler Durchschnittswert einpendeln.

Die Einschränkungen zur Messmethode des Durchschnittswertes hattest du ja richtig genannt. Abgesehen vom Vergessen der Aufstellung (finde ich argumentativ unlogisch) stimme ich dir zu. 
Das Problem ist ja: um einen wirklich realistischen Durchschnittswert zu erhalten müsste FMO die Stärke in jeder Minute messen und den Schnitt dieser 96 Messwerte ermitteln. Leider haben wir nur 4 statt 96 Messpunkten (1., 45., 46. und 90. Minute), logisch, dass das dann fehlerbehaftet ist. Deine Konsequenz daraus scheint zu sein: erneuter Fokus auf die Stärke der Startaufstellung - also Betrachtung von genau einem Messzeitpunkt (1. Minute). In meinen Augen ist es naheliegend, dass die Betrachtung von 4 Messzeitpunkten weniger Abweichungen von exakten Durchschnitten produziert als die von nur einem Messzeitpunkt.

Die von dir genannten Einschränkungen durch die Messmethode sind auch in ihrer Dimension überschaubar. So wechselst du ja ziemlich regelmäßig bis zu 3 schwache Spieler in der 90. Minute ein, was, wie du sagst, deinen Wert "künstlich runter setzt".  Das stimmt, zumal das bei dir ja wirklich eine strukturelle Regelmäßigkeit darstellt, die auch nicht ausgeglichen wird (z.B. durch exakt entgegengesetzte Wechsel).

Allerdings ist dieser Einfluss sehr überschaubar und beträgt in deinem konkreten Fall (der schon selten ist in seiner extremen Ausprägung) maximal 7 Punkte in der Durchschnittsstärke (also weniger als 1 %). Ohne die Einschränkungen der Messmethode hättest du aktuell in der Liga eine Stärke von 910. 
08.05.2026 15:25
@Yas: Finde deinen Bericht mit Blick auf die gesamte Liga auch wesentlich interessanter als die Einzelberichte. Vielleicht greift der Betreiber das ja mal auf ;-)

@Mike: Da bin ich voll bei dir, mindestens diese 5 weiteren Kategorien wirken sich aus und machen das Spiel kurz- und mittelfristig unberechenbar. Wobei einige deiner genannten Aspekte (z.B. Verletzungen, unterschiedliche Resultate trotz vergleichbarer Aufstellung) sich ja doch unmittelbar aus der Wahrscheinlichkeitsrechnung, die dem gesamten Spiel zugrunde liegt. Und diese ist ja sehr kontraintuitiv, wie ich auch bei mir immer wieder feststellen muss.

Aus einer höheren Stärke über 96 Minuten während eines Spiels folgt ja keine Garantie auf einen Sieg, sondern lediglich (so die naheliegende Vermutung, Entsprechung aus der realen Welt und offenbar auch programmierte Grundlage des Spiels) eine Erhöhung der Wahrscheinlichkeit auf einen Sieg. Nicht mehr und nicht weniger.

Das bedeutet (und macht ja auch irgendwo den Reiz des Spiels aus), dass je kleiner ich den Betrachtungszeitraum mache, umso größer die Abweichungen in der Korrelation zwischen Stärke und Resultat (in Pokalwettbewerben ist fast alles möglich).  Mache ich den Zeitraum etwas größer (z.B. 34 Spiele a 96 Minuten) in einer Liga-Saison, wird die Korrelation größer, aber immer noch mit teils beachtlichen möglichen Abweichungen durch die Wahrscheinlichkeitsverteilung.

Wenn ich den Zeitraum auf 10 (oder mehr) Saisons erweitere und die Einschränkungen der Messmethode für die Durchschnittsstärke beachte, sollte ich allerdings eine sehr große Korrelation zwischen Resultaten und Stärke feststellen dürfen.


08.05.2026 12:04
Ich hätte mal nichts dagegen, wenn ich mal eine perfekte Saison spiele, glaube aber eher wie Yas, dass es nur eine perfekte Hinrunde wird und ich in der Rückrunde die knappe Spiele nicht ziehen werde... 
Neben dem Durchschnittswert hat FMO aus meiner Sich fünf weitere Kategorien, die gefühlt vor der Saison für jede Mannschaft für jeden Wettbewerb festgelegt wird. Die Reihenfolge der Häufigkeit würde ich aus meinen Erfahrungen ebenso unterschreiben.
1. Perfekte/schlechte Hinrunde und schlechte/perfekte Rückrunde
2. Saison mit vielen Verletzten
3. Ganz normale zu erwartende Saison
4. Alle Spiele in der Saison sind eine Lotterie
5. Perfekte Saison oder grottenschlechte Saison
08.05.2026 09:54
Ich hab meiner KI einfach nur ein paar Daten geschickt mit bissi Kontext zu FMO und dann kam das raus. Muss den Prompt aber noch ein bisschen anpassen dann und das er sich nicht zu sehr auf die Ligaspitze fokussiert oder mein Verein. KI versucht sich ja immer bei dir einzuschleimen, außer du sagst es das es sich neutral verhalten soll
08.05.2026 08:36
Schöner Bericht Yas Sin, aber du hast den Kantersieg von Völlen vergessen;-)))
Gerne mehr davon. 
07.05.2026 21:47
Spieltags-Report: 16. Spieltag Deutschland

Torrausch in Eschborn und der Sturz der Verfolger

Der 16. Spieltag stand ganz im Zeichen der Effizienz. Während die Tabellenspitze enger zusammenrückt, festigt ein Team seinen Ruf als neue Offensivmacht der Liga, während ein Schwergewicht vor heimischer Kulisse stolpert.

Die Highlights der Top-Teams

Offensiv-Feuerwerk in Hessen: 1. FC Eschborn vs. Bad Kleinen (6:0)
Das Spiel des Tages fand zweifellos in Eschborn statt. Die Gastgeber brannten ein wahres Feuerwerk ab und schickten Bad Kleinen mit einer 6:0-Packung nach Hause. Bereits zur Pause (4:0) war die Partie entschieden. Mit nun 48 Saisontreffern stellt Eschborn die gefährlichste Offensive der Liga und untermauert seine Ambitionen auf die Champions-League-Plätze.

Dämpfer für die Ambitionen: Bonner SC vs. Osnabrück (2:3)
Die überraschung des Spieltags ereignete sich in Bonn. Der Tabellenzweite musste einen herben Rückschlag im Titelrennen hinnehmen. Gegen die taktisch glänzend eingestellten Gäste aus Osnabrück lag man bereits zur Halbzeit mit 0:2 hinten. Trotz einer Aufholjagd in der zweiten Hälfte reichte es nicht mehr für einen Punktgewinn. Bonn verliert damit wichtige Zähler auf den Spitzenreiter.

Souveräner Spitzenreiter: SV Fuhlenbrock vs. SV Rohrbach (4:1)
Fuhlenbrock lässt sich nicht beirren. Gegen die Talentschmiede aus Rohrbach zeigten die Hausherren eine abgeklärte Leistung. Angeführt von einer starken Defensive und eiskalter Chancenverwertung (2:0 zur Pause) fuhren sie einen ungefährdeten Heimsieg ein und verteidigen damit mit 38 Punkten den Platz an der Sonne.

Der Kampf um den Anschluss

Minimalisten-Sieg für den Meister: Hannover mühte sich zu einem knappen 1:0 gegen Germania Ilmenau. Es war kein Glanzauftritt, aber drei lebenswichtige Punkte, um punktgleich mit Bonn auf Rang 3 zu bleiben.

Lebenszeichen vom Krösus: Der TSV Rundhof holte einen knappen 1:0-Sieg gegen den SV Beuel. Spielerisch bleibt der teuerste Kader der Liga weiterhin vieles schuldig, hält aber zumindest den Anschluss an die Top 5.

Befreiungsschlag im Keller: Der SC Hennef fegte Gelsenkirchen 04 mit 4:0 vom Platz und verschaffte sich damit wichtige Luft im Abstiegskampf.

Statistische Auffälligkeiten

Tormaschine Eschborn: Mit einer Tordifferenz von +26 hat das Team nun die beste Bilanz der Liga.

Effizienz-Meister: Fuhlenbrock bleibt das einzige Team der Top 4 mit einer Stärke unter 900 (890,00), steht aber dennoch ganz oben.

Krisenherd Gelsenkirchen: Mit nur 11 Punkten und einer Tordifferenz von -25 rückt der Abstieg für Gelsenkirchen 04 immer näher.

Ausblick

Die Liga ist so spannend wie lange nicht mehr. Zwischen Platz 1 und Platz 4 liegen lediglich 3 Punkte. Während Fuhlenbrock durch Geschlossenheit überzeugt, setzt Eschborn auf pure Offensivgewalt. Der Bonner SC und Hannover müssen nach ihren wechselhaften Leistungen am nächsten Spieltag zeigen, ob sie dem Druck der "Effizienz-Jäger" standhalten können.

Der Spieler des Tages: Zweifellos die gesamte Offensive des 1. FC Eschborn, die Bad Kleinen phasenweise wie einen Trainingspartner wirken ließ.
07.05.2026 11:24
der Durchschnittswert ist wichtig für die grobe Einschätzung, aber nur eine Komponente von einigen. Man kann seinen Durchschnittswert künstlich hoch (immer strategische Wechsel kurz vor den Stichzeitpunkten), aber auch runter (z. B. mit ein paar Spielen abschenken/schwach aufstellen oder auch mal Aufstellung vergessen) setzen.

Am Ende zählt gerade für das obere Tabellendrittel wie stark die Stammelf ist, weil dann ist es egal ob ich mit meinen künstlich geringere ø von 901 (vor drei Spieltagen noch 891, aber hab wieder stärker aufgestellt seitdem wegen starken Gegnern, nur so zur Info) oder mit Völlens ø von 914 aktuell, wenn die Stammelf nicht mithalten kann gegen die direkte Konkurrenz (ich sehe Völlen auch als direkte Konkurrenz an, auch wenn er tabellentechnisch viel zu niedrig steht eigentlich). Und da kann sowohl ich als auch er um die ~1010 aufstellen in Bestbesetzung und das ist was am Ende bei den "6 Punkte Spielen" dann oft den Unterschied ausmacht.

Fuhlenbrock hat zwar viele Punkte, aber schafft in Bestbesetzung max ~970. Er hat momentan einfach das fehlende Glück von Völlen anscheinend gepachtet einfach :) Ich und er hatten bis vor paar Spieltagen fast den gleichen Durchschnitt, aber ich hab die viel stärkere Mannschaft. Irgendwann hört die Glücksserie bei ihm auf und er fällt einige Plätze nach hinten. 

@Daniel: Die unglücklichen Niederlagen wo man trotz viel mehr Stärke verliert, nerven sehr, aber am Ende passieren sie nicht nur einem selber sondern auch der direkten Konkurrenz und gleicht sich (mal mehr, mal weniger) über die Saison schon aus, außer man hat eine temporäre Pech-/Glücksserie gegönnt bekommen durch die FMO-Würfel. Vielleicht kannst du jetzt besser nachvollziehen wieso man den Durchschnittswert nicht als absolute Benchmark sehen sollte, so wie du es siehst bisher.
07.05.2026 07:52
Wobei ja auch der Durchschnittswert über 90 Minuten bezogen auf ein Spiel noch nicht viel aussagt: Es kommt durchaus immer mal wieder vor, dass man trotz >200 Durchschnittsstärke verliert.

Auch auf 5 oder 6 Spiele betrachtet ist noch vieles möglich: aktuell hat in der CL Nijkerk mit Durchschnittsstärke von 884 schon 7 Punkte - Barrow hat mit 1000 gerade mal 6.

Nach 34 Spielen a 90 Minuten ist die Korrelation schon größer, aber natürlich auch noch mit gewissen Abweichungen.

über lange Zeiträume von 5 oder besser 10 Saisons dann ist die Korrelation von Durchschnittsstärke und Resultaten doch schon recht groß, wie ich meine.
07.05.2026 07:43
Das mit deinen TWs war natürlich echt bitter, das hatte ich auch mal, da hilft im Zweifel nur ein weiterer Backup. 

Was mich wundert, wie auch schon zuvor bei Yas, ist, dass ihr euch so auf den Stärkewert in der 1. Minute fokussiert. Was sagt der schon aus, wenn man den isoliert betrachtet? Du hast ja selbst ein Beispiel (Rundhof, und da gibt es ja noch extremere Ausprägungen ) genannt. Fragt sich also immer, wieviel Stärke ist über 90 Minuten auf dem Feld (Ausdauer und die Möglichkeit, die stärksten Spieler erst im Laufe des Spiels einzuwechseln), und da ist der Durchschnittswert aus 1., 45., 46. und 90. Minute sicher näher dran an der Realität als die bloße Betrachtung des Startwertes.

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