// Startseite
Lesecafé
Sport-Blick
Lesecafé
| Sport-Blick | |
| +++ Sportzeitung für die Schweiz +++ | |
|
|
|
Über die genauen Hintergründe konnte man bisher nichts erfahren, es soll wohl zu Unstimmigkeiten über die zukünftige Ausrichtung des Vereins gekommen sein. Der Manager hat in letzter Zeit vehement auf ein Neubau eines Stadion gedrängt und der Vorstandschaft wohl auch ein Ultimatum gestellt haben. Die Verantwortlichen des Vereines konnten diese nicht erfüllen, was dann wohl zur sofortigen Trennung mit dem erfolgreichen Manager führte. Mino Raiola verlässt den SC Vaduz auf Platz 2 liegend mit einer finanziell soliden Basis und dazu entwickelte sich das NLZ sehr positiv mit sehr vielversprechenden Talenten, die mittlerweile auch den Sprung in den Kader geschafft haben. Wir haben daraufhin beim Manager nachgefragt: Z: Herr Marsmann, was ist dran an diesen Gerüchten? M: Es ist schade, dass diese Info ausgerechnet jetzt durchsickert. Aber es stimmt, dass 5 Spieler aus der Stammformation, deren Verträge zum Ende der nächsten Saison auslaufen, keine neuen Angebote erhalten sollen. Z: Was ist vorgefallen? M: Nichts. Wir sind mit der Leistung des gesamten Kaders vollkommen zufrieden. Die 5 Spieler, um die es geht, haben allerdings ihren Zenit mittlerweile erreicht bzw. fast erreicht. Das sind gute Zweitligaspieler, aber darüber hinaus sehen wir kein Potential mehr. Wir haben höhere Ziele und werden deswegen in dieser Phase unserer Entwicklung nur mir Spielern verlängern, die unseres Erachtens Erstliganiveau erreichen können. Zu Gunsten der Zukunft nehmen wir daher auch vorübergehende Rückschritte im sportlichen Bereich in Kauf. Aber auch ohne diese Spieler wird der Kader stark genug sein, um weiterhin im oberen Drittel mitzuspielen und mittelfristig in die 1.Liga aufzusteigen und sich dort zu etablieren. SB: Grüezi Herr Raiola, schön sie hier im Fürstentum zu begrüssen MR: Dankeschön SB: Was hat sie dazu bewegt beim Drittligist SC Vaduz einen Vertrag zu unterzeichnen? MR: Ich will in Vaduz etwas bewegen und sehe auch Potenzial hier längerfristig erfolgreich zu sein. Die Vorstandschaft weiss über meine Pläne Bescheid und hat mir dazu alle Freiheiten zugesichert. Es wird allerdings ein längeres Projekt werden und das braucht natürlich Zeit und auch Geduld. SB: Was für Potenzial sehen sie in Vaduz? MR: Zuerst das Stadion, das haben wir bereits umgesetzt und erfolgreich das Optimum zur jetzigen Zeit herausgeholt. Wir haben jetzt das einzige Stadion mit 12.500 überdachten Sitzplätzen in der 3.Liga. Das nächste ist die Jugendakademie, leider konnte bisher noch kein einziger Jugendspieler aus der Akademie den Sprung in unseren Profikader schaffen, das soll sich in Zukunft ändern. SB: Was können wir diese Saison noch tabellarisch erwarten? MR: Zuerst gilt es den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrössern, danach können wir nach oben schauen. Mein Augenmerk gilt diese Saison den Kader auszusortieren und punktuell zu verstärken, sodass wir nächste Saison in der oberen Tabellenhälfte angreifen können. SB: Danke für das kurze Gespräch und wir wünschen viel Erfolg in Vaduz. MR: Dankeschön Und da die Einsprachefrist gegen das Baugesuch heute morgen abgelaufen ist und sich ein ausbau der Kapazität des Alten Stadions nicht lohnt, wurde heute mit dem Bau der neuen Lyssbach Arena begonnen welche pünktlich zum ersten Heimspiel der neuen Saison fertig sein sollte. Dadurch das Stadion zu 100% aus Vereinsmitteln finanziert wird, ist die Baugenehmigung ohne Abstimmung möglich. Aufgrund dessen, dass sich das Bauvorhaben oft durch Einsprachen verzögert, hat der SC Lyss sich entschieden, das Baugesuch jetzt schon einzureichen, um jederzeit mit dem Bau beginnen zu können. Der genaue Bautermin steht derzeit noch nicht fest, da sich das alte Stadion allerdings nach und nachzufüllen beginnt, dürfte der Baubeginn nicht allzu lange auf sich warten lassen. Das neue Stadion wurde mit einer Kapazität von 43,500 Plätzen, mit Erweiterungspotential auf 59’000 Plätzen geplant, und soll ca. 92,1 Millionen kosten. Die Daten zum neuen Stadion Stadionname: Lyssbach Arena Gesamtkapazität: 43’500 Ausbaubar auf 59’000 Stehplätze: 0 Sitzplätze: 43,500 Überdachung: Komplett Untergrund: Naturrasen mit Rasenheizung Spielfeldgröße: 105x68 Meter Baukosten: 92,1 Mio |
Wir konnten uns kurz mit dem Teammanager Mino Raiola nach dessen Vertragsverlängerung unterhalten. Wie der Teammanager uns mitteilte, war seine erfolgreiche Verlängerung an Bedingungen geknüpft. Für Mino Raiola hat ein Stadionneubau oberste Priorität, leider gibt es bisher noch Probleme mit der Finanzierung des 2 Sterne Tempels. Wir haben mittlerweile uns mit unserer Jugendakademie in den Top20 der Schweizer NLZ etabliert und es sind auch schon die ersten Talente ein fester Bestandteil unseres Kaders, um sich aber längerfristig in Liga 2 zu halten ist der Stadion Neubau unabdingbar Wir haben uns die letzten 4 Jahre in der 2.Liga stets mit einem Mini Budget durchgeschlagen, aber wie schon grosse Fussball Experten kundgetan haben: "Geld schiesst halt doch Tore" , Um in Zukunft einen konkurrenzfähigen Kader für die 2.Liga zusammen zu stellen benötigt es halt doch das nötige Kleingeld, was durch ein grösseres Stadion erwirtschaftet werden soll, so der Teammanager. Die bisherige Strategie mit eigenen Talenten soll natürlich weiter verfolgt werden, es ist halt eine Frage der richtigen Balance. Dann wünschen wir dem SC Vaduz weiterhin viel Erfolg in der 3.Liga und natürlich auch bei der Suche nach geeigneten Investoren für das neue Stadion. Doch weit gefehlt! Denn die Old Boys vermelden einen prominenten Wechsel, dessen Nachricht in Basel wie eine Bombe einschlug. Aus der 1. Isländichen Liga wechselt Andre Marsmann, der mit dem IBV Vestmannaeyar in gut 2 Jahren nicht weniger als 15 Meisterschaften und 13 Pokalsiege feierte, zu dem Traditionsverein (viermaliger Landesmeister) in die Schweiz. Herr Vorsitzender, warum sollte es mit Herrn Marsmann wieder aufwärts gehen? V: ’Wir denken, dass er der richtige Mann ist, um den Trend umzukehren. Er hat (in Island) nicht nur die Titel geholt, sondern den Verein dort zuvor in einer ähnlichen Situation übernommen, in der wir jetzt sind. Wir haben daher vollstes Vertrauen zu Herrn Marsmann.’ Das muss der V. wohl auch, denn ein eigenes Konzept war bei den Old Boys zuletzt nicht mehr erkennbar. Letzter Strohhalm vor dem endgültigen Absturz oder Heilsbringer? Die kommenden Monate werden es zeigen. Und was sagt der neue Manager zu seinem Wechsel? Marsmann: ’Zunächst einmal, dass es sich bei dem Wechsel nicht um die Nacht-und-Nebel-Aktion handelt, nach der es aussieht. Wir waren unter absoluter Geheimhaltung bereits seit einer Weile im Gespräch. Mein Ziel ist es, diesen Traditionsverein wieder dahin zu bringen, wo er mal war. Ich freue mich auf diese neue Aufgabe und weitere Duelle mit Lotti! Gestern hat es für ihn ja gerade so noch gereicht (zwinkert)’ Martigny entscheidet Relegation für sich Nicht nur in Dresden wurde Martigny lautstark unterstützt. Auch im Fritz-Walter-Stadion und in der Altstadt feuerten tausende Fans ihre Mannschaft an. Und sie wurden belohnt. Nach einer kämpferischen, aber zerfahrenen ersten Halbzeit stand es noch 0:0-Unentschieden. Im zweiten Durchgang drehten die Männer in rot auf und erzielten durch Daniel Hanslik (59.) nach Vorlage des nimmermüden Mike Wunderlich das 1:0. Danach verpasste es die Elf von Rene Schweizer , das Ergebnis auszubauen. Schließlich erlöste Philipp Hercher (90. +2) die Fans und machte den 2:0-Auswärtssieg und damit den Aufstieg in die Zweite Liga perfekt. Aufstieg Martigny: Mit dem 2:0 läuten die Glocken der St. Martinskirche Danach brachen nicht nur im Rudolf-Harbig-Stadion alle Dämme. Freudentaumel und Platzsturm auf dem Betzenberg, Autokorso und Menschenauflauf in der Innenstadt. Besonders mystisch: Mit dem 2:0 begannen die Glocken der St. Martinskirche zu läuten. Bis weit in die Nacht sollten die Feierlichkeiten in der Altstadt noch andauern. Ausnahmezustand in Martigny! SSV Buer gelingt das nächste Spiel mit 4:0 1 Halbzeit = 2:0 2 Halbzeit = 4:0 und beyamin Buchholz mit seinem ersten Doppelpack . In der ersten Halbzeit stand es am Ende 2:0 heute zeichnete sich die Mannschaft von Trainer Adi hütter in kampflaune insgesamt drei gelbe Karten busten sie ein aber trotzdem ein verdienter Sieg. Die Teammanager der beiden Teams sollen sich bei einem Treffen auf eine Transfersumme von 18.350.000 Credits verständigt haben. Für Julius Günther gibt es im Tasmania Berlin-Trikot keine Zukunft mehr. Der Spieler fiel in Ungnade, da er in der letzten Saison mehr durch Eskapaden neben, als durch gelungene Aktionen auf dem Platz Schlagzeilen machte. Beim Tasmania Berlin-Teammanager hat der Ballzauberer keine guten Karten: "Ich habe nicht das Gefühl, dass er wieder der Spieler werden will, der er einst war". Julius Günther erntet ob seines Übergewichts derzeit ziemlich viel Hohn und Spott in den Medien, wird als Dickerchen bezeichnet. Tasmania Berlin äußerte gestern jedoch großes Interesse, den 23-Jährigen ehrenvoll zu verabschieden. Zu groß seien seine Verdienste um die Erfolge des Klubs in der jüngeren Vereinsgeschichte. |
| Seite 2 | |
|
|
|
Sprücheklopfer
In der Mannschaft wissen natürlich alle, dass der Paul Breitner ein Arschloch ist, nur sagt es keiner offiziell.
Rudi Völler bei der EM 1988 über den Dauernörgler