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Anpfiff
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| +++ Sportzeitung für Deutschland +++ |
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Es war ein Freitagabend, an dem der Himmel über Nürnberg so grau war wie die Gesichter der Heimfans nach 90 Minuten Fußball. 2054 Zuschauer kamen ins kleine Stadion von SV Nürnberg-Süd, einige mit vorsichtigem Optimismus, viele mit der Hoffnung, dass die Mannschaft nach zuletzt zähen Auftritten wenigstens kämpferisch dagegenhält. Nach dem Schlusspfiff stand es 0:4 - und selbst der hartgesottenste Fan musste zugeben: Der VfB Speldorf war in einer anderen Liga unterwegs. [weiter lesen] |
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Ein lauer Maiabend, 6415 Zuschauer im Mommsenstadion, Flutlicht, Regionalliga-C-Feeling pur: TeBe Berlin empfängt den VfB Speldorf - und liefert sich mit den Gästen ein Spiel, das zwar kein fußballerisches Feuerwerk war, aber alles bot, was ein Freitagabendspiel so braucht: Tempo, Dramatik, und eine Prise Chaos in den Strafräumen. Am Ende hieß es 2:1 (1:0) für die Berliner, die damit ihre Heimbilanz aufpolieren, während Speldorf sich fragt, wie man mit 52 Prozent Ballbesitz und zwölf Torschüssen trotzdem verlieren kann. [weiter lesen] |
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Wenn 13.777 Fans an einem Freitagabend den Weg ins Stadion von Weiler im Allgäu finden, dann wissen sie offenbar, was sie erwartet: frische Bergluft, deftige Stadionwurst - und Fußball mit Schmackes. Am 17. Spieltag der 3. Liga Deutschland (2. Div) bekam DJK Rosenheim all das serviert, allerdings ohne den letzten Punkt auf der Speisekarte. Nach 90 Minuten hieß es 3:0 für die Gastgeber, die von Trainer Mino Raiola so offensiv eingestellt waren, dass selbst der Mannschaftsbus wahrscheinlich auf Abseits stand. [weiter lesen] |
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Wer am Freitagabend in Linx ins Stadion kam, bekam für sein Eintrittsgeld mehr Drama, Emotion und Ironie als in mancher Netflix-Serie. 5018 Zuschauer sahen den SV Linx mit 2:1 gegen Holstein Kiel gewinnen - nach Rückstand, mit roter Karte für die Gäste und mit einer Portion Chaos, die selbst Trainer Michal Dickschat anschließend nur mit einem Kopfschütteln kommentieren konnte: "Das war kein Spiel für schwache Nerven - oder für Freunde der gepflegten Abwehrarbeit." [weiter lesen] |
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Ein lauer Maiabend, 18:45 Uhr, knapp über 1200 Zuschauer im ehrwürdigen Jahnstadion. Man hätte meinen können, es stünde ein Pokalkrimi an - und so kam es auch, zumindest phasenweise. Jahn Regensburg und Eintracht Northeim lieferten sich in der Gruppenrunde des Liga-Pokals (Verbandsliga D) ein Duell, das irgendwo zwischen Taktikseminar und Slapstick schwankte. Am Ende stand ein 1:1 - leistungsgerecht, aber mit reichlich Gesprächsstoff. [weiter lesen] |
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Ein frühsommerlicher Dienstagabend, 15.630 Zuschauer im idyllischen Uracher Stadion, und ein Spiel, das man wohl am besten als "ehrlichen Arbeitssieg mit Beigeschmack von Herzklopfen" beschreibt: Der FV Bad Urach besiegte den SV Warnemünde im Liga-Pokal der 2. Liga mit 1:0 - ein Ergebnis, das nüchtern klingt, aber alles andere als langweilig war. [weiter lesen] |
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Manchmal erzählt ein 0:0 mehr Geschichten als ein 4:3. Das Duell zwischen dem FC Brandenburg und dem VfB Speldorf am Dienstagabend vor 3.304 Zuschauern in der Regionalliga C war so ein Fall. Ein Spiel, das man getrost als "belagerte Stadt" bezeichnen darf - Speldorf schoss, Brandenburg verteidigte, und am Ende stand ein Ergebnis, das in seiner Nüchternheit ein ganzes Drama verbarg. [weiter lesen] |
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Ein kühler Maiabend, Flutlicht an der Berliner Plumpe, 5947 Zuschauer auf den Rängen - und ein Fußballspiel, das man so schnell nicht vergisst. TeBe Berlin besiegt TuS Erndtebrück mit 4:3 (1:3) und liefert dabei eine Vorstellung, die irgendwo zwischen Chaos, Genie und purer Willenskraft pendelte. [weiter lesen] |
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Es war ein lauer Maiabend an der Ostsee, doch die Stimmung im Rostocker Leichtathletikstadion kühlte rasch ab. 4311 Zuschauer kamen, um Empor Rostock zu sehen - sie gingen nach 90 Minuten mit einer Lektion in Sachen Effizienz nach Hause. Der VfB Speldorf zeigte, wie man mit 18 Torschüssen und kühlem Kopf ein Spiel kontrolliert: 0:3 hieß es am Ende, ein Ergebnis, das so klar war wie verdient. [weiter lesen] |
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Ein lauer Maiabend, Flutlicht über dem Ruhrstadion, 5266 Zuschauer, die sich zwischen Bratwurstduft und Bierbecher entscheiden müssen - und mittendrin ein Spiel, das mehr versprach, als es am Ende hielt. Bochum und der 1. FC Kleve trennten sich am 16. Spieltag der Regionalliga C mit 1:1. Ein Ergebnis, das beiden irgendwie schmeckt und doch niemanden so richtig satt macht. [weiter lesen] |
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Sprücheklopfer
Wenn ich heute fünf Talente einbaue und mehrere Spiele hintereinander verliere, dann lassen die Leute an den Blumen, die sie mir zuwerfen, plötzlich die Töpfe dran.
Otto Rehhagel