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Sportecho
+++ Sportzeitung für Deutschland +++

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Saisonauftakt in Argentinien für die Bor. NK
NEINKIRCHEN/Buenos Aires

Auftakttraining für Borussia Neunkirchen diesmal in Argentintien. Die Borussia ist von der Saar weit gereist um gegen die Boca Yuniors ihr Vorbereitungsspiel auszuführen. Michael Woll sagt dazu: "wir müssen solche Spiele spielen um von internationalen großen Clubs zu lernen. Gerade in Südamerika, wird eine ganz andere Art Fußball gespielt, wo man sich das ein oder andere abschauen kann."

Die Stimmung im Kader allerdings ist etwas angespannt. Neue Saison, neuer Start, aber der miserable Saisonauftakt der letzten Saison ist noch nicht vergessen. Teamkapitän Isidor Custov sagte dazu in der Mannschaftsbesprechung: "So etwas darf uns nicht noch einmal passieren!"

Neu im Kader ZM Andre Auch, ZM Josef Eriksson, LM Vincent Navarro und RS Dmitri Filatow. Diesen 4 wurden schon in der Winterpause durch Scout Heiko Findrich Zukunftsaussichten in Neunkirchen angeboten. Sie willigten ein und haben 4 Jahresverträge unterschieben.

Aus eigener Jugend wurden Torwart Herbert Gerlach und LV Walter Stoll übernommen. Herbert Gerlach ist durch seine beachtliche Leistung und Entwicklung schon im Stammkader als zweiter Torwart voll integriert. Michael Woll verspricht sich viel von ihm. Walter Stoll hingegen wird mehr als Ersatzspieler eingesetzt um Spielerfahrung zu sammeln.

Die Torwartfrage ist nun auch geklärt. Über den TM kam nun der 20 Jährige Michael Meyer vom OSC Bremerhaven aus der Regio B nach Neunkirchen und wird die Rolle als Stammtorwart übernehmen. Der in die Jahre gekommene Walter Heller wird nun doch kein Spiel mehr für die Borussia machen und ist heute schon auf dem Transfermarkt angemeldet worden. Jedoch begleitet er den Kader noch bis er einen neuen Arbeitgeber gefunden hat und arbeitet seine Nachfolger ein.

Schatzmeister Friedrich Knapp, schaut allerdings weniger optimistisch in die neue Saison. "Die finanzielle Lage ist nicht einfach", sagt er, "Wir haben wieder auf Messers Schneide kalkuliert. Um die Kosten zu decken muss auch der nötige sportliche Erfolg her, sonst wird es zu Saisonende beim Bilanzabschluss wieder knapp." Michael Woll dagegen ist optimistischer und geht davon aus, dass selbst wenn die Bilanz am Ende negativ ist, das gute Polster mehr als ausreicht. Er sagt auch: " Unseren jungen Franzosen als Mittelstürmer werden wir in Neunkirchen nicht ewig halten können. Seine Entwicklung zeigt, dass er zu höherem berufen ist. Wenn es zu einer Trennung kommt, werden wir den Jungen sicher nicht verschenken.

Auf eine klare Kampfansage, Aufstieg, Pokalsieg, lässt sich Michael Woll nicht festlegen. Mit einer Platzierung unter den ersten 5 gibt er sich zufrieden. Im Liga-Pokal nach der Gruppenauslosung sieht er das erreichen der KO-Phase eher skeptisch, aber will es schaffen. "Wieder einmal Dauergegner Brück und nun auch noch Recklinghausen in einer Gruppe, das wird schwer, meint er mit verzogener Miene.

+++ Tim Partels für Sportecho +++


Getrübte Stimmung im Ellenfeld
Die Saison 07/17 neigt sich dem Ende zu. Nach der Mitgliederversammlung im Ellenfeld hatte die unser Reporter Tim Partels dann noch die Möglichkeit Teammanager Michael Woll fragen zur Saison und Zukunftsausrichtung zu stellen.

TP:
Herr Woll, man sieht es in ihrem Gesicht an, dass sie mit der Saison nicht zufrieden sind. Was ist schief gelaufen?

MW:
Das ist gar nicht so einfach zu erklären, weil es gerade für den Saisonbeginn keine logische Erklärung gibt.
Unser Grundgerüst stand wie jede Saison und durch Neuzugänge hatten wir uns gegenüber der Vorsaison sogar etwas verstärkt. Doch irgendwie haben wir den Saisonstart verpasst und kamen auch nicht in die Gänge. Wir haben unnötig Punkte liegen lassen und kamen bis zum 10 Spieltag aus den unteren Platzierungen nicht weg. Platz 13 weit unter unseren Möglichkeiten. Gegen Spitzenteam der Liga sahen wir gar nicht mal so schlecht aus und konnten sogar punkten, aber gegen Teams wo der Sieg eigentlich Pflicht war, ging der Schuss meist nach hinten los. Das lässt sich nicht erklären. Erst gegen Ende der Vorrunde riss die Misserfolgsserie ab und wir kamen dann zur Winterpause doch noch auf Platz 8.
Die Rückrunde hat dann bewiesen, dass wir unnötig Punkte haben liegen lassen. Aber auch hier ein Spiel mit dabei, was nicht in die Serie passt. Am 27. Spieltag die 3:2 Niederlage gegen Erkenschwick. Die hatten wir in der Vorrunde noch 5:0 zu Haus geschlachtet.
Im direkten Vergleich zur Vorrunde sind wir nun in der Rückrunde 10 Punkte im Plus, Ohne dass sich etwas im Kader geändert hat. Das sagt eigentlich schon alles. Wäre die Vorrunde ähnlich gut verlaufen, würde man jetzt aktuell vom Kampf um Platz 3 reden und nicht darüber hoffentlich noch Platz 5 zu halten.

TP:
Im Sturm scheint das Problem ja nicht zu liegen. Mit zur Zeit 86 geschossenen Toren ist ihre Borussia zumindest in diesem Punkt Spitzenreiter. Aber bei einem Torverhältnis von 86:43 sehe ich die Schwäche in der Abwehr. Immerhin fast das Dreifache an Gegentreffern als die 5 Spitzenclubs der Liga. Kann man das so sagen?

MW:
Rein von den Zahlen her müsste ich ihnen recht geben, aber man muss etwas genauer hin schauen. Unser Sturm ist im Ligavergleich nach Spielernoten, die von der Presse ja gern vergeben werden nur im oberen Drittel angesiedelt, wenn man die Einzelspieler betrachtet. Hier macht es die Summe. In der Abwehr sieht es aber ähnlich aus. Unsere defensive ist gar nicht so schlecht wie es die Zahlen vermuten lassen.
Ich sehe unser Problem schon seit längerem im Tor. Hier konnten wir in der Vergangenheit nicht so nachlegen wie es vlt. besser gewesen wäre. Unser zweiter Torwart, der aus der eigenen Jugend kam hat uns mittlerweile verlassen. Für ihn gab es keine Zukunftsperspektive mehr und nächste Saison wird ein neuer aus der Jugend, von dem ich mir einiges verspreche, seinen Platz einnehmen.
Unser Torwart der Stammelf, Walter Heller, ist in die Jahre gekommen. Mit nun 30 Jahren sind seine Reflexe nicht mehr so auf dem Hoch wie noch Jahre zuvor. Auch mit ihm stehe ich im Gespräch, dass wir ihn vlt. schon nächste Saison vorzeitig auf den TM setzen. Wir haben auch schon einen jüngeren Torwart mit vergleichbaren Fähigkeiten im Blick. Dieser wird dann zwar zu Anfang keine Verstärkung sein, aber der junge Mann zeigt Talent und kann sich noch entwickeln. Aber hier stehen wir noch in Verhandlungen. Somit ist noch nichts entschieden, wie es um die Zukunft von Walter Heller aussieht. Tendenziell wird es aber in die Richtung gehen, dass Walter Heller nur noch zu Anfang der Folgesaison im Kasten steht.

TP:
Sie sind ja nun schon in der Zukunft angekommen. Was ist das ziel der nächsten Saison?

MW:
Ich rechne wie jedes Jahr damit, dass sich unsere direkte Konkurrenz auch verstärkt. Wir tun dies auch im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten. Sie wissen ja, dass ich nie mehr Geld ausgeben will, als wir auch in der Lage sind dieses dann auch zu erwirtschaften. Darum Wird es hinsichtlich der Stärke im Kader kaum zu nennenswerten Veränderungen kommen. Da schränken uns die Finanzen halt ein. Unser Kader wird weiterhin aus 22 Stammspielern bestehen plus Jugendspieler die nicht voll integriert sind. 7 Mio Kaderkosten dürfen dabei nicht überschritten werden und wenn, dann nur knapp, denn wir haben ja noch ein gutes Polster.
Wir wissen ja noch nicht was kommt, auch nicht wie sich die Ab und Aufsteiger zeigen. Doch vom Potential unseres Kaders strebe ich natürlich eine Platzierung unter den TOP5 an und im Ligapokal die Teilnahme an den KO-Spielen. Landespokal ist für eine Regionalligamannschaft reines Glück. Da ist jede weitere Runde die man erreicht ein Geschenk.

TP:
Das sieht ja nun so aus, als ob man noch länger mit ihnen im Ellenfeld rechnen kann. Es gab ja Spekulationen, dass sie den verein wechseln würden und zu Germania Neureut gehen würden.

Michael Woll lacht

MW:
Was nicht alles so spekuliert wird? Es ist richtig, dass ich meinem Managerkollegen in der Vorrunde ausgeholfen habe und mich während seiner Abwesenheit um Training, Taktik und Aufstellung rund um den Kader gekümmert habe. Ja es gab auch eine Anfrage von Germania Neureut, ob ich mir eine längere Zusammenarbeit vorstellen könnte. Diese aber nicht als Manager sondern eher beratend an der Seite von meinem geschätzten Kollegen Michael Keck.
Um mich aus dem Ellenfeld raus zu holen, muss man mich schon liegend in einer Holzkiste in einem schwarzen Palmtaxi abtransportieren.
Dem habe ich auch nichts Weiteres mehr hinzuzufügen. Ich denke mein Standpunkt ist klar.



+++ Tim Partels für Sportecho +++


Rekorderlös für DJK Nottuln
(Nottuln) Gerade erst hatten wir darüber berichtet, dass Thijmen Vandenhoff, der langjährige Stammtorwart der DJK Nottuln, seinem Verein ab dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen würde. Jetzt wurden unserer Zeitung Informationen zugespielt, wonach der 25-jährige Niederländer (Technikstärke 75) zukünftig für Luna America, den derzeitigen Tabellenzweiten der zweiten Liga Paraguays, antreten wird. Angeblich ließen sich die Südamerikaner den Transfer über 800.000 Credits kosten, für den kleinen Verein aus Nottuln ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk der seltenen Art.

Auf die Gerüchte angesprochen, bestätigte Nottulns Schatzmeister Siggi Sparsam zwar den Transfer, wollte die Zahl aber nicht kommentieren. Immerhin ließ er durchblicken, dass sie nicht völlig aus der Luft gegriffen sei. Daraufhin angesprochen, wie der Verein mit dem unerwarteten Geldsegen umgehen werde, blieb Sparsam schmallippig: "Ich werde meinem Namen alle Ehre machen, darauf können Sie sich verlassen."

Vandenhoff kam 17-jährig aus der Jugend des Niederländischen Zweitligisten SC Utrecht zur DJK. Er bestritt 236 Spiele für die Münsterländer und entwickelte sich dort zum bislang stärksten Leistungsträger. Trainer und Manager Harry Hurtig zum Transfer: "Thijmen ist ein erstklassiger Torwart und darüber hinaus ein super Typ. Es wurde Zeit für ihn, zu einem internationalen Top Club zu wechseln, um sich dort angemessen weiterentwickeln zu können. Ich freue mich sehr für ihn und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute."

Nachfolger William Huxley scheint mittlerweile gut in Nottuln angekommen zu sein. So hat er in den ersten Saisonspielen sein Talent bereits das eine oder andere Mal unter Beweis stellen können. Wir vom Münsterländer Boten wünschen uns: weiter so!!

Rudi Rastlos
(für den Münsterländer Boten)

Harry Hurtig | DJK Nottuln
14.09 12:47

SV Werder Wesel erregt Aufsehen
Nach einer bis vor kurzem noch "Mittelprächtigen Saison" in der 2. Division der 3. Liga, gewinnt der SV Werder Wesel unter dem neuen Trainer Daniel Strauß 6 der letzten 7 Spiele (hatte nur gegen den Tabellenführer und Aufsteiger Oberkirn das Nachsehen) und schafft noch den Sprung unter die Top 10 in der Abschlusstabelle.
Trainer Strauß kündigt bereits zum Saisonende schon den Angriff auf die ersten 3 Plätze in der kommenden Saison an, Zitat: "Wir haben ein geiles Team zusammengestellt. Mit dieser Mannschaft ist alles Möglich, mit etwas Glück sogar der Aufstieg in Liga 3".


VfR Aalen legt los: Trainingsauftakt mit Baier, ohne Bozsik
Aalen (lam) - Das Abenteuer Regionalliga kann beginnen. Der VfR Aalen startet am heutigen Dienstag in die Mission Klassenerhalt. Aufstiegstrainer Philipp W. begrüßte die 22 fitten Lizenzspieler um 9:30 Uhr zur ersten Einheit der neuen Saison. Lediglich der ungarische Außenstürmer Ferenc Bozsik (18) musste verletzungsbedingt passen und wird dem VfR vorraussichtlich auch noch die ersten Ligaspiele fehlen. Bozsik leidet unter den Folgen einer Syndesmosebandverletzung, welche er sich am drittletzten Spieltag der vergangenen Saison zugezogen hatte. Doch auch zwei Neuzugänge konnte der VfR-Coach begrüßen. Aus Mönchengladbach stößt Mittelfeldspieler Jonas Baier (26) zum Verein für Rasenspiele. Der 26-Jährige kommt mit der Erfahrung von über 150 Regionalligaspielen auf die Ostalb, ebenso absolvierte Baier bereits 23 Drittliga- sowie zwei Erstligaspiele. Er erhält die Rückennummer 9 und könnte bereits beim heutigen Testspiel gegen den englischen Drittligisten Lincoln Imps sein Debüt feiern.
Neben Baier kommt auch das türkische Torhütertalent Ferruh Kocaoglu (18) zum VfR. Der Nachwuchskeeper spielte zuletzt bei San Carlos FC in Costa Rica (1. Liga) und soll zukünftig die Konkurrenzsituation im Tor erhöhen.

Philipp Wiedmann | VfR Aalen
17.10 11:22

Getrübte Stimmung in Beilngries
Bei der Vollversammlung des FC Beilngries herrschte eine etwas gedrückte Atmosphäre. Das hatte weniger mit dem Abstieg zu tun, der bereits vor Beginn der vergangenen Saison angekündigt wurde und lange absehbar war, sondern mehr mit der Erkenntnis, dass der Abgang des derzeitigen Managers langsam ins Bewusstsein der Spieler und Fans rückt.
"Einige Vertragsverlängerungen, die wir heute ausgehandelt haben, bedeuten, dass bestimmte Spieler nun länger beim Verein bleiben werden als ich", erklärte Manager Thomas Meier. "Zwar werde ich noch einige Saisons bleiben, aber dennoch werden die Spieler, deren Anschlussverträge wir für vier Saisons ausgehandelt haben, noch bei diesem Verein spielen, wenn ich bereits fort bin."
Als er bemerkte, wie sehr diese Worte die Stimmung drückten, fügte Manager Meier hinzu:
"Niemand ist unersetzbar: Kein Spieler, kein Trainer, kein Manager. Und ich werde in den kommenden Saisons darauf hinarbeiten, den Verein in optimalem Zustand zu übergeben: Mit einem exzellenten Jugendkader, guter finanzieller Basis - und nicht mehr als Regionalligisten, sondern als Drittligisten!"
Man darf gespannt sein, ob sich interessierte Nachfolger für Thomas Meier ab März/April 2018 finden werden...

Thomas Meier | FC Beilngries
17.10 10:00

Joaquin Djalo wechselt zu SVG Aurich
Eine gut informierte Netz-Zeitung berichtete gestern auf ihrer Seite, dass der Transfer des Spielers Joaquin Djalo von Aragua FC zu SVG Aurich unmittelbar bevorstehen würde. Inzwischen sieht es eher so aus, dass der Fussballer ganz sicher seine Zelte bei SVG Aurich aufschlagen wird.

Die Teammanager der beiden Teams sollen sich bei einem Treffen auf eine Transfersumme von 15.892.300 Credits verständigt haben.

Für Joaquin Djalo gibt es im Aragua FC-Trikot keine Zukunft mehr. Der Spieler fiel in Ungnade, da er in der letzten Saison mehr durch Eskapaden neben, als durch gelungene Aktionen auf dem Platz Schlagzeilen machte. Beim Aragua FC-Teammanager hat der Ballzauberer keine guten Karten: "Ich habe nicht das Gefühl, dass er wieder der Spieler werden will, der er einst war".

Joaquin Djalo erntet ob seines Übergewichts derzeit ziemlich viel Hohn und Spott in den Medien, wird als Dickerchen bezeichnet. Aragua FC äußerte gestern jedoch großes Interesse, den 29-Jährigen ehrenvoll zu verabschieden. Zu groß seien seine Verdienste um die Erfolge des Klubs in der jüngeren Vereinsgeschichte.
Rainer Eisenschuh
14.10 20:49

5:2 gegen Uerdingen: Nottuln bleibt in Regionalliga C
(Nottuln) Gestern abend, 20:54 Uhr, Schiedsrichter Gunnar Gnadenlos hatte die Partie zwischen der DJK Nottuln und dem KFC Uerdingen soeben abgepfiffen, als der Jubel der gut 2900 Zuschauer im Sportpark Nottuln kein Grenzen mehr kannte. Mit einem verdienten 5:2 Erfolg gegen die Rheinländer Mitkonkurrenten im Kampf gegen den Abstieg belohnten die Spieler der Heimmannschaft Fans, Verantwortliche und nicht zuletzt sich selbst mit dem vorzeitigen Klassenerhalt.

Bereits eine halbe Stunde vor Abpfiff waren die Gesänge und Sprechchöre der begeisterten Fans vom Stadion bis hinüber ins Zentrum des kleinen Städtchens zu hören, wo viele Fußballbegeisterte das Spiel zuhause vor ihren Fernsehern oder gemeinsam mit Freunden in den verschiedenen Bars und Kneipen live mitverfolgt hatten. Sie hatten eine mitreißende Partie gesehen, in der es für beide Teams um sehr viel ging. Die DJK konnte mit einem Sieg den vorzeitigen Klassenerhalt sichern, während die Gäste im Kampf um den Abstieg unbedingt punkten mussten. Dementsprechend hatten die beiden Trainermanager Hurtig und Wilhelm ihre Bestbesetzungen aufs Feld geschickt und setzten mit jeweils drei Spitzen auf bedingungslose Offensive.

Die Hausherren begannen äußerst aggressiv und ließen keinen Zweifel aufkommen, dass sie die drei Punkte im Sportpark behalten wollten. So traf dann auch Sommerneuzugang Tüfekci nach gelungener Kombination bereits in der 6. Minute zum 1:0. Dass die Münsterländer in der Folge zwei hochkarätige Chancen vergaben, sollte sich rächen, als Uerdingen in der 16. Minute durch Linksaußen Kunz den Ausgleich erzielte. Die Freude der Gäste währte allerdings nur kurz, denn nur zwei Minuten später brachte Fortin die Heimelf wieder in Front. Nottuln kontrollierten fortan die Begegnung und krönte seine starke Leistung noch vor der Pause mit dem dritten Treffer durch Linksaußen Oliveira (38.). Nachdem die Seiten gewechselt waren, überschlugen sich die Ereignisse: Uerdingen kam bissig aus der Kabine und markierte in der 51. Minute den Anschlusstreffer durch Mittelfeldstar Lineback (Spielstärke 71). Fast im Gegenzug waren es Pelayo und wiederum Tüfekci, die mit ihren sehenswerten Treffern in der 54. und 56. Spielminute das Spiel vorzeitig für die Hausherren entschieden. Uerdingen hatte dem nun wie entfesselt aufspielenden Heimteam, das eine Vielzahl weiterer hochkarätiger Chancen nicht verwerten konnte, nichts mehr entgegenzusetzen und musste ohne zählbare Ausbeute die Heimreise antreten.

Mann des Abends, Erim Tüfekci, der mit seinen beiden Treffern erheblichen Anteil am Erfolg der Münsterländer hatte, kommentierte "Wir wussten, dass wir heute den Klassenerhalt klarmachen können und haben alles dafür gegeben. Wir waren super drauf und dass ich gleich noch zwei Buden beisteuern konnte, ist natürlich der absolute Hammer. Ich bin super happy. Jetzt gehen wir duschen und dann irgendwo kräftig einen zischen." Ob Nottuln Manager Hurtig seinen Jungs bei besagtem Zischen behilflich war, ist nicht bekannt. Wir vom Münsterländer Boten bleiben für Sie dran.

Rudi Rastlos

(für den Münsterländer Boten)

Harry Hurtig | DJK Nottuln
11.10 17:04

Mangerfrage bei Germania Neureut
NEUREUT/NEUNKIRCHEN

Anfang der Saison bat die Germania Neureut, die frisch in die Oberliga aufgestiegen waren bei Borussia Neunkirchen um Hilfe, weil der derzeitige Manager Michael Keck verhindert war. Michael Woll kümmerte sich in dieser Zeit vornehmlich um Training, und Taktische Aufgaben im Kader. Seine Erfahrung aus der Regionalliga zeigte auch Wirkung und die Germania kam vorerst aus der Abstiegszone raus.

Doch scheint es in Neureut etwas zu prodeln. Aus noch nicht bestätigten Quellen scheint es so als ob sich der Vorstand von Neureut über das Weiterbestehen von Michael Keck seine Gedanken macht. Man hörte Stimmen, wie "Er ist nicht ganz bei der Sache" und ähnliches. Germania Neureut ist immer noch nicht sicher aus der Abstiegszone entfernt. Nur 2 Punkte Abstand zum ersten Abstiegsplatz. Das sah unter der Leitung von Michael Woll in der Vorrunde anders aus. Auch solche Stimmen waren zu hören. Wie es scheint macht sich der Vorstand Gedanken darum Michael Keck durch Michael Woll zu ersetzen. Der Vorstand sei schon mit Borussia Neunkirchen in Verhandlung. Doch bisher handelt es sich dabei um Spekulationen. Von offizieller Seite wurde dies noch nicht bestätigt. Wir wissen aber auch, dass Michael Woll diese Saison erst seinen Vertrag bei Borussia Neunkirchen verlängert hat.

Sind das alles nur Gerüchte oder ist da etwas dran. Wir bleiben am Ball.

+++ Tim Partels für Sportecho +++


DJK Nottuln erkämpft Klassenerhalt in der Regionalliga
(Nottuln) Gut ein Jahr ist es her, seit wir vom Aufstieg der DJK Nottuln in die Regionalliga C berichteten. Jetzt haben Spieler, Fans, Verantwortliche, und nicht zuletzt Trainer und Manager Harry Hurtig wieder Grund zum Jubel. Die Münsterländer haben sich als überraschender Tabellenzehnter den Klassen-erhalt erkämpft und spielen auch in der nächsten Saison wieder in der viertstärksten Deutschen Spielklasse.

An diesen Erfolg hatten vor der Saison wohl nur die treuesten Fans geglaubt. Und er ist umso erstaunlicher, wenn man sich die sportlichen und finanziellen Rahmen- bedingungen des Vereins etwas genauer betrachtet.

Nach uns vorliegenden Quellen startete die DJK mit Kadergesamtkosten von ca. 1,4 Mio Credits in das Abenteuer Regionalliga, noch nicht einmal 15% dessen, was z.B. Ligakrösus Leverkusen für seine Spieler berappen musste (ca. 11,5 Mio Credits). Auch der Liga- durchschnitt lag mit 3,6 Mio Credits deutlich höher und nur die SV Schalding und der VfB Giessen, beides direkte Konkurrenten im Abstiegskampf, hatten geringere Kaderkosten als die Nottulner.

In sportlicher Hinsicht ist das Abschneiden der Münsterländer Jungs ebenso beachtlich. Nach unseren Informationen gehörten sie zu Saisonbeginn mit durchschnittlichen tech- nischen Fähigkeiten von 50 Punkten zusammen mit den Kickern aus Gütersloh, Giessen, Stuttgart (je 48) und Breitenfeld (44) zu den wahrscheinlichsten Abstiegskandidaten. Umso erfreulicher ist die Entwicklung während der Saison, nach der die DJK Nottuln mit einer durchschnittlichen Kaderstärke von 504 Technikpunkten sogar auf dem Papier deutlich stärkere Gegner in der Tabelle hinter sich lassen konnte. Zum Vergleich, die beiden Drittligaabsteiger aus Osnabrück und Leverkusen brachten Mannschaften aufs Feld, die im Schnitt eine Stärke von 635 bzw. 650 Punkten hatte.

"Unsere Erwartungen wurden deutlich übertroffen und wir sind über diese Entwicklung natürlich sehr glücklich" beschreibt ein sichtlich zufriedener Präsident Becherbauer die derzeitige Stimmung im Verein. "Wir haben alle sehr hart für den Klassenerhalt gearbeitet und am Ende die verdiente Ernte eingefahren. Jeder hat für den anderen großartig gekämpft und alles gegeben. Und das trotz aller personellen Schwierigkeiten. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs." ergänzt Harry Hurtig, dem man den anklingenden Pathos angesichts des Erfolges gerne nachsieht.

Tatsächlich hatte das Team mit personellen Herausforderungen zu kämpfen. So mussten vor und während der Saison die Abgänge von Jürgen Noack (zu Holstein Kiel) und Iker Rodriguez (zu Preußen Borghorst) verkraftet werden. Sie gehörten zu den Leistungsträgern der vorangegangenen Aufstiegssaison und konnten aufgrund der limitierten finanziellen Möglichkeiten des Vereins nicht gehalten werden.

Im nächsten Jahr droht ähnliches Ungemach. Top Star Thijmen Vandenhoff, der in dieser Saison der Mannschaft mit seinen spektakulären Paraden manch wichtigen Punkt rettete, wird zukünftig nicht mehr das DJK Trikot tragen. Auch hier lassen die finanziellen Möglichkeiten des Vereins keine Weiterver- pflichtung zu. Laut zuverlässiger Quellen aus dem Vereinsumfeld ist mit William Huxley von den Everton Toffees (3. Englische Liga) aber bereits ein vielversprechendes Torwarttalent als Nachfolger verpflichtet worden. Ob er die Lücke füllen kann?

Wir vom Münsterländer Boten wünschen der DJK Nottuln und ihrem neuen Stammtorwart allen Erfolg für die erfahrungsgemäß schwierige zweite Saison in der Regionalliga C.

Rudi Rastlos
(für den Münsterländer Boten)

Harry Hurtig | DJK Nottuln
09.09 14:08

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