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Anpfiff
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| +++ Sportzeitung für Deutschland +++ |
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Wenn man in Görlitz Fußball schaut, dann weiß man: Es wird kein Abend für Feinschmecker, aber garantiert einer mit Geschichten. 3535 Zuschauer sahen am Samstagabend, wie der NFV Görlitz den favorisierten Hamburger ASV mit 2:0 abfertigte - und das schon nach 19 Minuten. Danach wurde es weniger ein Fußballspiel als vielmehr ein Lehrstück über verpasste Chancen, beherztes Verteidigen und norddeutsche Ratlosigkeit. [weiter lesen] |
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Wenn ein Spiel mit Pyrotechnik im Herzen und Chaos im Kopf gespielt wird, dann war es dieses am 8. Spieltag der Regionalliga?C: Kaiserslautern gegen Greuther?Fürth, ein 3:3, das keiner so recht erklären konnte - und doch jeder gespürt hat. 4303 Zuschauer auf dem Betzenberg sahen am Freitagabend ein Fußballstück zwischen Genie und Wahnsinn, zwischen jugendlichem Übermut und altgedienter Cleverness. [weiter lesen] |
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Ein lauer Juniabend, 4.388 Zuschauer im Stadion an der Elbchaussee, und ein Hamburger ASV, der von der ersten Minute an so spielte, als habe man sich vorgenommen, die Statistik-Abteilung zu überfordern. 20 Torschüsse, 58 Prozent Ballbesitz, 57 Prozent gewonnene Zweikämpfe - und am Ende ein klares 3:0 gegen Empor Rostock. Es war ein Spiel, das weniger von Spannung als von der Frage lebte, wie viele Tore es am Ende wohl werden würden. [weiter lesen] |
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Es war einer dieser Abende im Ruhrstadion, an denen man sich fragt, ob das Tor vielleicht heimlich zugezogen wurde. 4856 Zuschauer sahen am Freitag das seltene Kunststück, dass eine Mannschaft 18 Mal aufs Tor schießt und trotzdem keinen Treffer erzielt. Bochum dominierte, Frohnlach überlebte - und das mit einem 0:0, das sich für die Gäste anfühlte wie ein Lottogewinn. [weiter lesen] |
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Ein lauer Frühsommerabend, 4025 Zuschauer im Düsseldorfer Stadtstadion, die Bratwürste dampften, das Bier perlte - nur der Fußball, der wollte aus Sicht der TuS Düsseldorf einfach nicht perlen. Am Ende stand ein ernüchterndes 0:3 gegen Borussia Emsdetten auf der Anzeigetafel. "Ich hatte nach 60 Minuten das Gefühl, wir könnten auch bis Mitternacht spielen und würden keinen Treffer erzielen", seufzte TuS-Trainer Jonte Stricker hinterher. [weiter lesen] |
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Es war ein Freitagabend, wie ihn die 3. Liga liebt: Flutlicht, 19.031 Zuschauer, und zwei Teams, die sich schon in den ersten Minuten gegenseitig den Schneid abkauften. Am Ende jubelte Weiler im Allgäu über ein 3:2 gegen den FC 1903 Wangen - ein Ergebnis, das so wild war wie der Allgäuer Föhnwind selbst. [weiter lesen] |
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Es war ein lauer Sommerabend in München, aber auf dem Rasen des TSV bebte die Luft. 5000 Zuschauer sahen ein Regionalliga-B-Spiel, das man getrost in die Kategorie "unvernünftig unterhaltsam" einordnen darf. Am Ende jubelte der FC Wusterwitz nach einer wilden 4:3-Schlacht, während der TSV München ratlos auf den Rasen starrte - und das Publikum den Kopf schüttelte, weil man gar nicht wusste, ob man lachen, weinen oder applaudieren sollte. [weiter lesen] |
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Ein lauer Sommerabend, Flutlicht, 3294 Zuschauer im Stadion Husterhöhe - und ein Fußballspiel, das alles hatte: Tore, Gelbe Karten, zittrige Nerven und einen Trainer, der nach 90 Minuten mehr Adrenalin im Blut hatte als Koffein im Kaffee. FK Pirmasens gewann am 8. Spieltag der Regionalliga B mit 3:2 gegen Fürstenwalde - und das, obwohl sie zur Halbzeit schon wie die sicheren Sieger aussahen. [weiter lesen] |
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Ein lauer Frühsommerabend, 3791 Zuschauer im Ketscher Waldstadion und eine Spvgg, die hoffnungsvoll auf den Rasen trat - am Ende aber wieder nur mit hängenden Köpfen in die Kabine verschwand. FK Pirmasens, abgeklärt, effizient und mit etwas mehr Biss, entführte am 7. Spieltag der Regionalliga?B drei Punkte aus der Kurpfalz. Das 0:2 (0:1) war verdient, auch wenn Ketsch Trainer Tim Fritsch nach Abpfiff trotzig meinte: "Wir waren nicht die schlechtere Mannschaft, nur die, die das Tor nicht getroffen hat." [weiter lesen] |
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Ein lauer Sommerabend, 16.912 Zuschauer im kleinen Stadion am Rand der Allgäuer Hügel - und ein Spiel, das wohl niemand so erwartet hatte. Weiler im Allgäu, der sympathische Dorfverein mit dem Offensivdrang einer Großstadtmannschaft, schickte den Hamburger SC mit 5:0 (1:0) zurück an die Elbe. Wer spät kam, verpasste zwar keine frühe Führung, aber dafür eine Demonstration purer Effizienz, garniert mit einer Prise gnadenlosem Humor. [weiter lesen] |
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Sprücheklopfer
In diesem Drecksspiel hätte ich zehn Akteure auswechseln können.
Felix Magath