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Sportecho
+++ Sportzeitung für Deutschland +++

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Kampfstarkes und Torreiches Spiel endet 6:5
BERLIN (Marzahn) - Bei diesem Spiel ging es wohl um mehr als nur um Sieg oder Niederlage. Die Ausgangssituation: Marzahn ist unerwartet schlecht in die Saison gestartet und befindet mit "nur" 6 Punkten auf Platz 17 nach bisherigen 9 Spieltagen. Bei Neunkirchen lief es ebenso unerwartet gut und man steht nach 9 Spieltagen auf Platz 6 mit 14 Punkten, wobei man sogar gegen 2 Absteiger aus der 1. Liga punkten konnte.

Michael Woll in einem kurzen Statement vor dem Spiel zur Situation: Wir haben uns vorgenommen gegen unsere direkte Konkurrenz zu punkten. Nur so ist das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Trotz der jetzigen Tabellensituation, darf man nicht euphorisch werden. Wir spielen gegen den Abstieg! Das jetzige Polster von 7 Punkten auf den ersten Abstiegsplatz müssen wir halt verteidigen und das wird mit Sicherheit nicht einfach. Auch heute können wir froh sein, wenn wir wenigstens einen Punkt mitnehmen können.

Frank Henning stand uns leider nicht zu einem kurzen Gespräch zur Verfügung. Doch wissen wir, dass er auf Michael Woll nicht gerade gut zu sprechen ist. Für Marzahn ist heute in eigenem Haus allein schon wegen der Tabellensituation ein Sieg Pflicht. Zudem erwarten die Fans eine Wiedergutmachung der Bilanz aus letzter Saison. Da trennten sich Marzahn beim Heimspiel gegen Neunkirchen 3:3 und beim Auswärtsspiel in Neunkirchen kam man ohne Punkte nach einer 3:2 Niederlage nach Hause. Frank Henning wird seine Jungs wohl dem entsprechend motiviert und eingestellt haben.

Beide Teams beginnen die 1. Halbzeit kämpferisch stark, mit leichten Vorteilen bei den Hausherren. Schon nach 6 Minuten ist es LS Eric Hennessy, der zur 1:0 Führung einschiebt. Nur 3 Minuten später erhöht LV Maarten Wyman nach einem Freistoß zum 2:0. Neunkirchen scheint überrascht und noch nicht ganz bei der Sache zu sein und steht nun unter Druck, wenn dies nicht als Blamage enden soll. Mit geschicktem Passspiel kommt nun Neunkirchen in der 13. Minute gefährlich vors Tor und LS Niko Wiese gelingt der Anschlusstreffer zum 2:1. Nun geht es kämpferisch stark hin und her. In der 17. Minute erhöht RS Carsten Specht zum 3:1 für Marzahn und wenige Minuten später gelingt erneut Niko Wiese der Anschluss zum 3:2. Fußball auf hohem Niveau wird den Fans geboten. Beide Teams agieren nun Aufmerksam und lassen erst mal kein weiteres Tor zu. Doch in der 30. Minute dann erneut ein Treffer für Marzahn und es steht 4:2 durch ZM Jay Staunton. Und wieder ist es Niko Wiese, der 2 Minuten später den Anschlusstreffer zum 4:3 im Kasten von Hartmut Nolte versenkt. Marzahn tut sich schwer den linken Stürmer aus Neunkirchen unter Kontrolle zu bringen. Mit 8:6 echten Torchancen und dem Stand von 4:3 geht es dann in die Pause.

2. Halbzeit. 5 Minuten nach dem Anpfiff ist es nun wieder Jay Staunton, der das Torpolster von Marzahn zum 5:3 erhöht. Neunkirchen kämpft zwar weiter doch ein Anschluss will nicht gelingen. Dieses Spiel kostet Kräfte auf beiden Seiten und so wechselt Marzahn in der 54. und 57. Minute positionstreu aus. Knud Rupp für Christoph Meiser im rechten Mittelfeld und Massimo Gizzeria für Nevio Arrondo in der Innenverteidigung. Auf der Seite von Neunkirchen kommt es in der 60. Minute erst mal nur zur einer Auswechslung. MS Luis Winter geht und Ingo Postiga kommt positionstreu. Das Spiel weiterhin auf beiden Seiten verhalten bis dann Neunkirchen die letzten frischen Spieler bringt. in der 67. Minute Uwe Hase für Niclas Klein im rechten Sturm und in der 69. Minute Wolfgang Münch für Cesar Romero in der Innenverteidigung. Zeitgleich bringt auch Marzahn den letzten Neuen auf den Platz. Göktürk Simsek kommt für Jay Staunton im zentralen Mittelfeld. Beide Teams drehen nun noch einmal auf, allerdings wirken die Einwechslungen auf Seiten von Neunkirchen Wunder. Erst gelingt dem eingewechselten RS Uwe Hase der Anschlusstreffer zum 5:4 in der 77. Minute und dann ist es der neue IV Wolfgang Münsch, der nach einem Freistoß die Kugel in der 83. Minute zum Ausgleich (5:5) versenkt. Zuvor hatte sich leider Niko Wiese in der 82. Minute verletzt und Neunkirchen ist nur noch zu Zehnt. Die Stimmung im Stadion nun am kochen. Es ist wieder alles offen. Die Hausherren lassen sich jedoch angeheizt durch die Stimmung im Stadion nicht beirren und so gelingt RS Carsten Specht der Führungstreffer zum Endstand von 6:5 in der 86. Minute.

Michael Woll, nach dem Spiel: Marzahn war heute vor heimischem Publikum einen Tick besser, aber wir waren nah dran. Kämpferisch das beste Spiel bisher dieser Saison und das gilt wohl für beide Seiten. Für diese Niederlage brauchen wir uns sicher nicht zu schämen. Mein Glückwunsch geht somit an Frank Henning und seine Jungs.

Für Neunkirchen geht es nun in der Tabelle abwärts auf Platz 9 und das Polster auf die ersten Abstiegsränge ist nun auf 5 Punkte geschrumpft. Auf diesen Plätzen liegen nun Marzahn und Meppen mit jeweils 9 Punkten auf Platz 15 und 16.

+++ Tim Partels, für Sportecho +++


Neues Stadion für Eintracht Berlin
Nach einem Jahr Bauzeit ist die neue Eintracht Berlin-Arena mit einer Kapazität von 10.000 Plätzen nun fertig gestellt worden. Die Kosten für das Stadion, dessen Bau wegen Anwohnerprotesten eine Weile geruht hatte, belaufen sich auf 47.172.400 Credits. Das alte Eintracht Berlin-Stadion wird zukünftig dem Freizeit- und Breitensport zur Verfügung stehen.
Rainer Eisenschuh
17.11 20:30

Bor. Neunkirchen - Aufstieg in trockenen Tüchern!
NEUNKIRCHEN - Borussia Neunkirchen schon sicher am 30. Spieltag aufgestiegen. Mit dem 0:3 Sieg in Regensburg ist es nun in trockenen Tüchern. Bei noch 12 zu vergebenen Punkten liegt nun Neunkirchen mit 77 Punkten und 13 Punkten Abstand auf Platz 3 derzeit auf Platz 1 der 3. Liga. Immer noch dicht verfolgt von Magdeburg mit 3 Punkten Abstand auf Platz 2. Die Meisterschaft ist noch nicht entschieden.

Doch für Magdeburg, die den größten Teil der Saison auf Platz 1 lagen, wird es nicht einfach Neunkirchen noch von Platz 1 zu verdrängen. Selbst bei Punktgleichheit hätte die Torfabrik Neunkirchen, nach jetzigem Stand, noch die Nase vorn. Fast 100 Tore hat Neunkirchen schon geschossen (97:33) und hat im Torverhältnis (+64) einen komfortablen Abstand auf Magdeburg (74:23 | +51).

Magdeburg muss also darauf hoffen, dass Neunkirchen zweimal patzt und natürlich selbst alle restlichen 4 Spiele gewinnen. Betrachten wir uns die Restspielpläne beider Teams, ist dies eher unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.

Ob nun in Neunkirchen aus der Aufstiegsfeier auch eine Meisterschaftsfeier wird, bleibt abzuwarten.


Überraschung in Berlin!!! Bergmann mit dem Aus bei der Gerda
"Nach reichlicher Überlegung bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich hier keine Chance auf Erfolg sehe. Außerdem passte die Chemie zwischen dem Vorstand und mir nicht, weshalb ich mir jetzt eine neue Herausforderung suchen möchte."

Diese Worte hörten wir überraschenderweise auf der Pressekonferenz nach der 1:2 Niederlage der Gerda gegen den FSV Brück. Nachdem Gerda GFC Berlin mal wieder zu viele Chancen hat liegen lassen, ist der Faden bei dem Trainer gerissen: "Um ehrlich zu sein, bin ich es satt, dass wir so viele Chancen liegen lassen. Das Team muss endlich mal realisieren, dass wir hier im Abstiegskampf sind und dass man die Chancen nicht so einfach liegen lassen kann. Solche Sachen werden später immer bestraft. Wir haben einfach keine Chance, wenn wir gegen direkte Konkurrenten verlieren, so wie in diesem Fall gegen den FSV Brück (1:2) oder ein paar Spiele vorher gegen den BW Magdeburg (2:4)."

Nur ein paar Minuten später kam Bergmann dann mit seinem Entschluss, den Verein zu verlassen. Er sah einfach nichts positives an diesem Verein: "Auch wenn das ein Traditionsverein ist und schon mal die Champions League gewonnen hat, gerade läuft es einfach nicht und die Unterstützung der Fans ist auch nicht da. Ich denke wir hätten viel mehr Chancen gehabt, besser abzuschneiden, wenn wir diese extra Unterstützung gehabt hätten. So läuft es dann nicht mit den Finanzen und das resultiert dann in weniger Chancen auf einen sportlichen Erfolg. Diese Aspekte führten dazu, dass ich letztendlich den Verein verlassen wollte."

Nun sucht Bergmann eine neue Herausforderung in Mengede, Dortmund, und hat sich auch schon bestimmte Ziele überlegt: "Ich bin ehrlich mit Ihnen. Ich habe gesagt, dass ich große Ziele mit Gerda GFC Berlin habe. Nun sage ich es wieder. Der Unterschied diesmal ist, dass ich unten starte und es nur hoch gehen kann und ich jetzt Zeit habe, dass Team richtig aufzubauen. Mit Gerda GFC Berlin war das Problem, dass wir zu wenige Stadioneinnahmen hatten und die Kaderkosten zu hoch waren und das führte dazu, dass wir keine Chance hatten irgendwas zu erweitern oder in den Jugendkader zu investieren."


30 Saisons Bor. Neunkirchen unter Michael Woll
NEUNKIRCHEN - Aktuell bestreitet Michael Woll nun seine 31. Saison als Teammanager bei Borussia Neunkirchen. Wir haben nun die Gelegenheit Michael Woll zu seiner Laufbahn kritisch zu befragen. Ist es eine Erfolgsgeschichte? Hat er alles richtig gemacht? Hätte man es besser machen können? Wo geht die Reise hin? Diese und auch andere Fragen versuchen wir in einem Interview mit Michael Woll zu klären. Ein insgesamt kritischer Rückblick über 30 Saisons in Neunkirchen.

Sportecho:
Herr Woll, wir können nun auf 30 vollendendete Saisons bei Borussia Neunkirchen unter ihrer Führung zurückblicken. Ist dies aus ihrer Sicht eine Erfolgsgeschichte?

Michael Woll:
Das kommt ganz darauf an, was man unter Erfolg versteht oder wie man diesen definiert. Eine Frage wie hoch man die Messlatte legt. Aus diesem Grund lasse ich diese Frage offen. Hier soll sich jeder seine eigene Meinung bilden ob man meine Arbeit als Erfolgsgeschichte ansehen kann.
Das einzige was ich ihnen liefern kann sind Fakten und Resultate aus meiner bisherigen Zeit. Ich denke, dass sie hierzu im Laufe des Gespräches einiges meiner Arbeit hinterfragen werden.

Sportecho:
Dann stellen wir die Frage mal anders. Wie Zufrieden sind sie mit der Entwicklung von Borussia Neunkirchen unter ihrer Führung?

Michael Woll:
Jede Saison hat ihre Höhen und Tiefen. Dies ist ja allseits bekannt. So gibt es Phasen in denen man durchaus voll zufrieden ist aber auch Phasen in denen man an sich zweifelt. Betrachten man nun den Zeitraum von meiner Übernahme bis zum heutigen Stand, gibt es eigentlich keinen Grund um unzufrieden zu sein. Es geht ja vorwärts und einen großen Rückschlag oder Rückschritt gab es unter meiner Führung nicht zu verzeichnen.

Sportecho:
Dann lassen sie uns mal weit zurück blicken. Saison 06/16 als sie ihr Amt in Neunkirchen angetreten haben. Was hat sie dazu bewegt und was fanden sie vor?

Michael Woll:
Ich bin unweit von Neunkirchen aufgewachsen und wohne seit meinen frühen 20er Jahren im Stadtgebiet selbst. Das heißt im Grunde nichts anderes, als dass ich mit Land und Leuten eng verbunden bin. Als damals die Stelle bei Borussia Neunkirchen frei wurde, wurde ich von Freunden mehr oder weniger bedrängt mich zu bewerben. Es war ein Sprung ins kalte Wasser. Ich hatte zwar zuvor schon bei der Freiwilligen Feuerwehr Vorstandsarbeit betrieben, aber eine solche vielfältige Aufgabe wurde mir noch nie zu teil.
Auch die Vorrausetzungen in Neunkirchen standen unter keinem guten Stern. Der Kader extrem überteuert was ich mit den regulären Einnahmen gar nicht bewältigen ließ. Das Stadion verfügte ja nur über 4.500 Plätze die hälftig aus Steh- und Sitzplätze aufgeteilt waren und die Tribüne war auch nicht überdacht. Das noch vorhandene Vereinskapital von knapp 1Mio. war schon nach kurzer Zeit aufgebraucht. Finanziell passte gar nichts und sportlich sah es auch nicht besser aus. Der Verein war gerade aus der Oberliga in die Regio aufgestiegen und trotz enormer Kaderausgaben nicht stark genug um problemlos die Klasse zu halten. Kein vernünftiger Manager hätte diesen Verein unter diesen Vorrausetzungen übernommen.

Sportecho:
Doch sie haben es getan. Warum?

Michael Woll:
"lacht" Ich hatte von Nichts ne Ahnung. Ich war neu in diesem Geschäft. Mein einziger Beweggrund war nur, dass es sich um meine Heimatstadt handelte. Auf was ich mich eingelassen hatte sah ich erst dann. Nun gab es aber kein Zurück mehr. Gut ich hätte wieder gehen können, zumal der Kontostand ja schon zur Winterpause in den Miesen war. Das war nicht zu verhindern und sollte auch noch 5 Saisons so anhalten. Aber ich bin bekannt für meinen Ehrgeiz. Meine Aufgabe als noch unerfahrener Manager bestand nun darin aus Nichts etwas zu machen. So musste erst mal die Finanzlage saniert werden ohne dabei auf den sportlichen Erfolg zu achten. Dennoch habe ich es geschafft noch 3 Saisons die Regionalliga zu halten. Danach dann der nicht mehr verhinderbare Abstieg in die Oberliga mit immer noch negativem Kontostand. Doch nun machte sich der Sparkurs bemerkbar und in der einen Saison Oberliga war die Finanzlage nun stabilisiert und es erfolget der erneute Aufstieg in die Regio. Nun erstmals unter meiner Führung die Finanzen im positiven Bereich.

Sportecho:
Sie haben nun gerade von den sehr schwierigen Anfangsbedingungen gesprochen. Inwieweit hat sie dies geprägt?

Michael Woll:
So eine Situation prägt fürs Leben. Man hat bei einem negativen Kontostand mit so vielen Einschnitten zu kämpfen. Es fehlt das Geld um den Kader zu stärken. Es fehlt Geld um es in die Jugendarbeit zu investieren etc. Zudem mussten ja auch die Schulden abgebaut werden. Das prägt insoweit, dass man es nie wieder zu einer solche Situation kommen lassen darf. Ich musste mich somit sehr Früh mit allen Zusammenhängen beschäftigen und so kalkulieren, dass nichts dem Zufall überlassen wird. Und dieser Linie bleibe ich treu.

Sportecho:
Was heißt das im Einzelnen?

Michael Woll:
Ein Fußballverein ist ein Wirtschaftsunternehmen mit vielen Bereichen. Wobei nun jeder einzelne Bereich mehr oder weniger Einfluss auf die anderen Bereiche nimmt. Manches merkt man sofort, manches tritt zeitverzögernd auf. Es gilt nun einen Weg zu finden alle Bereiche in Einklang zu bringen und stetig weiter zu entwickeln. Das Verhältnis der möglichen Einnahmensituation muss zu den Ausgaben passen. Gerade hier werden von einigen meiner Kollegen Fehler gemacht.

Sportecho:
Ihre Aussage ist zwar stimmig, aber doch sehr oberflächlich dargestellt. Können sie da etwas mehr ins Detail gehen?

Michael Woll:
Es kommt natürlich auf die Liga an, da sich in höheren Ligen andere zusätzliche Einnahmequellen ergeben. Aber grundsätzlich gilt folgendes.

Es gibt fest kalkulierbare Einnahmen. Allerdings sind diese auch wieder mit etwas verminderter Form vom sportlichen Erfolg abhängig. Zuschauereinahmen Liga, Sponsoren, Stadionwerbung, TV-Einnahmen und Fanartikel fallen in diesen Bereich.
Dann gibt es Einnahmen die nur bedingt kalkulierbar sind. Zuschauereinahmen aus den Pokalspielen fallen in diesen Bereich. Hier kann man zwar bezogen auf den Ligapokal die 2 Heimspiele der Gruppenphase noch fest kalkulieren, aber Einnahmen aus der KO-Phase eben nicht. Diese sind ja davon abhängig auch jede weitere Runde der KO-Phase zu erreichen.
Gleiches gilt übertragen auch für die EL und die CL im Bereich der ersten Liga.

Der Landespokal besteh ja bekannter Weise nur aus KO-Spielen und somit ist nur das erste Spiel bedingt kalkulierbar. Jedes weitere hängt ja wiederum vom Weiterkommen ab und zudem ist jedes Spiel dem Losglück unterlegen. Welcher Gegner und ist es ein Heim- oder Auswärtsspiel.
Dies ist auch wieder bedingt übertragbar auf die Quali der EL und CL wobei man hier allerdings je Runde immer ein Heimspiel und ein Auswärtsspiel hat.

Ebenso nicht fest Kalkulierbar ist die Zusatzzahlung der Sponsoren am Ende der Saison, weil diese direkt abhängig vom sportlichen Erfolg ist.

Freundschaftsspiele hingegen sind wieder bedingt kalkulierbar. Der Gegner und Austragungsort steht ja im Vorfeld fest. Man kann also grob Abschätzen welche Einnahmen ein jeweiliges FS erzielt.

Um auch alle Einnahmen zu berücksichtigen hätten wir da noch die Transfer-Einnahmen. Auch diese sind nur bedingt kalkulierbar. Man weiß nie was ein anderer Verein bereit ist zu zahlen. Es ist alles möglich. Man erzielt den Marktwert des Spielers, man erzielt mehr als den aktuellen Marktwert oder eben weniger. Fest kalkulieren kann man daher nur ein Drittel des aktuellen Marktwertes, denn zu dem gehen die Spieler immer weg, sofern man sie auch so anbietet.

Eine ausgeglichene Kalkulation bedeutet nun dass man alle fest kalkulierbaren Einnahmen summiert und die Summe der Ausgaben sollten diesen Betrag nicht übersteigen. Wenn doch sollte man wenigstens einen Puffer auf dem Konto haben um nachfolgend reagieren zu können.

Wer also Einnahmen aus KO-Spielen der Pokalwettbewerbe Transfereinnahmen zum vollen Marktwert der Spieler fest in seine Kalkulation mit einbezieht kann schnell in finanzielle Not geraten wenn diese Einnahmen aus bleiben.

Sportecho:
Das hört sich nun sehr kompliziert an. Dennoch ist es einfaches Wirtschafts 1x1.

Michael Woll:
Sie wollten Details aber es geht auch etwas einfacher. Die Hauptbrocken der Einnahmen kommen aus dem Ticketverkauf Liga und Pokal (bedingt nach vorheriger Aussage) diesem gegenüber steht als Hauptausgabe die Kaderkosten.
Allein damit lässt sich schon grob kalkulieren.

Gehen wir mal von einem Verein aus der in der 3. Liga seit 5 Saisons auf den Platzen 3-5 gelandet ist und ein voll ausgebautes 1* Stadion hat.

Die FB dürfte so hoch sein, dass im Optimum das Stadion immer ausverkauft ist.
Hier kann man nun rund 10 Mio als Einnahmen aus der Liga einrechnen.
Im Landespokal hätten wir dann 2 Gruppenheimspiele die rund 600.000 einbringen. Dazu ein Landespokalspiel mit mindestens 200.000 Einnahmen incl. Prämie.
Nun sind wir bei aufgerundet 11 Mio und rechnen noch 1 Mio aus den 3 FS hinzu. Somit sind wir bei 12 Mio.

Hiermit lässt sich nun ein Kader von 12 Mio Kosten problemlos finanzieren. Ist der Kader teurer muss der Rest aus Transfereinnahmen generiert werden.
Zu Beachten: Transferausgaben müssen natürlich ebenfalls durch Transfereinnahmen gegenfinanziert werden.

Sollte man nun in die 2. Liga aufsteigen ändert sich nicht viel, denn das Stadion ist in der 2. Liga auch zu 100% ausverkauft. Es kommen also keine Einnahmen hinzu.

Oder als Beispiel meine aktuelle Kalkulation:

Mein Stadion fasst 23.000 jedoch liegt der Zuschauerschnitt bei 16.800

Es sind also rund 13,5 Mio Ligaeinnahmen zu erwarten.
Aus den beiden Ligapokalgruppenheimspielen habe ich mit 800.000 kalkuliert
Landespokal mit 800.000 kalkuliert
FS mit 1,5 Mio kalkuliert
In Summe 16,6 Mio Einnahmen

Meine Kaderkosten belaufen sich auf rund 18,3 Mio.

Es müssen also noch die Differenz von 1,7 Mio durch Transfereinnahmen finanziert werden. Hinzu kommen noch 4 Mio Transfermarktausgaben die ebenfalls refinanziert werden müssen. Also sind noch 5,7 Mio offen.

Auf den TM gemeldet werden, bzw. sind auch teilweise schon verkauft ein Marktwert in Summe von rund 19 Mio. Kalkulierbar daraus ein Drittel also 6,3 Mio.

Fazit die Saison ist finanziell gedeckt, ohne den Guthaben Puffer von rund 20 Mio beanspruchen zu müssen.

Anders als im erst genannten Beispiel hätte aber nun ein Aufstieg mehr Einnahmen zu verbuchen, weil der Zuschauerschnitt grob geschätzt auf 18.000 ansteigen würde. Die Stadionkapazität gibt es her. So kann man für die Folgesaison statt mit 13,5 Mio Ligaeinnahmen nun mit 14,5 Mio kalkulieren.

Sportecho:
Wir haben nun gespannt zugehört, aber 19 Mio Marktwert durch Transfers? Wie machen sie das?

Michael Woll:
Ich sagte ja zu Anfang, jeder Bereich greift in den anderen ein. Man braucht natürlich einen Kader der solche Verkäufe zulässt. Wir setzen daher in Neunkirchen auf einen sehr jungen Kader der auf allen Positionen mindestens doppelt besetzt ist. Auf dem Transfermarkt steigen die Preise der Spieler mit zunehmender Technik, fallen aber mit fortschreitendem Alter. Wobei sich die Marktwertsteigerung durch den Technikwert stärker ausprägt als der Preisverfall durch das Alter. Zudem noch die Grundregel Angebot und Nachfrage regulieren den Preis.
Im Grunde gilt es junge Talente günstig im Kader zu verpflichten, die man dann 3 Saison behält um sie nach einem Entwicklungsschub dann wieder mit Gewinn zu verkaufen. Günstig verpflichten heißt dann halt günstig am Transfermarkt einkaufen oder halt in der Winterpause abwerben.
Was nun der einzelne Spier tatsächlich an finanziellem Gewinn einbringt lässt sich nicht vorher sagen. Manchmal geht es auch gerade so auf. Aber die Summe macht es.

Sportecho:
Nennen sie mal ein oder zwei Beispiele.

Michael Woll:

Ich kaufe einen Spieler im Alter von 17 mit TE65 Anfang der Saison für 1,5 Mio. Gehen wir nun mal davon aus, dass sich dieser Spieler in 3 Saison nun auf TE 78 entwickelt. Sein Marktwert nun auf 4,5 Mio gestiegen. Wenn ich diesen nun verkaufe bekäme ich mindestens ein Drittel also 1,5 Mio zurück, was ein 0 Geschäft wäre, aber könnte auch mehr als den Marktwert bis zu Vetopreis von ca. 5,5 bis 6 Mio erzielen.

Noch gewinnbringender wäre das Abwerben zur Winterpause, denn das geschieht ablösefrei.

Wäre nun ein Vergleichsspieler von TE78 nun schon 25 oder älter, wäre sein Marktwert auf unter 1 Mio gesunken.

Deshalb haben nach Möglichkeit Neuzugänge ein Alter von 17 bis 20 und werden im Alter von 20 bis 23 wieder verkauft. In unserem Kader liegen bis auf 3 begründete Ausnahmen alle Spieler in genau diesem Altersfenster.

Wenn man nun pro Saison 6 Spieler mit durchschnittlichem Marktwert von 3 Mio anbieten kann sind das schon 18 Mio. Unsere durchschnittlichen Transfereinnahmen der letzten 10 Saisons liegt bei 6,6 Mio pro Saison. Dagegen stehen durchschnittlich 0,6 Mio Transferausgaben pro Saison.

Sportecho:
Finanziell scheint es dann ja gut um Borussia Neunkirchen zu stehen. Doch was passiert mit dem Geld bzw ist damit geschehen?

Michael Woll:
Der größte Teil floss in das Stadion. Denn wie schon erwähnt sind die Ligaeinnahmen mit die stärkste Einnahmequelle. Wie in einem genannten Beispiel vorher ist auch klar zu erkennen, dass man mit einem 1* Stadion maximal bis zur 3. Liga kommen kann. Dann reicht die Stadionkapazität nicht mehr aus.
So haben wir in den Anfängen erst das 1* Stadion passend zum sportlichen Erfolg in Vollausbau gebracht und vor 6 Saisons ein 4* Stadion gebaut welches nach und nach voll überdacht wurde und auf nun 23.000 Sitzplätze ausgebaut wurde. In Summe eine Investition von rund 88 Mio die in den Stadionausbau floss.
Jetzt müssen wir in Zukunft das Stadion erst mal nur dem hoffentlich steigenden sportlichen Erfolg anpassen. Bis zum Vollausbau auf 59.000 wäre das eine Investition von noch rund 18,3 Mio.

Des Weiteren haben wir nach und nach in das Jugendinternat investiert und können auch hier horrende Erfolge und eine steigende Tendenz verbuchen. Doch das ist ein Thema für sich.

Aber sie dürfen auch nicht falsch verstehen, dass 6 Mio Gewinn aus Transfers auch 6 Mio Gewinn bei der Gesamtbilanz sind. Ein Großteil geht ja wie sie in der Kalkulation dieser Saison sehen auch direkt wieder in die Finanzierung des Kaders über. Wie schon erwähnt müssen ja von den Kalkulierten 6,3 Mio diese Saison rund 1,7 Mio für die Finanzierung des Kaders aufgebracht werden und 4 Mio für die Refinanzierung der Transferausgaben. Wir haben diese Saison eigentlich eine 0 Runde kalkuliert um den Kader zu stärken und rechnen in der Gesamtbilanz diese Saison maximal mit einem Gewinn von 1 Mio.

So können wir nun festhalten, dass wir uns in der vergangen Zeit auch sportlich und Kadertechnisch so weiterentwickelt haben, das wir schon seit nun rund 10 Saisons stabil an der Spitze der 3. Liga stehen.

Sportecho:
Das ist wohl der schwarze Fleck in der Erfolgsgeschichte, die sie uns erzählen, oder? Sie fahren ja nun schon 10 Saisons Aufzug mit ständigen Auf- und Abstiegen.

Michael Woll:
Rein die Historie betrachtet müsste ich ihnen Recht geben. Doch im Zusammenhang sieht es anders aus.

07/18 erstmaliger Aufstieg in die 2. Liga. Jedoch war zu diesem Zeitpunkt nur das voll ausgebaute 1* Stadion vorhanden und es hätte keinen Sinn gemacht das Kaderbudget für einen Klassenerhalt zu erhöhen. Die Einnahmen wurden ja nicht mehr. Dies konnte man aber gut nutzen um die Perspektive der Jugend zu fördern. Folglich in 08/18 ein geplanter Abstieg.

09/18 der erneute Aufstieg in die 2. Liga. Dieser Verlauf nun Analog zum ersten Aufstieg. Doch nun konnten wir gegen Ende der Saison 01/19 den Neubau des 4* Stadions mit 15.000 Sitzplätzen in Auftrag geben. Nochmaliger geplanter Abstieg war die Folge.

02/19 der dritte Aufstieg in die 2. Liga. Gegen Ende der Saison war auch das 4* Stadion fertig und es wurde zusätzlich noch in die Überdachung der Haupttribüne investiert, sowie 5.000 weitere Plätze hinzugebaut. Wir mussten uns bezüglich der Stadiongröße ran tasten.

03/19 Mit nun 20.000 überdachten Sitzplätzen ging es in die dritte Runde 2. Liga. Aber es war nun kein Geld mehr da um den Kader zu stärken. Also war der erneute Abstieg einkalkuliert. Doch die höheren Einnahmen haben uns dann dazu bewegt die nächste lange Tribüne zu überdachen.

04/19 Zurück in Liga 3. In dieser Saison war der Wurm drin. Zu viele Unentschieden und letztlich auf Platz 4 gelandet mi 4 Punkten Abstand zum Aufstieg.

05/19 Nun wieder der Aufstieg und in dieser Saison die letzten beiden kurzen Tribünen überdacht und noch 3.000 Sitzplätze hinzugebaut. 23.000 erschien uns die richtige Größe anhand unserer FB zu sein.

06/19 das vierte Mal in Liga 2. Unser Vorahnung gab uns recht. 23.000 waren nicht einmal ausverkauft. Nur bei 2 Spielen knapp darunter. Die Größe passte also. Jedoch haben wir uns in der Vorrunde mehr auf die Pokalspiele konzentriert und wichtig Punkte somit verschenkt. 13 Punkte in der Vorrunde zu 23 Punkten in der Rückrunde sagen schon einiges aus. Es fehlten am Ende 4 Punkte zum Klassenerhalt, wobei wir das letzte Spiel, was ein Sieg hätte werden können abgeschenkt hatten zu Gunsten der Jugendperspektive. Ob nun mit einem Punkt Abstand oder mit 4 war ja egal.

Und jetzt 07/19 liefern wir uns ein Kopf an Kopf Rennen mit Zukunft Magdeburg und Beilngries. 4 Punkte nach vorn und 5 Punkte nach hinten liegen wir aktuell auf Aufstiegskurs. Doch hier ist noch nichts entschieden. Wir müssen auch noch alle gegeneinander antreten. Das Verfolgerfeld ab Platz 4 ist allerdings auf komfortablem Abstand. Die 3er Gruppe wird es wohl unter sich aus machen, wer letztlich auf dem undankbaren 3. Platz landet.

Sportecho:
Also ist der erneute Aufstieg anvisiert. Auch der Klassenerhalt?

Michael Woll:
Noch sind wir nicht aufgestiegen, aber das Ziel ist klar. Ob es dann nach jetziger Kaderplanung zum Klassenerhalt reicht, wage ich zu bezweifeln. Aber ich rede ungern über ungelegte Eier.

Sportecho:
Eine letzte Frage haben wir noch. Haben sie alles richtig gemacht?

Michael Woll:
Nein! Man kann nicht alles richtig machen. Man kann die Weichen stellen für eine Richtung von der man denkt, dass es der richtige Weg ist. Aber oftmals treten auch Ereignisse ein die man gar nicht auf dem Schirm hatte. Und dann gewinnt man die Erkenntnis, dass es anders vlt. besser gewesen wäre oder man schneller voran gekommen wäre. Das Gesamtpaket zu dem was vor 30 Saison war und zu dem was heute ist stimmt allerdings. Also verkehrt war es also auch nicht.

Sportecho:
Wir bedanken uns bei Michael Woll für den Einblick in 30 Saisons Borussia Neunkirchen. Es bleibt auch noch festzuhalten, dass Borussia Neunkirchen in der Vereinsgeschichte noch nie auf so einem hohen Niveau war wie jetzt. Ist es eine Erfolgsgeschichte? Entscheiden sie selbst!


Zufriedene Gesichter in Neunkirchen
NEUNKIRCHEN - Letzter Spieltag der Saison und rund ums Ellenfeld in Neunkirchen sieht man nur zufriedene Gesichter.

Die endgültige Platzierung der Saison ist noch nicht entschieden. Hier ist von Platz 7 bis 11 noch alles möglich. Das Saisonziel Klassenerhalt ist allerdings schon seit dem 31. Spieltag besiegelt.

Auch die sportliche Bilanz sieht überaus positiv aus. Von den bisher 33 Ligaspielen gingen nur 8 verloren. Da zieht man sogar mit den Spitzenteams der Liga gleich.
Ebenso die Torbilanz. Bisher 70 Treffer. Gerade mal 16 Treffer weniger als Chemnitz die mit 86 Treffern diese Wertung anführen. Insgesamt haben 6 Teams öfters aufs Tor getroffen, als die Borussen von der Saar.
Bei den Gegentreffern sieht es nicht ganz so gut aus. Hier haben 8 Teams weniger als 60 Tore kassiert. So kommt aktuell vor dem letzten Spieltag eine Tordifferenz von +10 heraus. Nach Tordifferenz sortiert liegt Neunkirchen noch auf Platz 7 der Liga.

In der Jugendarbeit hält man den seit Jahren positiven Trend weiter bei. Zu Anfang der Saison, waren 16 Spieler aus eigener Jugend im Kader. Ein Jüngling, der übernommen wurde, konnte sich jedoch mangels technischer Werte nicht behaupten und hat den Kader ohne Spieleinsatz verlassen.
Wehmütig blickt man allerdings auf den Weggang von Luis Benz. Der Rechtverteidiger im Alter von 25 Jahren hatte sich nun soweit entwickelt, dass eine Vertragsverlängerung nicht mehr zu Stande kam. Die Gehaltsforderung konnte von Borussia Neunkirchen nicht erfüllt werden. Für rund 2,2 Mio ging er zu UD Xelaju (1. Liga Guatemala).
So wurde die Saison dann mit den übrigen 14 Spielern aus eigener Jugend bestritten. Immerhin 50% des Kaders. Im Laufe der Saison hat sich der Anteil eigener Jugendspieler in der A-Elf von 3 auf 5 erhöht. Diese Entwicklung lässt sich durchaus sehen. Auch mit Blick in den bestehenden Jugendkader kann man davon ausgehen, dass dieser nachhaltig ist und größtenteils Nachbesetzungen im Stammkader aus eigenen Reihen kommen.

Zum Abschluss der Saison hat man ein Neunkirchen zudem beschlossen das Ellenfeldstadion zu erweitern. Pünktlich zur neuen Saison wird es dann über 27.500 überdachte Sitzplätze verfügen.

Der Schatzmeister Wolfgang Scheible hat auch schon durchblicken lassen, dass trotz den Ausgaben für die Stadionerweiterung und die schon getätigten Ausgaben für Nachbesetzungen für die kommende Saison, das Vereinskapital um ca. 3 Mio steigen wird. Den genauen Rechnungsabschluss wird er in der Hauptversammlung in der Sommerpause bekannt geben.

+++ Tim Partels, für Sportecho +++


BW Magdeburg positive Überraschung
Wer hätte das vor der Saison gedacht? Der Aufsteiger aus Magdeburg hat mit 12,6 Millionen Credits den niedrigsten Spieleretat aller Zweitligisten und zahlt im Schnitt mickrige 16.000 Credits je Spieler Gehalt. Dementsprechend wurden sie vor der Saison von allen Seiten belächelt und man war sich in Fachkreisen einig, dass es nur ein kurzes Gastspiel in Liga 2 wird. Vor allem mit solch einem unerfahrenen Trainer.

Nach 10 Spieltagen allerdings stehen stolze 13 Punkte auf der Habenseite der Blau Weißen, 7 Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz und die 2. Pokalrunde konnte erreicht werden. Das Team ist eine verschworene Gemeinschaft, alle sind wichtig und niemand dürfte derzeit unzufrieden sein.

Es wird interessant sein zu sehen, wie sich dieses Team entwickelt und ob es konstant weiter punktet. 12 ihrer 13 Punkte holte Magdeburg im heimischen Stadion. Wenn sie nicht anfangen auch auswärts zu punkten, wird es für sie eng werden.
Auch an ihrer Defensivschwäche (24 gegentore) sollten sie arbeiten, dann ist vieles möglich diese Saison.

Die ganze Region ist euphorisiert und man spürt hier entsteht etwas. Aktuell läuft der Ausbau des Stadions von 16.000 auf insgesamt 19.500 Plätze, was dem Verein in Zukunft mehr Spielraum geben soll für Investitionen.

Wesley Sonck | BW Magdeburg
13.12 23:02

Neues Stadion für Gelsenkirchen 04
Nach einem Jahr Bauzeit ist die neue Gelsenkirchen 04-Arena mit einer Kapazität von 29.500 Plätzen nun fertig gestellt worden. Die Kosten für das Stadion, dessen Bau wegen Anwohnerprotesten eine Weile geruht hatte, belaufen sich auf 74.999.924 Credits. Das alte Gelsenkirchen 04-Stadion wird zukünftig dem Freizeit- und Breitensport zur Verfügung stehen.
Rainer Eisenschuh
02.12 19:40

Zwischenfazit bei FC Belingries
5 Spieltage ist es nun her dass Teammanager Bingo Jogi, nach fast 14 Saisons bei Einheit Strassburg, überraschend zu dem strauchelnden Ex Bundesligisten FC Belingries wechselte. Sportecho fragt in diesem Exclusivinterview nach seinen Beweggründen zu diesem Wechsel , seinen Zielen und seinem Zwischenfazit.

Herr Jogi nach knapp 14 Saisons sind sie kurz nach der Winterpause überraschend zu FC Belingries gewechselt. Was hat sie zu diesem Wechsel bewogen und was ist ihre Zielsetzung um diesen finanziell angeschlagenen Ex Bundesligisten in ruhigere Fahrwasser bringen?

Jogi: Zuallerst möchte ich mich beim Vorstand von Srassburg bedanken, dass dieser mir diesen Wechsel ermöglichten. Als dieses Angebot auf meinem Schreibtisch lag musste ich natürlich mit mir ringen ob es das wert ist meine Arbeit hier abzubrechen, aber ich sehe beim FC einfach grössere Chancen auch höherklassiger zu spielen als nur zwischen 3.und Regionalliga zu pendeln. Allein die Infrastruktur, das Stadion, was leider inzwischen teilweise wegen Sparmassnahmen zurückgebaut werden musste, sowie die hervorragende Jugendarbeit von früher begeisterten mich. Wer meine Arbeit bei Strassburg beobachtet hat weiss wie sehr ich versuche möglichst auf die eigene Jugend zu bauen und so meinen Kader zu gestalten. Leider waren bei Strassburg die Möglichkeiten ausgeschöpft da es nunmal ein kleiner Verein ist der mit mir von der Verbandsliga nach oben geführt wurde.
Ein ganz klares Ziel ist es also die von meinen Vorgängern mehr und mehr vernachlässigte Jugend wieder aufzuwerten und die Kaderkosten zu senken.
Dies muss leider auch mit schmerzhaften Abgängen geschehen, da bin ich Realist, so musste unser Stammtorwart Schubert ,aus unserer eigenen Jugend stammend, für wenig Geld verkauft werden, da allein dieser 14 Prozent!!! unseres gesamten Etats einnahm und sein Vertrag auslief.
Die langfristigen Ziele sind also eindeutig 1. die finanzielle Konsolidierung, 2. Investitionen und Vertrauen in die eigene Jugend sowie 3. unser tolles Stadion wieder zu seiner alten Pracht zu bringen. Dafür braucht es Zeit und Geduld, welche mir vom Vorstand gebilligt wurden.

Sportecho: Das hört sich nach einem spannenden und schwierigen Projekt an, wie sind jedoch ihre kurzfristigen, sportlichen Ziele? Immerhin sind sie seit dem letztem Spieltag auf Platz 3 vorgerückt, mit 2 Punkten Abstand zu einem Aufstiegsplatz.

J.: Finanziell und für unsere Fanbasis können wir uns eigentlich kein 5.Jahr 3.Liga mit diesem Kader erlauben, so ist nach den letzten positiven Ergebnissen ganz klar der Aufstieg das Ziel, Regensburg und Neuaubing werden es uns aber nicht leicht machen. Auch Osnabrück, Karlsruhe sowie Vegesack werden um den Aufstieg mitreden wollen. So sind wir z.B. gegen Vegesack aus dem Ligapokal geflogen. Starke Konkurrenten, aber ich vertraue meinem Kader, auch wenn natürlich weitere Einsparungen vorgesehen sind und manche Spieler sich für andere Vereine in den Fokus spielen müssen.
Aber egal wie die Saison ausgeht, werden wir nächstes Jahr 7 neue Spieler aus der Jugend hochziehen und diesen vertrauen (müssen). Somit bin ich zuversichtlich den Verein in ein paar Jahren wieder zu einem gestandenen 2.Ligisten zu formen.

Sportecho: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg im Saisonendspurt.

Jogi.: Vielen Dank.

Bingo Jogi | FC Beilngries
21.11 11:56

Aufklärung im Fall Olaf Lustig
Die neusten Recherchen im Fall Olaf Lustig ergeben, dass Olaf Lustig tatsächlich nicht in die Bar-Schlägerei verwickelt war. Dennoch zeigten die Investitionen, dass Olaf Lustig wegen seines Alibis gelogen hatte und die unscharfen Kamerbilder tatsächlich ihn gezeigt hatten. Es stellt sich heraus, dass Olaf Lustig an einem Autorennen in der Berliner Innenstadt teilgenommen hatte. Weitere Investitionen zeigten jedoch, dass dieses Autorennen schon vor etwa zwei Monaten von einer unabhängigen Racing-Organisation geplant worden ist. Somit war das Autorennen nicht illegal und Olaf Lustig nicht gegen das Gesetz gehandelt hatte.

Im Gerda GFC Berlin-Team dürfte somit wieder Ruhe herrschen. "Olaf Lustig wird aber für die nächsten drei Spiele suspendiert, da er gegen die internen Teamregeln gehandelt hatte und dazu noch gegenüber dem ganzen Team gelogen hatte", so Martin Bergmann zum weiteren Vorgehen.

Zu den letzten Spiele äußerte sich der Teammanager von Gerda GFC Berlin ebenfalls: "Um ehrlich mit Ihnen zu sein, bin ich ein bißschen unzufrieden mit den letzten Spielen. Ich finde, dass man im Abstiegskampf mehr aus seinen Chancen machen sollte. Besonders gegen SG Lahnstein hätte ich gerne gewonnen. Wenn man schon 22 Torchancen gegnüber 11 Torchancen hat, dann muss man auch punkten. Dennoch bin ich sehr erfreut über das Erreichen des Halbfinals im Ligapokal. Das wird nochmal unseren Finanzen gut tun."

Zu seiner Zukunft als Teammanager bei Gerda GFC Berlin äußerte sich Martin Bergmann ebenfalls: "Ich habe gewisse Pläne mit diesem Team. Ich möchte das Team in Zukunft wieder an die Spitze Deutschlands führen. Aber um ehrlich zu sein, weiß ich noch nicht ganz, ob das möglich sein wird, denn der Vorstand erwartet zurzeit mehr, als ich mit dem Team erreichen kann. Ich gucke einfach mal, was passiert und dann können wir gerne nochmal genauer über meine Ziele reden :D."

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